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Bestechliche Wissenschaftler

Avandia, ein Diabetes-Medikament des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline war 2006 mit einem Jahresumsatz von 3 Mrd. Dollar eine der bestverkauften Arzneien der Welt. Dann zeigte sich eine besorgniserregende Häufung von Herzinfarkten, die auf Avandia zurückgeführt werden konnten. Und jetzt wurde bekannt, dass neun von zehn Wissenschaftlern, die positive Studien über Avandia veröffentlichten, von GlaxoSmithKline bezahlt wurden. Und nicht nur das: Eine Kommission des US-Senats musste festellen: «GlaxoSmithKline hat versucht, unabhängige Ärzte einzuschüchtern.»

Dass die Finanzierung von Studien auch ihr Resultst bestimmt, hat das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern schon vor Jahren zum Thema Elektrosmog festgestellt: Wenn die Industrie eine Studie finanzierte, wurde Elektrosmog überwiegend harmlos dargestellt. Bei unabhängiger Finanzierung zeigten sich gesundheitliche Schäden.

Und noch immer vertrauen Gesetzgeber und Öffentlichkeit auf die Wissenschaft.

Details über GlaxoSmithKline und Avandia:
http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/glaxo-funded-backers-of-danger-drug-1923852.html

[Quelle: Zeitpunkt.ch]

Mehr dazu auch auf aerzteblatt.de


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2 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. 1. Bernd

    Kommentar vom 23. March 2010 um 09:15

    Leider ist es so, dass ein großer Anteil der Forschung und damit der Studien der Pharmaindustrie obliegt. Entsprechend „manipuliert“ werden auch viele Ergebnisse präsentiert. Für unabhängige Studien fehlt vielfach das Geld.

    So haben beispielsweise unabhängige Untersuchungen sogar ergeben, dass bei zahlreichen Medikamenten die Dosierung und die Dauer der Einnahme wesentlich heruntergesetzt werden könnte, ohne Einfluss auf die Wirksamkeit. Aber dadurch würde sich die Pharmaindustrie ja selber ein Bein stellen.

  2. 2. Bestechliche Wissenschaftler « infowars

    Pingback vom 23. March 2010 um 20:55

    [...] weiter [...]

  3. 3. Gelie

    Kommentar vom 23. April 2010 um 14:46

    Studien stimmen immer für den, der sie bezahlt!
    Für “Natur”dünger braucht es keine Studien.
    Anmerkung:
    “Die Ursache einer Erkrankung kann niemals ein Mangel an synthetisch hergestellten und isolierten Einzelstoffen sein. Vorbeugung und Therapie ohne die Schätze der Natur zu nutzen ist sinnlos. ”
    Ich persönlich halte jede Studie, die das Gegenteil behauptet für gefälscht.

    Natürlicher Anbau und Landwirtschaft müssen mehr gefördert und unterstützt werden und der (Welt)Hunger endlich wirklich verbessert ….
    LG

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