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Babynahrung – Die miesen Tricks

„Wenn Ihr Leben so verbittert wäre wie meins, und Sie Tag für Tag dieses Massaker an unschuldigen Kindern durch eine völlig ungeeignete Ernährung mit ansehen müssten, dann glaube ich, würden Sie genau wie ich empfinden: Diese fehlgeleitete Propaganda über Säuglingsnahrung sollte als Mord an den Kindern betrachtet werden. Jeder, der aus Unwissenheit oder auch leichtfertig dafür sorgt, dass ein Baby mit ungeeigneter Nahrung gefüttert wird, kann an dem Tod des Babys für schuldig befunden werden.“- Dr. Cicely Williams, Milk and Murder , 1939

 

Ein schmutziges Geschäft

Die Hersteller von Babyfertignahrung setzen jährlich Milliarden um. In diesem Geschäft geht es um viel Geld, aber nicht um die Gesundheit der Kinder. Obwohl das Stillen einen außergewöhnlichen Nutzen für die Säuglinge und auch für die Mütter hat, wird es untergraben. Und obwohl wissenschaftliche Studien die Überlegenheit der Muttermilch eindeutig belegen, wird das Füttern der Babys mit der Flasche immer mehr zur Normalität.

Durch die aggressive Werbung für die Babyfertignahrung wird den Müttern suggeriert, dass die Fertignahrung der Muttermilch gleichwertig ist. Der positive Effekt des Stillens für die Gesundheit der Mütter wurde ignoriert. Überall auf der Welt werden knappe Ressourcen für die Herstellung von Fertignahrung verwendet, obwohl das Geld weitaus sinnvoller eingesetzt werden könnte.

 

Der politische Einfluss

Hersteller von Säuglings- und Kleinkindernahrung nehmen immer mehr Einfluss auf die öffentliche Gesundheitspolitik und haben zudem die Ärzteschaft zu ihrem Diener gemacht. Während sie einen Teil der Werbung, die speziell auf die Mütter abzielte, in den Massenmedien eingeschränkt haben, kauften sie gleichzeitig Sendezeit und Programme, um Propaganda gegen das Stillen zu führen.

Sie haben dem Internationalen Kodex für die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten der WHO/UNICEF zwar widerwillig zugestimmt, haben diesen jedoch nach und nach gekürzt. Trotzdem beschweren sie sich immer noch, dass dieser zu restriktiv ist. Durch die World Trade Organisation sammeln sie noch mehr Macht an. Trotz des Kodex und trotz der Bemühungen von Tausenden, die für das Stillen eintreten, floriert der Markt mit der Säuglingsanfangsnahrung. Die entsprechenden Unternehmen wachsen, und die Gewinne nehmen immer weiter zu.

 

Der WHO / UNICEF Kodex für die Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten

Ziel des Kodex ist es, an der Bereitstellung einer sicheren und angemessenen Ernährung für Säuglinge mitzuwirken und zwar durch den Schutz und die Förderung des Stillens und durch die ordnungsgemäße Verwendung von Muttermilchersatz, wenn diese erforderlich ist. Dies soll auf der Grundlage angemessener Informationen erfolgen.

Beim Kodex geht es hauptsächlich um folgende Bestimmungen:

  • Keine Werbung für Muttermilchersatzprodukte
  • Keine Gratisproben von Muttermilchersatz für Mütter
  • Keine Werbung für Produkte durch Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Keine Geschenke oder persönliche Proben für Angestellte im Gesundheitswesen
  • Keine Texte oder Bilder, die industriell hergestellte Nahrung idealisieren, einschließlich Bilder von Kindern auf den Etiketten der Produkte
  • Informationen für die Angestellten im Gesundheitswesen sollte wissenschaftlich und sachlich sein
  • Alle Informationen über industriell hergestellte Nahrung, einschließlich der Etiketten, sollten über die Vorteile des Stillens sowie über die Kosten und Risiken im Zusammenhang mit industriell hergestellter Ernährung aufklären
  • Ungeeignete Produkte, wie z. B. gesüßte Kondensmilch, sollten nicht beworben werden
  • Alle Produkte sollten von hoher Qualität sein und die klimatischen, sowie die Lagerbedingungen des jeweiligen Bestimmungslandes berücksichtigen

Gewinne maximieren heißt die Devise

Das Hauptziel der Ernährungsindustrie ist es, ihre Gewinne durch wachsende Märkte zu maximieren, den Nutzen der Produkte zu erhöhen, die Entwicklung neuer Produkte sowie die Verlängerung der Nutzungsdauer. Die Gier dieser Unternehmen scheint unersättlich. Es ist klar, dass Stillen aus Sicht der Säuglingsnahrungs-Hersteller nicht gut zu heißen ist. Die Babynahrungs-Industrie (einschließlich der Herstellung von Flaschen und Saugern) ist ein Milliarden-Geschäft mit einer enormen Gewinnspanne und brutalem Wettbewerb zwischen den einzelnen Unternehmen.

Die Unternehmen investieren nur, um ihre Gewinne zu maximieren. Die Hersteller von Säuglingsnahrung geben Gelder an Ärzte, Krankenschwestern, Studenten und medizinische Abteilungen der Pädiatrie weiter und zwar für Forschung, Ausrüstung, Geschenke, Vergütungen, Konferenzen, Reisen und Veröffentlichungen, mit dem Ziel, dass ihre Produkte entsprechend befürwortet und bei der Zielgruppe beworben werden.

Die Gesundheit der Babys scheint keine hohe Priorität zu haben. Die meisten der Zutaten in Säuglingsanfangsnahrung sind unglaublich billig. Milchpulver macht nur ein Sechstel der Gesamtkosten aus. Isoliertes Soja-Protein ist noch billiger

Weiterlesen auf zentrum-der-gesundheit.de

8 Kommentare zum Beitrag

  1. Interessanter Bericht, sehr informativ … großes Lob!

  2. Das Neues, das ich gehört habe, erstaunt mich sehr! Manche Mütter geben ihren Babys bis zum ihren ersten Geburtstag nur Muttermich, kein Wasser! Ist das nicht sehr schädlich für die Kinder? Das scheint mir nur noch eine verrückte Mode zu sein!

  3. Meine Frau hat unseren kleinen Sohn ganze zwei Jahre gestillt. Die Muttermilch hat alles was das Baby braucht, da kann überhaupt nichts anderes mithalten (es sei denn die Mutter wäre vielleicht magersüchtig, mangelernährt, etc.).

    Unser Sohn ist sehr kräftig, rundum glücklich und war niemals krank!

    Alle Kinder wurden so ernährt, bevor die Verdummung der Gesellschaft zum Nutzen der Industrie eingesetzt hat. Damals waren sie noch gesund. Da brauchte man keine Industrie-Babynahrung, keine Impfungen und sonstigen Müll.
    Unser Sohn ist übrigens auch nicht geimpft und das wird auch so bleiben.

    Mir steigt fast grenzenlose Wut auf, wenn ich mit ansehen muss, wie sich die Gesellschaft so dermaßen verblöden lässt… kaum einer denkt selbständig, kaum einer hat eine eigene Meinung.

  4. ich finde es absolut unverschämt,andere mütter als dumm dazustellen, nur weil sie nicht stillen oder nur ein halbes jahr. ganz ehrlich, ich halte menschen für absolut Duuuuuuuuummmmmmmmm, die denken, dass sie alles besser wissen. es mag doch tatsächlich mütter geben, die stillen wollen und das nicht können!!!! es mag auch kinder geben die selbst nicht mehr gestillt werden möchten!!!!!! die wie am spieß schreien wenn sie an die brust sollen. und mir jetzt bitte nicht erklären, das es sowas nicht gibt. denn jede gute hebamme weiß das es selten vorkommt aber das es dies gibt!!!! aber hey, die leute haben alle keine ahnung und keine eigene meinung und sind ja so oder so total verdummt.

    boar, ich reg mich grad total auf. wer sagt mir denn (zu 100%) das der obige text stimmt. das die fakten richtig sind. und es waren noch nie alle immer gesundt. was soll dieser scheiß eigentlich. da sieht man doch wieder wie manch einer nicht auf diesem planet lebt.

    Ach und ganz nebenbei ich habe mein kind (ich rabenmutter) nur 11/2 jahre gestillt. warum eine mutter nicht stillt, geht vor allem einen mann, ja mal einen feuchten dreck!!!!!!!!!!!!!! an.

    ganz nebenbei wurden nicht alle kinder so ernährt.
    ich bin nicht gestillt, genauso wie meine geschwister und wir waren auch immer gesunde kinder. nein, kann den sowas möglich sein? wenn ich das oben lese wohl nicht. was stimmt den jetzt aber?
    hach ich verdummte ungesunde rabenmutter (da kann ich die seite von den rabenmütter noch empfehlen)

    und zum thema impfen: das muss jeder für sich selbst entscheiden!!! und es ist ja wohl absolut arrogant, sich den anderen erhaben zu fühlen, nur weil sie anderer meinung sind. muss schon sagen sehr tolerant.

    so, ich glaub ich hör jetzt besser mal auf, sonst kann ich gar nicht mehr aufhören!!!!!!!!!

  5. Ergänzung (www.afs-stillen.de):

    Muttermilch (0,08 mg/100 g) enthält mehr Eisen als Kuhmilch (0,046 mg/100 g). Die Eisenkonzentration ist also ein Problem für die Babynahrungsindustrie.
    Das Eisen aus der Muttermilch kann zu 50-75 % ins Blut aufgenommen werden, weil es mit den richtigen Stoffen zusammen geliefert wird. Anders ist das bei der Kuhmilch, hier werden nur 7-10 % aufgenommen, was das Problem verschärft. Bei Flaschennahrung, in künstlicher und toter Umgebung, geht die Aufnahme sogar auf 5-7 % zurück.
    Die einzige Möglichkeit, Flaschenkindern genug Eisen zuzuführen, besteht in einer hohen Zufügung von Eisen (12 statt 0,8 mg/l), fünfzehnfache Überdosierung.

    Ich habe meine Tochter 1,5 Jahre und meinen Sohn 2 Jahre lang gestillt. Die Zugabe von Wasser oder Fruchtsäften, Tees etc. sehe ich nicht als erforderlich, v.a. nicht in den ersten 6 Monaten. Solange es einen als Frau nicht stört, dass das Kind dann sehr oft nach der Brust verlangt bekommt es ja mit der Muttermilch jedes Mal einen „Shake der Superlative“, damit kann Wasser nicht konkurrieren.

    Zudem hat ja das Stillen nicht nur bloße Nahrungsfunktion sondern gerade die intimen Momente des Haltens, Zeitnehmens, Zurückziehens und das wesentlich öfters als beim „Flascherl-Geben“ sehe ich als essentiell für eine liebevolle Mutter-Kind-Beziehung an.

  6. @Ich

    So schlägt also die „holde Weiblichkeit“ zurück! Warum nur so aggressiv?
    Nur weil „ein Mann“ mal was positives zum Thema Stillen geschrieben hat? Ich stimme Merlin in fast allen Punkten zu. Zum Thema Impfen habe ich persönlich eine differenzierte Meinung, aber das ist ja hier auch nicht der Schwerpunkt.
    Stillen ist nun mal das Beste, für das Kind und die Frau! Alles andere, was heutzutage darüber verbreitet wird sind Lügen, die nur dazu dienlich sind, die Menschen weiterhin an ein politisches und ökonomisches System zu ketten.
    Die ewige Mär, dass heutzutage so viele Frauen angeblich nicht stillen könnten,ist mehr als nur lächerlich. Wer mal einen Augenblick lang an die Vergangenheit denkt, dem müsste aufgefallen sein, vorausgesetzt er/sie schaltet sein Gehirn ein, dass Frauen ihren Nachwuchs immer gestillt haben. Da gab es solchen Schwachsinn von „zu wenig Milch“ nicht. Ich selbst habe 2 Kinder, den Großen 15 Monate und den Kleinen 22 Monate gestillt und bin selbst untergewichtig. Es gab nie Probleme. Warum auch, dass ist alles nur Einstellungssache! Wenn man stillen will, geht das auch. Die 5% Frauen, die aus medizinischen Gründen wirklich nicht stillen können, fallen da nicht ins Gewicht.
    Heutzutage sind die Frauen lieber damit beschäftigt ihren Egotrip zu bedienen, anstatt sich wirklich auf ihre Kinder einzulassen. Diese reden immer gerne von Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung, und merken gar nicht wie sie die Hure der Wirtschaft und Politik sind. Unabhängig sind „die“ sicher nicht, weil sie auf den Zug aufspringen. Die Medien sorgen schon dafür!
    Und noch eins „Ich“, warum regst Du Dich so auf, schließlich hast Du ja gestillt!

  7. ich fand es weltklasse diese kommentare zu lesen. mein kind ist im dezember des letzten jahres zur welt gekommen und ich habe ihn gestillt und die folgenahrung komplett selber gemacht. selbst jetzt im kindergarten gebe ich alles mit (selbst gekochtes). als ich mit ihm im karankenhaus lag, hatte er fertignahrung bekommen, resultat daraus war er hatte überall am ganzen körper einen ausschlag bekommen und starkes erbrechen. das war auf die fertigbabynahrung zurück zuführen, laut ärzte!!!!!!

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