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Biosprit E10 – der Abzock-Wahnsinn in grün

Die Merkel-Junta will uns E10 eintrichtern! Ist es Geisteskrankheit oder Profitgier? Wahrscheinlich etwas von beidem…

Biosprit bedeutet Raubbau an der Natur. Wälder werden gerodet, Bauern werden ruiniert, Sklavenarbeit wird geschaffen, Nahrung wird zu Sprit gemacht, Menschen werden in Armut und damit in Krankheit und Tod getrieben.

Dafür aber verdienen Regierung und Spekulanten ganz mächtig daran und das ist schließlich die Hauptsache!

2009 legte die EU-Kommission in einer Kraftstoffrichtlinie fest, dass bis zum Jahre 2020 zehn Prozent der Energie im Transportsektor aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Die EU-Kommission legt jedoch nicht fest, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Das wird den einzelnen EU-Saaten überlassen.

Die Merkel-Junta ist in ihrem vorauseilendem Gehorsam vorausgeprescht und hat die Einführung des Biosprit E10 verordnet. Doch wer denkt, die Merkel will die Umwelt retten, der täuscht sich gewaltig. Die Kanzlerette wittert satte Steuereinnahmen.

Mit E10 wird nicht nur Raubbau an der Natur betrieben, es werden Menschen ihrer Existenzgrundlagen beraubt und für uns Verbraucher wird es richtig teuer.

taz.de:

Die E10-Pleite könnte teuer werden. Die Branche rechnet mit mehr als 450 Millionen Euro. Diese Kosten wollen die Ölkonzerne offensichtlich bei den Verbrauchern abladen.
Ölkonzerne kassieren bei Autofahrern offenbar schon jetzt Geld für Strafen, die die Unternehmen wegen der Probleme beim Absatz des neuen Agrosprits E10 möglicherweise an den Staat zahlen werden. Der Chef des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV), Klaus Picard, habe auf Nachfrage von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf dem „Benzin-Gipfel“ am Dienstag einen entsprechenden Pressebericht nicht dementiert, sagten am Mittwoch Teilnehmer des Treffens.

gt-worldwide.com:

… die Autohersteller zu Wort. Entgegen der bis dahin pauschal abgegebenen Unbedenklichkeitserklärung für rd. 90 % aller Fahrzeuge mit Benzinmotoren rudert die Industrie nun eiligst zurück und warnt vor dem neuen Biosprit, den sowieso keiner will.
Von möglicher Ölverdünnung und der fatalen Folge eines „Kolbenfressers“, also dem vorzeitigen Ableben des Motors, bei längerfristigem Gebrauch von E 10 ist plötzlich die Rede. Dauertests, so heißt es, seien noch nicht abgeschlossen, und es gäbe keine gesicherten Erkenntnisse, welche Schäden der Kraftstoff mit dem hohen Ethanol-Anteil den Aggregaten zufügen kann.

tagesanzeiger.ch:

Eventuelle Motorschäden durch den Biosprit E 10 dürften allerdings bei den Autobesitzern hängen bleiben. »Den Schaden trägt der Autofahrer«, sagte Maximilian Maurer vom ADAC.

welt.de:

Selbst der Staat lässt die Finger vom umstrittenen Biosprit: Die Polizei in Schleswig-Holstein darf laut offizieller Anweisung ihre Dienstwagen nicht mit E10 befüllen.

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2 Kommentare zum Beitrag

  1. Biosprit zerstört Regenwald

    Das einzige was am neuen Kraftstoff E10 Bio ist, ist seine Gewinnung aus Pflanzen. Der Name suggeriert allerdings, dass der neue Kraftstoff auch „Öko“ und nachhaltig sei, doch das ist eine glatte Lüge und reine Propaganda der Bioethanolindustrie. Der verstärkte Anbau von Energiepflanzen vernichtet in Deutschland herkömmliche Weide- und Ackerflächen. Die Monokulturen der Energiepflanzen brauchen mehr Dünger, zerstören die Böden und können weniger Kohlenstoffe aufnehmen als die natürlichen Landschaften. Eine positive Ökobilanz ist daher nicht gegeben. Energiepflanzen verdrängen zudem die klassische Landwirtschaft und wirken sich negativ auf die Nahrungsmittelproduktion aus.

    Noch drastischer sind die ökologischen Auswirkungen importierter Energiepflanzen (Soja- und Palmöl), denn für die Monokulturplantagen wird großflächig Regenwald vernichtet. Auch in den Ländern des Südens ist die großindustrielle Energiepflanzenproduktion nicht nur eine Gefahr für die tropischen Regenwälder, sondern stellt auch eine Konkurrenz für den Nahrungsmittelanbau dar. Die Folgen: die Ernährungssouveränität der ansässigen Bevölkerung ist gefährdet und weltweit steigen die Lebensmittelpreise.
    Fazit: Biotreibstoffe sind weder „Öko“ noch nachhaltig. Im Gegenteil, sie bedrohen Mensch und Natur.

    http://www.regenwald.org/mailalert/677/e10-und-sogenannten-biodiesel-sofort-stoppen

  2. natürlich ist Biosprit nicht ÖKO vermutlich steckt da ehr ne ANTIökokampagne dahinter denn Öko ist nun absolut out und die ständige Wiederholung solcher Artikel unterstützt das auch noch

    Aber ist Öl verbrennung und Atomstrom etwa besser .. ich kann da nur zum wiederholten Male sagen esst kein Fleisch dann haben die Armen alle in Fülle zu essen und der Regenwald bleibt auch heil oder fahrt kein Auto sondern benutzt nur öffentliche Verkehrsmittel….oder das Rad wenn möglich. Bewegung tut auch dem Körper gut.

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