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Chemikalie Bisphenol A verseucht unsere Nahrungsmittel

Die Kunststoffchemikalie Bisphenol A ist mittlerweile überall…

Das Thema ist brisant – Bisphenol A (BPA) ist eine Chemikalie, die für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen einschließlich Krebs ursächlich ist. Der Washington Post war BPA gestern die Titelseite und die erste Innenseite wert. Die Zeitung berichtete über die verzweifelte Suche von verantwortungsbewussten Lebensmittelherstellern nach Verpackungen für ihre Produkte, die frei von Bisphenol A sind. Ein Unterfangen, das sich schwieriger gestaltet, als man vermutet.

Einige US Nahrungsmittelhersteller gaben große Summen aus, um ihre Produkte ohne die allgegenwärtige BPA – Kontaminierung anbieten zu können. Die Washington Post beschreibt in ihrem Leitartikel, wie schwer sich für Nahrungsmittelhersteller die Suche nach BPA-freier Verpackung gestaltet.

Die Frustration unter Herstellern, die auf BPA-frei umgestellt haben, sei oft groß, berichtet die Zeitung und führt zur Illustration den Fall eines Fischkonservenherstellers an. Die Firma hatte im vergangenen Jahr mit großem Aufwand zu Bisphenol A freien Dosen gewechselt und musste erschüttert zur Kenntnis nehmen, dass eine Verbraucherorganisation dennoch BPA in ihrem Thunfisch fand. 10 000$ wurden für Laboranalysen ausgegeben um herauszufinden, an welcher Stelle der Schadstoff sich einschlich. Die Suche nach der Kontaminierungsquelle gestaltete sich als Katastrophe. Ob es die Handschuhe waren, mit denen der Fisch angefasst wurde, oder ein Schneidbrett, oder schon der Thunfisch selbst, man wisse es nicht, so der verzweifelte Fischkonservenhersteller, denn die Chemikalie sei omnipräsent – sie einfach überall. Es bliebe nur eins übrig, weiterzusuchen und Lösungen finden.

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Aus unserer Lebenswelt sind Chemikalien nicht mehr wegzudenken. Sie sind Teil unserer technischen Errungenschaften und der modernen Lebensqualität. Aber viele haben unerwünschte und teilweise auch gefährliche Nebenwirkungen. Zurzeit überall in den Medien: Der Stoff Bisphenol A. Gerade wurde er in Babyflaschen verboten, als der BUND ihn – neben anderen Chemikalien – im Staub von Kindergärten aufspürte und Greenpeace fand ihn in sieben von acht Kassenzetteln. Beunruhigend, denn der Stoff steht im Verdacht, an den unterschiedlichsten Gebrechen beteiligt zu sein.

Videolink: https://youtu.be/cUOZ_aTmxTs

3 Kommentare zum Beitrag

  1. Tja, und was ist mit den armen Leuten, die den Kunststoff herstellen und das Zeugs Sackweise in den Reaktor kippen?
    Mich würde interessieren, ob das genauer belegt werden kann:
    Bisphenol A (BPA) ist eine Chemikalie, die für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen einschließlich Krebs ursächlich ist.
    Links? Irgendwas?
    Danke

  2. Der Hype um Bisphenol A trägt dieselbe Handschrift wie alle andere Medienlügen:

    Dioxin: entsteht bei JEDEM Verbrennungsprozess und kann praktisch nicht vermieden werden. Das Seveso-Gift war Chlorgas (-> Chlorakne), hatte nichts mit Dioxin zu tun.

    CO2: Das Märchen vom Treibhauseffekt ist logisch-physikalisch schon längst widerlegt. Darüberhinaus wäre eine Erwärmung nach heutigen Erkenntnissen sogar wieder wünschenswert. CO2-Emissionsrechtehandel ist das „Geschäft“ der Zukunft, auf Kosten der industriellen Entwicklung!

    FCKW: Das Dupont-Patent lief aus, deshalb waren die Milliardengewinne gefährdet (weil der Stoff plötzlich billigst verfügbar wurde). Also erfand man das Märchen vom Ozonkiller. Das Molekül ist viel zu schwer, um sich in oberen Luftschichten zu halten. Es ist ein exzellenter Stoff, deshalb wurde er verboten!

    DDT: Gleiches gilt für das beste Insektizid der Welt! Heute wird es wieder eingeführt, nachdem das Verbot seit 1970 mindestens 300 Mio. Menschenleben gekostete hat! Das Verbot war geostrategisch begründet, nicht toxikologisch.

    Grundstrategie, die jeder kennen sollte: In einer monopolisierten Wirtschaft mit gigantischer Überschußproduktion wird nicht mehr durch billigere Produktionskosten verdient, sondern nur noch durch Verknappung auf allen Ebenen. Bisphenol A ist nur ein Beispiel von vielen! Das FDA selbst hatte BA übrigens als vollkommen unbedenklich eingestuft.

    Immer fragen: Cui Bono? Wer hat den Nutzen?

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