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Lebensmittelampel – Ampelaktion zum Mitmachen!!!

Verbraucher haben ein Recht darauf zu erfahren, wie viel Fett, Zucker oder Salz in Lebensmitteln steckt. Als Verbraucherorganisation setzt sich foodwatch deshalb für die so genannte Ampelkennzeichnung zur Information über die wichtigsten Nährwerte ein.

In den nächsten Monaten wird die europäische Politik über die künftige Nährwertkennzeichnung entscheiden. Noch ist alles theoretisch möglich: Die Einführung der Ampelkennzeichnung, aber auch ihr europaweites Verbot. Denn die Lebensmittelindustrie möchte eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung verhindern.

Entscheidend für die Chancen der Ampelkennzeichnung wird sein, wie groß der Druck der Verbraucher auf die Politik wird. foodwatch hat deshalb eine Online-Mitmachaktion für die Nährwert-Ampel gestartet, an der sich bereits mehr als 40.000 Verbraucher beteiligt haben. Unser Ziel ist, dass es noch mehr werden.

Was ist die Ampelkennzeichnung?
In Großbritannien gibt es sie schon auf tausenden Produkten: die kundenfreundliche Nährwertkennzeichnung mit den Ampelfarben. Dabei wird der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz in Gramm angegeben – immer einheitlich pro 100 Gramm, damit zwischen mehreren Produkten schnell verglichen werden kann. Eine zusätzliche, einfache Orientierung die farbliche Hinterlegung in Rot (hoher Gehalt), Gelb (mittlerer Gehalt) oder Grün (niedriger Gehalt). Ob als gesunde Kinderlebensmittel getarnte Zuckerbomben, salzige Fertiggerichte oder vermeintliche Fitnessprodukte, die schwer im Magen liegen: Mit der Ampel können Verbraucher auf einen Blick erkennen, was in einem Produkt drin steckt. In Umfragen haben sich deshalb zwei Drittel der Befragten für die Ampel ausgesprochen. Die Lebensmittelindustrie jedoch will europaweit die von ihr entwickelte so genannte GDA-Kennzeichnung durchsetzen – verwirrende Zahlenangaben ohne Vergleichsmöglichkeiten. Beim GDA-System wählen die Hersteller willkürliche Portionsgrößen als Grundlage: eine halbe Tiefkühlpizza oder nur 25 Gramm Kartoffelchips – im Ergebnis sind die Nährwertangaben für diese Mengen unrealistisch klein. Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.foodwatch.de/ampel.

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