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Ackergiften schutzlos ausgesetzt

Keine Ahnung, keine Schutzkleidung: In Afrika, Asien und Lateinamerika leiden Landarbeiter und Anwohner von Feldern oft an Vergiftungssymptomen, sagt das Pestizid-Aktionsnetzwerk

Der Einsatz von Pestiziden schädigt vor allem in Entwicklungsländern regelmäßig die menschliche Gesundheit. Die Landarbeiter selbst und Nachbarn von gespritzten Feldern litten oft unter chronischen Kopfschmerzen, Schwindelanfällen oder Sehstörungen, heißt es in einem neuen Bericht des Pestizid-Aktionsnetzwerks (PAN).

Der Bericht beruht auf Interviews mit 2.200 Anwohnern und Landarbeitern in Afrika, Asien, und Lateinamerika. „Pestizidanwender haben oft keine Informationen über die Gesundheitsgefahren der Pestizide. Und falls sie über diese verfügen, können sie die notwendige Schutzkleidung oft nicht bezahlen“, sagt Javier Souza, Koordinator vom PAN in Lateinamerika. Keine der für den Report interviewten Personen benutze Schutzkleidung, die den Standards in Industrieländern entspricht. Oft würden sie nur kurzärmelige Hemden und Shorts tragen. Für viele sei Schutzkleidung vor Ort nicht einmal verfügbar.

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2 Kommentare zum Beitrag

  1. Handwerkersoftware

    Ich frage mich wie die großen Bosse, die so etwas aus Geldgier machen damit leben können.. Ist es denen etwa egal, dass Menschen totkrank werden und sogar sterben, während sie mit diesem Blutgeld ihr nächstes Superdinner bezahlen??? Jeder weiß es und doch kann man nichts unternehmen, da ja sonst unsere gottgepriesene Wirtschaft zusammenbrechen würde.. Aber dann stellt sich die Frage, ob unsere Wirtschaft wirklich so wirtschaftlich ist wie sie es vorgibt zu sein…

  2. Handwerkersoftware

    Durch die Empörung habe ich jetzt komplett vergessen zu erwähnen, dass es sich trotz des ernsten Themas um einen gut gelungenen Artikel handelt. Artikel dieser Art motivieren immer wieder zum Nachdenken und durch solche Artikel sticht immer wieder hervor wie gut es uns eigentlich geht und wie dankbar wir dafür sein sollten… Infofern: Danke für den informativen Artikel.

    Freundliche Grüße
    Chris

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