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Anti-Strahlungs-Aktivistin wegen Lebenshilfe verurteilt

Eine „Anti-Strahlungs-Aktivistin“ wollte ihrem elektrosensiblen Freund helfen und schaltete einen Mobilfunksender mit Hilfe einer Rettungsdecke ab. Sie kettete sich an den Masten fest, um eine Wiedereinschaltung zu verhindern. Nach fünf Stunden gelang es einem Sondereinsatzkommando der Polizei, die junge Frau von diesem Masten herunterzuholen.

taz.de berichtet:

Als Begründung für die Tat gab die 24-Jährige an, sie habe ihrem hochgradig elektrosensiblen guten Freund Ulrich Weiner helfen wollen. Dieser könne sich aufgrund seiner Krankheit nur in Funklöchern aufhalten. Der wegen Tatbeihilfe verurteilte Weiner lebt seit acht Jahren in einem Wohnwagen im Wald, wo es keinen Handy-Empfang gibt. Seit seiner Aufstellung 2008 bestrahlt der Mobilfunksender in St. Märgen eines der letzten Funklöcher im Schwarzwald, in die sich Weiner flüchten konnte.

Das alternative Funkloch, in das sich Weiner Ende 2009 flüchtete, erwies sich als unzureichend. Mit lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen musste er im Januar von einem Notarzt versorgt und zu einem Spezialisten nach München gebracht werden, wo er die Wintermonate gesundheitlich stark beeinträchtigt in einem abgeschotteten Kellerraum verbrachte. (Weiterlesen…)

Der Mobilfunkbetreiber O2 verweist auf Studien, die die Unbedenklichkeit von Mobilfunkstrahlung nachweisen sollen. Angeblich gebe es keinen Zusammenhang zwischen Funkbelastung und Elektrosensibilität. O2 weigert sich diesen Mobilfunkmasten auch nur zeitweise abschalten zu lassen.

Die Ärzte die den elektrosensiblen U. Weiner behandeln, hegen keinen Zweifen, dass ihrem Patienten nur ein Leben in strahlungsfreien Räumen / Gebieten möglich ist.

Die „Anti-Strahlungs-Aktivistin“ musste den Einsatz der Polizei bezahlen und wurde vom Freiburger Amtsgericht verwarnt. Bei Wiederholung muss sie mit einer Strafe von  600 Euro rechnen.

Das Abschalten eines Mobilfunksenders ist eine Straftat – auch dann, wenn die Abschaltung aus einer notstandsähnlichen Lage heraus begangen wird, wie etwa die Bedrohung des eigenen Lebens oder die Bedrohung des Lebens eines Mitmenschen.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 2 Abs. 2 S. 1 1. Alt., Grundrecht des Rechts auf Leben:
„Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Der zweite Teil dieses „Grundrechts“ hebt den ersten Teil vollkommen auf. In Wirklichkeit haben wir kein Recht auf Leben, denn mit jedem Gesetz – mit bürokratischen Paragraphen kann in unser Recht jederzeit Eingegriffen werden. Es ist alles eine Frage der Auslegung.

In Wirklichkeit müssen wir Angst vor unseren Gesetzen haben. Die BRD (ich schreibe ganz bewusst nicht „Deutschland“) ein humanitärer Rechtsstaat???

Siehe: DIE WAHRHEIT ÜBER UNSER GRUNDGESETZ

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. „In Wirklichkeit haben wir kein Recht auf Leben,“ vollkommen richtig, kann alles nur bestätigen. Wir wohnen in Berlin seid zwei Jahren in abgeschotteten Kellerräumen. Wir haben gelernt in den Elektromagnetischen Feldern der Mobilfunkantennen zu überleben. Quasi die Existenz im Strahlenlabor. Der Tag der Rache, ja Rache, denn sie töten uns ganz bewusst, wird kommen. Wir werden den Tag ganz erleben, dann erwartet kein Gnade ihr Schäubles, Merkels und ihr Helfer dieses Verbrecherpacks. Wir warten auf euch!!

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