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Der gefährlichste Atom-Reaktor der Welt steht in Deutschland!

Wir steuern friedlich in die Katastrophe! Jo Conrad im Gespräch mit dem Atomkraftgegner und Autor vieler Bücher, Holger Strohm.

Herr Strohm stellt in diesem Gespräch eindrucksvoll  und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, die Gefahren der Atomkraft dar, – spricht aber auch weitere besorgniserregende Entwicklungen unserer ach so „fortschrittlichen“ westlichen „Zivilisation“ an.
Vorwarnung: diese Informationen können heftige Kopfschmerzen verursachen.


Videolink: https://youtu.be/SfsunA3RH98

Strahlenexperte: Messdaten radioaktiver Strahlung werden verheimlicht !

Strahlenwerte sollen unter Kontrolle gehalten werden
Offenbar sollen die Werte, wenn überhaupt, nur noch über zentral zuständige Behörden wie das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht werden. Das aber bedeutet gleichzeitig die totale Kontrolle durch den Staat und die fehlende Kontrolle durch unabhängige Messstellen und den Bürger. Im Falle eines Falles können die Behörden die Veröffentlichung auch verzögern, stoppen oder — im schlimmsten Fall — die Daten verfälschen. Der Hinweis auf die »Fehlinterpretationen durch Laien« ist deshalb ja ganz nett — aber was ist mit den potenziellen »Interpretationen« der Behörden? Wie man weiß, sind unsere Behörden und Politiker regelrechte Meister der »Interpretation«.
Deutsche Wetterstationen dürfen Strahlendaten nicht mehr veröffentlichen.
Unabhängige Messwerte auf www.wisnewski.de

Während sich angesichts der Reaktorkatastrophe in Japan mancher die bange Frage stellt, was wir wohl hierzulande von der radioaktiven Strahlung abbekommen werden, machen die Behörden heimlich still und leise dicht. Berichten zufolge dürfen Messstationen an der Ostsee ihre Strahlenwerte nicht mehr veröffentlichen. Unabhängig gemessene Strahlenwerte gibt es auf der Website von Gerhard Wisnewski www.wisnewski.de.

Gefahr durch Strahlenbelastung:
Die Wirkung radioaktiver Strahlung auf Menschen, Tiere und Pflanzen wird auf Basis des Internationalen Einheitensystems (SI) Sievert gemessen: 1 Sievert (Sv) = 1000 Millisievert (mSv) = 1.000.000 Mikrosievert (µSv).

Zum Vergleich: In Deutschland liegt die natürliche Strahlenbelastung nach Angaben des Bundesumweltministeriums in einem ganzen Jahr bei durchschnittlich 2,4 Millisievert. Akute Strahlenschäden sind ab einer Dosis von mehr als 500 Millisievert pro Stunde zu befürchten: Dazu zählen laut Bundesamt für Strahlenschutz verbrennungsähnliche Erscheinungen auf der Haut, Haarausfall, Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit und Blutarmut.

Die Beschäftigten im ukrainischen Atomkraftwerk in Tschernobyl sollen bei der Reaktorexplosion am 26. April 1986 einer Strahlung von 5500 Millisievert Gesamtdosis ausgesetzt gewesen sein.

 

2 Kommentare zum Beitrag

  1. EINZELNE PROFILIEREN SICH MIT EINER EINZELFORDERUNG NACH VOLKSABSTIMMUNG ÜBER ATOMAUSSTIEG

    Volksabstimmung über Atomausstieg?

    Das klingt nach dem großen Ausnahmefall. Aber wichtiger als so eine einzelne Volksabstimmung über ein besonders bewegendes und zu recht angstbesetztes Thema wäre es, ein vernünftiges Volksabstimmungsgesetz …zu schaffen. Nach Grundgesetz übt das Volk seine Herrschaft in Wahlen und Abstimmungen aus.

    Bei näherer Betrachtung ist im Grundgesetz keine ausdrücklich positive oder negative Bestimmung zur Volksabstimmung zu finden. Aber es gibt eine Gegenüberstellung von repräsentativer und direkter Demokratie im Artikel 21, Absatz 1: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“

    Da wird den Parteien – also auch den von Parteien gebildeten Fraktionen in Parlamenten – nur eine Helferrolle zugewiesen. Aber seit 1949 erwecken Parteipolitiker ständig den Eindruck, politische Willensbildung bestehe praktisch allein in Ausübung des Wahlrechts. Das kann verfassungsrechtlich gesehen niemand ernst nehmen, denke ich. Wenn wir, das Volk, eine politische Willensbildung formulieren und selbstverständlich dann auch durchsetzen wollen, dann sollen die Parteien uns dabei helfen statt uns dabei zu behindern.

    Das Argument des Wahlrechts als angeblich hinreichende Wahrnehmung der politischen Willensbildung stempelt uns zu politischen Analphabeten, die alle vier Jahre ein anonymes Kreuz machen dürfen. Das ist mit Sicherheit nicht die Bedeutung des zitierten Grundgesetz-Artikels. Auch der häufig gehörte Wunsch von Parteipolitikern, bei Interesse an politischer Willensbildung doch in Parteien einzutreten und dort politisch mitzuarbeiten – auch das ist nicht gemeint, sondern es kehrt die Bestimmung des Artikels 21 um: nicht das Volk soll den Parteien helfen, sondern umgekehrt sollen die Parteien dem Volk helfen! Es wird noch reichlich Überzeugungsarbeit nötig sein, um die repräsentative Demokratie in die zweite Reihe zu verweisen, in die erste gehört die direkte Demokratie, also die Volksabstimmung.

    Diese Bestimmung der Verfassung hat bisher weder das Verfassungsgericht noch der Verfassungsschutz unterstützt, geschweige denn durchgesetzt. Wir sind das Volk, und wir werden wohl ohne oder gegen die Parteien daran arbeiten müssen, unseren verfassungsmäßigen Anspruch auf politische Willensbildung durchzusetzen.

    Gerd P. Werner, Wenningstedt-Braderup auf Sylt

    Mitglied der ersten Fraktion der Grünen im Bundestag

  2. Nun, was „der Gefaehrlichste“ ist, ist etwas schwer zu „berechnen“, da auch jeder andere durch bewussten Angriff oder unvorhersehbaren Sproedbruch u.a. „in die Luft gehen“ kann. Aber warnen muss man – laut und deutlich …
    Ich habe mal versucht, das gesamte Ausmass der Japan-Atomkatastrophe, Risiken und Gefahren der Atomkraft und was sie fuer Europa bedeuten hier uebersichtlich zusammenzufassen:
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=208864
    Dort auch Hinweise zum Umgang mit radioaktiv verseuchtem Wasser.

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