Die Gesundheitsfalle – Tödliche Pillen
13. February 2010 von Gesundheitsapostel | 4 Kommentare
Geschrieben von Michael Malzahn
Prof. Dr. Jürgen Fröhlich meint in einem Interview: „Wir gehen davon aus, dass pro Jahr in den internistischen Abteilungen 58.000 Patienten durch unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen um’s Leben kommen“
Gesunde Zeiten für die Pharmaindustrie: ihr Umsatz hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Warum? Auch die Deutschen schlucken mehr Tabletten denn je, verschrieben von Ärzten, die bei rund 10.000 Präparaten in 13.000 Darreichungsnormen nicht alle Risiken und Nebenwirkungen erfassen können.
Die jährlichen Zuwachsraten der Pharmakonzerne sind zweistellig, anstehende Fusionskämpfe werden mit vollen Kriegskassen bestritten. Und die Deutschen gehören zu den größten Arzneimittelkonsumenten der Welt. Gleichzeitig aber machen uns immer mehr Arzneimittel immer kränk
er. Immer mehr Menschen sterben an Medikamentenvergiftung. Man geht davon aus, dass in Deutschland in den internistischen Abteilungen allein 58.000 Menschen durch unerwünschte Nebenwirkungen ums Leben kamen. Beispiel: Hilde Schellhorn, eine von vielen Patientinnen. Ärzte diagnostizierten in ihrem Kopf Metastasen. Deshalb ordneten sie eine Chemotherapie an. Heute gibt es Hinweise, dass sie an dem verschriebenen Arzneimittel starb, das ihr vermutlich nie hätte gereicht werden dürfen. Denn Methotrexat ist für ältere Menschen nicht geeignet. In ihrem Todeskampf erlitt sie alle angezeigten Nebenwirkungen dieses Medikaments. Die Krankenunterlagen beweisen, dass die Patientin trotz ihres Alters mit einer Hochdosis Methotrexat behandelt worden ist.
Die “Klinische Pharmakologie” lehrt den Umgang mit Medikamenten, aber im traditionellen Medizin-Studium ist dieser Fachbereich nebensächlich. Allein in der Roten Liste stehen über 500 Pharmaunternehmen mit über 10.000 Präparaten in 13.000 Darreichungsnormen und 35.000 Preisangaben. Kein Arzt kann bei diesem Angebot alle Risiken und Nebenwirkungen erfassen.
Hierzu kann man sich eine Dokumentation ansehen, die 2004 von Erich Schütz und Detlev Koßmann im Auftrag des SWR gedreht wurde und in verschiedenen Sendern gedreht wurde.
[Quelle: therapage.de]
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3. Evelyn Samstag
Kommentar vom 15. February 2010 um 11:42
Sehr geehrter Herr Malzahn,
ich habe ein ganze Menge Krankenhausaufenthalte wegen meiner MS hinter mir und folgende Erfahrung gemacht: Es hängt viel von der Zeit ab, die ein Arzt für einen Patienten aufbringen kann.
Nach einem Sturz bin ich mal im Krankenhaus Hofheim gelandet. Hier schienen die Ärzte, jedenfalls in diesem Moment, restlos überfordert.
Die Röntgenbilder wurden zunächst vertauscht, dennoch sagte man mir, es seien keine Rippen gebrochen (später stellte sich heraus daß 3 Rippen gebrochen waren) und drückte mir 4 x 600 mg Ibuprofen in die Hand ohne irgendwelche Anleitung. Meine Tochter hatte mir bereits 2 mal 600 mg Ibuprofen gegeben, so daß ich dann am Abend voll weggetreten war. Erst am nächsten Tag habe ich über meinen Hausarzt eine Anleitung über die einzunehmende Menge erhalten.
Hier ging es nur um Ibuprofen, was passiert, wenn es um andere Dinge geht?
MfG Evelyn Samstag
4. roush
Kommentar vom 15. February 2010 um 15:00
Es ist nicht weiter erstaunlich, dass die moderne Präparate/Apparate-Medizin weiter geht.
Die Medizin-Lobby sorgt auch in Zukunft dafür.
Den ausufernden Kosten für die drohende Zweiklassen-Versorgung zum Trotz, wird dieses abartige Treiben politisch forciert.
Ein kranker Mensch hat zukünftig nicht mehr das Recht, behandlung in Anspruch zu nehmen. Vielmehr wird von übergeordneter Stelle entschieden, ob er überhaupt würdig ist, behandelt zu werden.
Da genügt dann ein kurzer Blick in die Lebens- und Leistungs-Vita.
Die Meisten werden dann nicht behandelt, weil sie als unnützes und unerwünschtes Nicht-Elite-Konformes-Individuum eingestuft werden.
So zu sagen disqualifiziert. Geopfert auf dem blutigen Altar der regierenden Elite-Vereinigungen der Bilderberger. Das Leben macht wirklich unwahrscheinlich viel Spass!