OrganicAlpha
Startseite > Gesundheit & Umwelt > Elektrosmog / Mobilfunk > Antenne weg – Kälber gesund! So einfach ist das…

Antenne weg – Kälber gesund! So einfach ist das…

Mobilfunkantennen auf dem Bauernhof

Hans Sturzenegger dokumentiert die Probleme bei Mensch und Tier, verursacht durch eine Mobilfunkantenne, auf seinem Rütlihof in Reutlingen bei Winterthur.

Als die Mobilfunkantenne dann nach langem Hin und Her mit dem Mobilfunkanbieter endlich abmontiert werden konnte, verschwanden auch die gesundheitlichen Probleme bei Mensch und Tier!

Ein wissenschaftlich abgestützter Praxisbericht zu den Risiken der Mobilfunktechnologie

Der Landwirtschaftsbetrieb Rütli

  • Landwirtschaftlicher Pachtbetrieb am Stadtrand von Winterthur in Reutlingen.
  • Bewirtschaftet seit 1974.
  • Meisterprüfung 1981 mit Lehrlingsausbildung.
  • Bewirtschaftet nach IP – Richtlinien seit 1993.
  • Im Mai 1999, Inbetriebnahme einer GSM 1800 Antenne durch die Mobilfunkfirma.
  • Im Juni 2006, Abbruch der Antenne.

Schäden beim Rindvieh

  • Anfang Juni 2000 kam das erste Kalb mit weisser Pupille zur Welt, Mitte Juni das Zweite, dann das Dritte ….
  • Man glaubte mir anfangs nicht, bis ich am 18.12.2001 zwei Tiere bei Professor Dr. Bernhard Spiess im Tierspital an der Universität Zürich untersuchen ließ.
  • Ingesamt 50 Kälber geschädigt.
  • Diagnose: Grauer Star

Abszesse und Geschwüre

  • Auch viele Kühe hatten Probleme.
    Am ganzen Körper Abszesse und Entzündungen.
  • 5 Kühe umgestanden (verendet) oder notgeschlachtet.
  • 2 Kühe wurden im veterinärmedizinischen Universitätsspital untersucht und geschlachtet.
  • Man fand sogar Abszesse im Herzmuskel.

Ist es Bovine Virus Diarrhoe (BVD) ?

Bei der Bayerischen Rinderstudie wurde diese Krankheit damals nämlich nicht untersucht.

  • 18.12.01: Erste Untersuchung der 2 Kälber im Tierspital durch PD. Dr. Michael Hässig, Bestandesmedizin.
  • 21.12.02: Alle Kühe untersucht durch den Hoftierarzt.

Ergebnis: Kein PI-Tier, d.h. Streuertier gefunden.
BVD ist kein Problem auf unserem Hof.

Listen der geschädigten Tiere (ab 2000 bis 30. Juni 2009)

(Klick auf Bild für Vergrößerung!)

Drei Jahre nach dem Abschalten der Antenne, haben die Professoren Bernhard Spiess und Michael Hässig beschlossen, die Untersuchungen abzuschließen.

Probleme bei Raubvögeln

betreut durch Ulrich Thomas, Ornithologischer Verein Winterthur

Seit 1999 hatten wir keine erfolgreiche Brut mehr in beiden unserer Brutkästen.

In der Stallscheune1999 Schlüpften 5 junge Schleiereulen.

  • Nach dem Einschalten der Antenne im Mai, verendeten alle Tiere Mitte Juni.
  • 2000: Kasten nicht angeflogen.
  • 2001: Falken, Eier: 2 mal 5 Stück aber nicht gebrütet, verlassen.
  • 2002: Kasten nicht angeflogen.
  • 2003: Schleiereulen; 5 Junge alle verendet. Messung GSM Strahlung: 0.63 V/m.
  • 2004: Nicht angeflogen.
  • 2005: Nicht angeflogen.
  • 2006: Nicht angeflogen.
  • 2007: 3 Falken kämpften um den Kasten.
  • 2008: Nicht angeflogen, aber wir hatten 10 Milane in unserem Gebiet gesichtet.

In der Scheune direkt neben der Antenne

  • 1999 – 2003: Nicht mehr angeflogen.
  • 2004: Eine Entenart legte 2 mal 5 Eier. Wieder verlassen bzw. nicht mehr betreut.
  • 2005: Flogen wieder Enten auf die Scheune zu und ich meldete es dem Betreuer des Vogelschutzvereins. Es hatte insgesamt 22 Eier, die wir Ende Juli alle entfernten.
  • 2006: Nicht angeflogen.
  • 2007: 3 Falken kämpften um den Kasten.
  • 2008: Nicht angeflogen, aber wir hatten10 Milane in unserem Gebiet.
  • 2009: Kastentüre offen.

Auch die Menschen sind betroffen

Der Gesundheitszustand bei uns verschlechterte sich zusehends: Verhärtungen des Fettgewebes, Verspannungen der Muskeln, Ohrensausen, Schwindelanfälle.

  • 2001 Befund nach Arztbesuch: untypisches Weichteilrheuma. Konsum von Schmerzmitteln und Psychopharmaka.
  • 2002 Als keine Besserung eintrat, Besuch bei Naturarzt J. Schmid in Heiden. Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen festgestellt und Eiweissüberschuss im Blut. Entgiftung des Körpers durch homöopathische Medikamente und vegane Ernährung.

Mein Blutbild im Dunkelfeld-Mikroskop

Zu Beginn des „Projekt Set-up‘s“ für die Rinderstudie, ließ auch ich wieder mein Blut untersuchen. Ergebnis: Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen bei Bestrahlung.

  • 15. März 2004: Antenne BAKOM-registriert: Geldrollen vorhanden
  • 17. Mai 2004: Antenne nicht registriert: keine Geldrollen vorhanden!
  • 21. Juli 2004: Antenne wieder registriert: Geldrollen vorhanden

Unregelmässigkeiten beim Antennenbetrieb

  • Das Bundesamt für Kommunikation registriert die Mobilfunkanlagen aller Betreiber auf www.funksender.ch
  • In dieser öffentlich zugänglichen Datenbank ist u.a. auch registriert, mit welcher Leistung die Antennen strahlen.
  • Im Verlauf des gesamten Untersuchungszeitraums haben die Beteiligten merkwürdige Unregelmäßigkeiten festgestellt und diese ständig dokumentiert.
  • Beispielsweise hat man im Vorfeld von geplanten Blutuntersuchungen festgestellt, dass die Sendeleistung verändert oder die Antenne sogar ganz abgestellt wurde.
  • Sind das alles bloss Zufälle?

Der lange Leidensweg und wie wir uns aus den Klauen des Mobilfunks befreit haben

  • bis Sept. 01: 7 Kälber und 3 Kühe geschädigt. Das war für uns genug, und dann wollten Sie die Anlage noch auf UMTS ausbauen.
  • Sept. 01: Bericht im „Der Landbote“.
  • Dez. 01: Diagnose durch Prof. Dr. Bernhard Spiess, Univ. Zürich
  • Feb. 02: Hilferuf an Parteien und Organisationen – ohne Erfolg.
  • Juli. 02: Mobilfunkfirma macht den Vorschlag, alle Tiere noch auf andere Krankheiten untersuchen zu lassen. Im Gegenzug sollten wir das Einverständnis für den UMTS-Ausbau geben.
  • Nov. 02: Bestandesuntersuchung und Beratung durch PD. Dr. Michael Hässig, Univ. Zürich; auf eigene Rechnung.
  • Nov. 02: Auskunft durch Nationalrat Max Binder, dass eine Ombudsstelle für Mobilkommunikation geschaffen worden sei.
  • Nov. 02: Dokumentation „Fall Reutlingen“. Erstellt von meinem Sohn Christoph Sturzenegger, Bauingenieur FH. Wird der neuen Ombudsstelle Mobilkommunikation in Bern übergeben.
  • Dez. 02: Bericht über die Ombudsstelle im „Beobachter“ und erste Kontaktaufnahme mit uns, durch den Fürsprecher Rolf Lüthi und Ombudsfrau Ständerätin Erika Forster.
  • Jan. 03: Anfrage an das Bundesamt für Veterinärwesen. PD Dr. Katharina Stärk macht eine Umfrage bei allen Tierärzten.
  • Jan. 03: Viele interessante Gespräche auf unserem Hof mit der bis Ombudsstelle. Ständerätin Erika Forster und Fürsprecher Rolf
  • Nov. 03: Lüthi sowie PD. Dr. Michael Hässig, Universität Zürich und Herrn Eberle von der Mobilfunkfirma.
  • Nov. 03: Mobilfunkfirma traut den Untersuchungsresultaten der Universität Zürich nicht, denn sie seien dort angeblich zu sehr auf elektromagnetische Felder (EMF) fixiert.
  • Dez. 03: Mobilfunkfirma stellt den Rindergesundheitsdienst an, um mögliche Krankheiten zu finden. Zuerst mit, dann ohne Erfolg.
  • Dez. 03: Rindergesundheitsdienst lässt mich und den ganzen Tierbestand auf Tuberkulose untersuchen.
  • Jan. 04: Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) wird zu unserem Fall eingeschaltet.
  • Feb. 04: Treffen mit Vertretern verschiedener Amts- und Forschungsstellen der Schweiz auf unserem Hof. Lagebesprechung in Zürich, Ausarbeitung einer Untersuchungsstudie und Erteilung eines Auftrages an das Bundesveterinäramt.
    Protokoll wurde durch Mobilfunkvertreter geschrieben!
  • Mai 04: Projektgutachten erstellt durch BVET von PD Dr. Katharina Stärk und Dr. Antonia Ganser
    (Untersuchungen an Tier, Futter und Umwelt).
    Projektstart durch Tierspital Zürich mit ersten Blutentnahmen und Untersuchungen von Augen. Erhebung des Ist-Zustandes gemäss Studienplanung.

Bestandesuntersuchung am Tierspital Zürich, 2004

  • Bestandesuntersuchung mit erweiterter Anamnese
  • 15 Sektionen von Kälbern, respektive des Kopfes
  • allgemeine bakteriologische Untersuchung
  • Tuberculintest
  • Selen
  • metabolisches Profil (15 Parameter)
  • Mykotoxine: Zearalenon, T2, Deoxynivalenon
  • Leptospiren
  • Chlamydien
  • Neospora
  • BVD
  • parasitologische Untersuchung (14 Erreger)
  • Hämatologie inkl. Differenzialblutbild
  • Brucellen
  • A.pyogenes
  • Coxiellen
  • klinische Untersuchung am Tierspital und vor Ort
  • Futteranalyse
  • Kriechströme
  • Elektromagnetische Felder im Niederfrequenzbereich
  • Elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich
  • BKF (OHV-2)
  • Quecksilber
  • Cadmium
  • Blei
  • Schimmelpilze
  • Hefen
  • Arboviren (Situationsanalyse)

kein Hinweis auf Ätiologie

  • Mai 04: Unsere Tiere waren ruhiger und uns ging es besser. Anlässlich einer Besprechung wurde klar verneint, dass an der Antenne etwas verändert wurde. Meine Blutwerte zeigten aber etwas anderes!
  • Juni 04: Entdeckung auf der BAKOM Homepage, das die Antenne nicht mehr registriert ist. Aussage vom BAKOM an Fremdpersonen: „nicht registriert gleich nicht in Betrieb“. Das Bundesveterinäramt in Bern stellte fest, dass die Antennenanlage seit 1. April 04 nicht mehr registriert war.
  • Sept. 04: Erster Entwurf der Vereinbarung zwischen allen Beteiligten der Untersuchungsstudie.
  • Okt. 04: Mobilfunkfirma bringt wieder den UMTS-Ausbau ins Spiel.
  • Nov. 04: Nach mehreren Änderungsvorschlägen ist alles geplatzt. Mobilfunkfirma unterschreibt die Vereinbarung nicht.
  • Nov. 04: Ombudsstelle gescheitert; verlassen den Fall Reutlingen mit einer Empfehlung.
  • Dez. 04: Unser Vorschlag: Anlage in spätestens 18 Mt. abbrechen.
  • Dez. 04: Mobilfunkfirma macht den Gegenvorschlag, nach zirka 18 Monaten die Antenne abzubrechen, mit der Klausel: „es kann auch länger gehen“, wenn kein Standort gefunden wird. Vorschlag wird von uns abgelehnt! Wir verlassen unter großem Protest die Sitzung in Zürich und erklären, damit an die Medien zu gehen. Am nächsten Tag erfolgte ein Anruf vom Bauchef der Mobilfunkfirma: Wir sollten besser nicht an die Medien gehen, sondern eine einvernehmliche Lösung anstreben.
  • Jan. 05: Mitte Januar Vereinbarung ausgehandelt auf 18 Monate und keinen Tag länger, rückwirkend auf den 1. 1. 2005.
  • Juni 06: Abbruch der ganzen Anlage und Aufstellung einer mobilen Antennenanlage (temporär) bei der Autobahnraststätte Forenberg Süd.
  • Sept. 06: Ausbau der bestehenden Swisscom-Antenne Forenberg Nord durch den Mobilfunkbetreiber. Ein Hauptstrahl der Anlage wurde dabei exakt auf unseren Hof ausgerichtet!
  • Juni 09: Prof. Dr. Bernhard Spiess, zuständig für die Augenuntersuchungen, und Prof. Dr. Michael Hässig, zuständig für die Bestandesuntersuchungen, haben ihre Abklärungen drei Jahre nach dem Abbruch der Mobilfunkantenne beendet.

Die Untersuchungsresultate der Veterinärmediziner von der Universität Zürich führen für mich zu einer klaren Aussage.

Schadensverlauf über die gesamte Zeit

Auftreten von nukleärem Katarakt im Vergleich zu allen Neugeburten (Stand 30.6.2009)
(zur Vergrößerung auf Bild klicken!)

Unser Hof ist leider kein Einzelfall

  • 2009: Feldstudie der Uni Zürich: Von 253 untersuchten Kälbern waren 79 geschädigt. Es besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen Grauem Star und der Nähe zu einer Mobilfunkantenne. (Hässig et al., Schweizerisches Archiv für Tierheilkunde (2009) 15, 471-478).
  • 2008: Hof Weber, Hadlikon: Antenne inzwischen abgebrochen.
  • 2006: Projekt 21 des BVET: Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Problemen bei Milchkühen und nahen Mobilfunkantennen.
  • 2005: Hof Inauen, Istighofen: Gesundheitsschäden durch Tierärzte dokumentiert und dem BAFU gemeldet.
  • 2005: Hof Baumgartner, Istighofen: Gesundheitsschäden durch Tierärzte dokumentiert und dem BAFU gemeldet.
  • 2003: Hof Räss, Hirschberg: Veterinärmediz. Dienst eingeschaltet.
  • 2000: Bayer. Rinderstudie: es wurden Schäden wissensch. beschrieben. Es melden sich immer mehr Kollegen mit ähnlichen Problemen bei mir. Man hört auch von Betroffenen, die ganz plötzlich schweigen.

Die Mobilfunklobby und das BAKOM bestreitet immer noch stur jeden Zusammenhang mit der Antennenstrahlung.

Ausländische Studien mit ähnlichen Ergebnissen

Beispiele aus dem www.emf-portal.de

  • Rinderaugenstudie: Örtliche Wirkungen von Mikrowellenbefeldung auf die intakte Augenlinse unter Kultur-Bedingungen
  • In vitro-Untersuchungen mikrowellen-induzierter Katarakt-Wechselwirkung zwischen der Expositionsdauer und der Dosisleistung gepulster Mikrowellen.
  • In vitro-Untersuchungen zum mikrowellen-induzierten Ktarakt. II. Vergleich von Schäden, die bei kontinuierlicher Welle von gepulsten Mikrowellen beobachtet wurden.

Bundesbehörden beteiligen sich auch an Studien

Beispiel: Projekt 21 der Forschungsstiftung Mobilkommunikation, 2005-2006 vom Bundesveterinäramt (BVET) durchgeführt.

„Zusammenhang zwischen EMF Exposition von Basisstationen und ausgewählten Leistungsindikatoren von Milchkühen innerhalb eines Pilotgebiets.“ (Befragungen und Messungen; Leistungsindikatoren fehlen).

Man hat mir erklärt, dass aus finanziellen Gründen keine weiteren Auswertungen betreffend der Milchkühe durchgeführt wurden.

Merkwürdigerweise steht im Bericht aber Folgendes:
„Fünfzig Prozent der in der Umfrage angegebenen Beschwerden betrafen Milchkühe, genannt wurden vor allem Fruchtbarkeitsprobleme, Euterentzündungen und Aborte, welche gemäss Selbstdeklaration der Landwirte in 64% der Fälle angeblich mit dem Erstellen einer Sendeanlage begonnen oder zugenommen haben.“

Wer hat die notwendigen Auswertungen blockiert ?

Zusammenfassung der Studienergebnisse

  • Während der Zeit, in der die Antenne in Betrieb war, kamen insgesamt 50 Kälber mit Grauem Star (nukleärem Katarakt) auf die Welt.
  • Weitere gesundheitliche Schäden bei Mensch und Tier wurden in dieser Zeit festgestellt und dokumentiert.
  • Vor und nach dem Betrieb der Antenne gab es diese Probleme nicht.
  • Die zusätzliche Feldstudie der Uni Zürich hat ergeben, dass es bei vielen anderen Höfen in der Schweiz die gleichen Probleme gibt.
  • Studien im Ausland zeigen ebenfalls Probleme bei bestrahltem Nutzvieh.
  • Was will man mit dem vorzeitig abgebrochenen Projekt 21 vertuschen?
  • Es wurden laufend Strahlungsmessungen im und um den Stall durchgeführt.
  • Die gemessene Feldstärke bewegte sich zwischen 0.1 V/m (30 μW/m2) und 0.3 V/m (250 μW/m2) im Stall und bis 0.63 V/m (1000 μW/m2) auf der Weide.
  • Der maximale Immissionsgrenzwert in der Schweiz liegt bei 61 V/m (10‘000‘000 μW/m2) und der maximale Anlagegrenzwert bei 6 V/m (100‘000 μW/m2).
  • Welcher vernünftige Mensch glaubt noch, dass wir durch die viel zu hohen Grenzwerte ausreichend geschützt sind?

Wie geht es unserem Hof ?

  • Nach dem Abbruch der Antenne im Juni 2006, wurden im letzten Untersuchungszeitraum von März 2008 bis 30. Juni 2009 keine Kälber mehr mit sichtbarem nukleärem Katarakt geboren.
  • Wir warten gespannt darauf, dass jetzt wieder vermehrt Raubvögel erfolgreich bei uns nisten.
  • Die meisten unserer eigenen Beschwerden sind auch verschwunden.
  • Es gibt allerdings immer noch vereinzelt Auffälligkeiten. Wir vermuten einen Zusammenhang mit der direkt auf uns ausgerichteten Ersatzantenne bei der Autobahnraststätte Forenberg Nord.
  • Wir gehen heute viel vorsichtiger mit der ganzen Funktechnologie um.
  • Wir raten aufgrund unserer Erfahrungen allen Behörden und Politikern dringend, die Risiken der Funktechnologie nicht zu unterschätzen.
  • Wir tragen jetzt systematisch Informationen über die vielen anderen Fälle in der Schweiz zusammen.

Wie soll man sich künftig verhalten?

  • Betroffene müssen immer alles zu 100% dokumentieren.
  • Von allen, egal ob von Mobilfunkern, Politikern, Behörden und Beamten, man muss immer alles schriftlich verlangen und aufbewahren.
  • Geplante Antennen: Bei möglichst allen Anwohnern laufend den Gesundheitszustand (Blutwerte, Herztätigkeit, Urin, Speichel etc.) aufnehmen und laufend Strahlungsmessungen durchführen lassen.
  • Von wichtigen Dokumenten Kopien anfertigen und unbedingt eingeschrieben zur Kenntnisnahme an die zuständigen Behörden (Gesundheit, Bau etc.) und möglichst auch an Politiker schicken.
  • Immer auf Tiere im Einzugsgebiet von Antennen achten (Nutzvieh, Haustiere, Vögel, Fledermäuse, Bienen etc.).
  • Alte Volksweisheit: Denn was auf der Unwahrheit aufgebaut ist, hat meistens ein jähes Ende.
  • Oder wir können weiterhin den Kopf in den Sand stecken…

Finanzielle Konsequenzen

  • Verlust von Tieren
  • Zusätzliche Tierarzt- und Laborkosten
  • Reproduktionskosten (Abfall der Leistungswerte)
  • Erhöhte Gesundheitskosten
  • Mehraufwand (gebundene Arbeitskraft)
  • Anwalts- und Gerichtskosten

… und das alles gemäss dem Motto:

David gegen Goliath

 

Herzlichen Dank für die Unterstützung während der langen Zeit

  • meiner Frau Hildegard sowie den Söhnen Hansueli und Beat;
  • ganz besonders danke ich meinem Mitstreiter-Sohn Christoph;
  • der Universität Zürich, Departement für Nutztiere, Prof. Dr. Michael Hässig;
  • der Universität Zürich, Abteilung für Veterinär-Ophthalmologie, Prof. Dr. Bernhard Spiess;
  • Royal Veterinary College, London, Prof. Dr. Katarina Stärk, Dr. Antonia Ganser, ehemals BVET;
  • Gigaherz.ch, Hans-Ulrich Jakob;
  • der Bürgerwelle Schweiz, Peter Schlegel;
  • und allen anderen Mitstreitern.

 

Kontakt

Hans Sturzenegger
Gusslistrasse 30
CH-8404 Reutlingen
eMail: antennenhof@gmail.ch

Die vorliegende Dokumentation darf nur unverändert und kostenlos verbreitet werden.
Jegliche kommerzielle Nutzung bedarf der ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung des Verfassers.

Meinen aufwendigen Kampf gegen die Mobilfunklobby habe ich bislang aus eigener Tasche finanziert. Für den weiteren, notwendigen Kampf vor den Gerichten bin ich um Spenden jeglicher Art dankbar.
Das Spendenkonto lautet:
IBAN: CH42 0900 0000 8751 3057 7
BIC: POFICHBEXXX

 

Umfrage

Leider sind die auf meinem Hof festgestellten Probleme kein Einzelfall. Immer mehr Berufskollegen berichten von ähnlichen Schäden bei ihrem Vieh. Die zuständigen Behörden unternehmen in der Regel nichts. Aus diesem Grund trage ich laufend Berichte über weitere Schadensfälle zusammen.

Bitte senden Sie mir eine kurze Mitteilung über die auf Ihrem Hof festgestellten Probleme, nachdem eine Mobilfunkantenne in der Nähe gebaut wurde. Folgende Informationen sind dabei wichtig:

1) Name, Adresse, Telefonnummer und eMail-Adresse.
2) Kurze Beschreibung der Schäden und ab wann sie auftraten.
3) Was hat der Vieharzt festgestellt?
4) Wurden die zuständigen Behörden informiert und wie haben sie reagiert?
5) Entfernung bis zur nächsten Mobilfunkantenne oder zum nächsten Rundfunksender.
6) Wurden Strahlungsmessungen durchgeführt?

Diesen Artikel als PDF-Dokument downloaden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.