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Die Gefahr durch Strahlung wird immer herunter gespielt

Radioaktivität, kein Problem?

Sprecher der Regierung behaupten alle Nase lang, es bestünde “keine Gefahr” durch die Strahlung, welche aus Japan in den USA ankommt, genauso wie sie es getan haben, als das Öl in den Golf von Mexiko gesuppt ist. Vielleicht sollten wir alle die Melodie von Bobby McFerrins “Don’t worry, be happy” im Chor pfeifen. Ein detaillierter Blick in die Wissenschaften erbittet jedoch, eine “zweite Meinung” zur Kenntnis zu nehmen.

Dass die Strahlung 8.000 Kilometer entfernt frei gesetzt wird, ist weniger beruhigend, als es scheint. Die japanischen Reaktoren enthalten etwa tausendmal mehr Strahlung als die Bomben, die über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Täglich transportieren die Jetstreams in den oberen Atmosphärenschichten Schadstoffe aus Schornsteinen in Asien und Staub aus der Wüste Gobi an unsere Westküste. dies macht je nach Jahreszeit 10 bis 60 Prozent der Gesamtbelastung aus, die von Kaliforniern eingeatmet wird. Quecksilber ist wahrscheinlich nach Plutonium die als am zweitgiftigsten bekannte Substanz. Die Hälfte des gesamten Quecksilbers in der Atmosphäre über den Vereinigten Staaten stammt auch China. Dieses liegt ebenfalls 8.000 Kilometer weit weg. Eine Woche nach einem Atomwaffentest in China konnte Jod-131 in den Schilddrüsen von Rotwild in Colorado nachgewiesen werden, obwohl man es nicht in der Luft oder in den Pflanzen der Umgebung fand.

Die Vorstellung, dass es einen Grenzwert oder eine für die menschliche Gesundheit unbedenkliche Strahlenbelastung gäbe, ist seit den 50′er Jahren nicht aufrecht zu erhalten, als Studien nachwiesen, dass eine einzige Röntgenuntersuchung des Beckens einer Schwangeren das Risiko des bestrahlten Babys, an Kinderleukämie zu erkranken, verdoppeln kann.

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