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3.000 Hektar illegaler Gen-Mais

Trotz Anbauverbot wächst auf 3.000 Hektar in sieben Bundesländern genmanipulierter Mais. Die Kontrollbehörden reagierten zu spät. Absicht, Unfähigkeit oder Schlamperei?

In sieben Bundesländern ist trotz eines Anbauverbots mit Genmais verunreinigter Mais angebaut worden. Das niedersächsische Landwirtschaftsministeriums bestätigte am Sonntag entsprechende Recherchen der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Das Saatgut stammt von einer Firma aus Buxtehude. Nach Meinung von Greenpeace können Gesundheitsgefahren für Mensch und Tier nicht ausgeschlossen werden.

„Es handelt sich hier um den bisher größten Gentechnik-Saatgutskanal in Deutschland“, sagte Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Alexander Hissting. Das Landwirtschaftsministerium hat laut Greenpeace bereits Anfang März von der Verunreinigung erfahren, die Ergebnisse aber erst mit rund zwei Monaten Verzögerung an das Umweltministerium weitergeleitet.

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