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Indien: Bt-Aubergine stößt auf Widerstand

Indische Regierung will bis Februar endgültig über Anbau gentechnisch veränderter Auberginen entscheiden. Monsanto-Vorhaben stößt auf breiten Widerstand.

Indien steht vor einer entscheidenden Weichenstellung: An diesem Mittwoch beginnt Umweltminister Jairam Ramesh mit nationalen Konsultationen, die über die Zukunft der Gentechnik auf dem Subkontinent entscheiden könnten. Konkret geht es um die sogenannte Bt-Aubergine und deren kommerziellen Anbau. Bei der Pflanze handelt es sich um das erste gentechnisch veränderte Lebensmittel, das in Indien auf den Markt kommen soll. Seit vor einem Jahr eine erste umfassende Studie zu dem Thema veröffentlicht wurde, kochen die Emotionen im Land hoch. Obwohl die zuständige Kontrollbehörde bereits grünes Licht gegeben hat, konnten die Gegner bisher eine Freigabe verhindern.

Es ist der lokale Ableger des US-Multis Monsanto, der die Pflanze entwickelt hat. Ziel der Wissenschaftler von Monsanto-Mahyco war es vordergründig, eine Resistenz gegen den Auberginenfruchtbohrer zu entwickeln. Dem Endprodukt, für das bei den Behörden die Zulassung beantragt wurde, soll der verbreitete Schädling nichts mehr anhaben können. Damit steht einem dauerhaften Geschäft mit Saatgut aus Monsanto-Sicht kaum noch etwas im Wege. Der Konzern vermarktet in Indien bereits eine gentechnisch »angepaßte« Baumwollsorte, die immer mehr Verbreitung findet.

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