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Kapitalismuskrankheit Burnout – Ausgebrannt: Wenn nichts mehr geht


Durch das kapitalistische System bedingt, müssen wir in unserer täglichen Arbeitswelt immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit bei immer weniger Geld unter ständigem Druck von oben bewältigen. Burnout ist – wie Depressionen – eine “Systemkrankheit”. Eine Krankheit die unser kapitalistisches System mit sich bringt.

Burnout soll ein Phänomen sein, das sich quer durch alle Berufsgruppen zieht. Jeder zweite Angestellte ist inzwischen akut gefährdet. Und die Dunkelziffer ist hoch. Aus Angst vor Konsequenzen verschweigen viele Arbeitnehmer ihre Probleme.

Doch wer immer mehr Aufgaben in immer weniger Zeit bewältigen muss und staendig Druck von oben bekommt, der gerät irgendwann in eine existenzielle Lebenskrise. Die dramatische Serie von Selbstmorden in Frankreich erschreckt in jüngster Zeit die Öffentlichkeit. In ihren Abschiedsbriefen machen die Betroffenen ihre Unternehmen verantwortlich, beklagen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen.

Der Staat zieht erstmals deutliche Konsequenzen und stoppt Umstrukturierungen bei France Telecom — einem Konzern, in dem sich binnen 18 Monate 24 Menschen umgebacht haben. Gibt es Parallelen in Deutschland? Eine Vielzahl von Selbstmorden, meinen Experten, haben auch hier einen beruflichen Hintergrund. Und die Wirtschaftskrise wird die persönlichen Krisen noch verschärfen.

Siehe dazu den Beitrag auf Videogold.de: Wertelehre 6: Burnout – Die innere Kapitulation vor der Dualität!

Ausgebrannt: Wenn nichts mehr geht

Zur Doku geht es hier: ARTE.tv





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4 Kommentare zum Artikel

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  1. wilhelm schmidt
    wilhelm schmidt 19 April, 2012, 08:50

    Hallo

    Die Macht des Geldes die in meinen Augen das Fundament aller Destruktivität
    auf diesem Planeten ist wird von einer “Macht-Elite?!” misbraucht -bewust eingesetzt. Menschen geraten wieder in sklaviche Zustände.
    Die Menschen werden zum Spielball der Mächtigen.
    Die Seele und das Selbstwehrgefühl wird zerstört.
    Denn durch willkührliche Veränderung von Premmissen wird der Mensch übervordert und außbrennen.
    Die macht auf Erden soll weiterhin in wenigen Händen verbleiben.
    Unsere sogenannten demokratichen Systeme
    haben eine Verschleierungsaufgabe.

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  2. Thomas Ludolph
    Thomas Ludolph 25 Mai, 2012, 16:14

    Das Burnout-Syndrom ( Erschöpfungsdepression) wird in Zukunft die Volkskrankeit Nummer 1 werden. Dem Druck unserer Gesellschaft sind die wenigsten noch gewachsen. Leider ist hier eine eklatante Lücke in der medizinischen versorgung für Betroffene vorhanden. Termine bei Phychologen sind mit einer Wartezeit von mehreren Wochen verbunden. Hier muss das Gesungheitssystem extrem nachgebessert werden. Phsychische Belatungen ziehen in der Regel auch Physische Erkrankungen nach sich.

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  3. F. Lehmann
    F. Lehmann 12 Februar, 2013, 21:06

    Die Arbeitsbedingungen in Deutschland werden immer schlimmer und wer seine Arbeit immer zur vollsten Zufriedenheit der Arbeitgeber ausführen möchte geht ein hohes Risiko ein. In vielen Fällen endet das im Burnout oder anderen Gesundheitsstörungen die dann einen Herzinfarkt auslösen können. Das Sprichwort :”Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird eines Tages Zeit haben müssen, krank zu sein” trifft hier meiner Meinung nach sehr gut zu.

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  5. Arbeits- und Wertkritik « Detlef Nolde 8 November, 2012, 18:12

    [...] Arbeitslosen Robert Kurz: Schwarzbuch des Kapitalismus – Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/burnout-ausgebrannt-wenn-nichts-mehr-geht Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: der Hang zur Freude nennt sich [...]

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