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Die Milch-Revolution


Die „Milch-Revolution“, die die Bauern gerade ausrufen, brauchen wir tatsächlich – aber ganz anders, als sich die Bauern das vorstellen ! Entgegen aller bisherigen Milch-Propaganda ist der Konsum von Milch und – leider auch – Milchprodukten bei erwachsenen Menschen nämlich weder natürlich noch gesundheitsfördernd, sondern ganz im Gegenteil !

Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, daß der tägliche Konsum von zwei bis drei Gläsern Milch bei Männern das Risiko von Prostata-Krebs um das 2,4-fache und bei Frauen das Brust- Krebs-Risiko um das 2,2-fache erhöht. Die Professorin Dr. med. K. Michels von der Harvard University (seit 2009 an der Uni Freiburg) führte dort mit hunderttausenden (!!!) von Probanden eine Studie durch. Seitdem darf in den USA nicht mehr (anders wie bei uns) damit geworben werden, daß Milch gesundheitsfördernd sei !

Kuhmilch wird heute mit Leiden wie Asthma, Neurodermitis, Morbus-Crohn, Akne, Diabetes Typ2, Blasen- und Nierensteinen, Blähungen, Migräne, Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Osteoporose (!!!) in Verbindung gebracht ! Letzteres ist besonders überraschend, da doch auch heute noch immer viele Ärzte bei Osteoporose zum Milchtrinken raten !

Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Broccoli, Roggen, Aprikosen und vieles mehr sind viel bessere Kalziumquellen als Milch. Ein hohe Aufnahme von tierischem Eiweiß – wie es in Milch und Fleisch vorhanden ist – raubt erwachsenen Menschen Kalzium statt welches aufzunehmen !

Kuhmilch ist immer „Mutter-Milch“ – mit den entsprechenden Hormonen. Also für die besonderen Bedürfnisse der Kälber. Nicht für die von erwachsenen Kühen, geschweige denn von Menschen. So überrascht auch nicht, daß der größte Teil der Weltbevölkerung im Erwachsenenalter keine Milch verträgt. Die so genannte „Laktose-Intoleranz“ ist demnach eigentlich keine Krankheit, sondern ein normaler Vorgang menschlicher Entwicklung.

Natürliche Tiere haben Instinkte und wissen, daß Muttermilch einer anderen Art nicht ihren Bedürfnissen entspricht – Haustiere schon vielfach nicht mehr. Auch der Mensch setzt sich hier offenbar schon aus jahrelanger Gewohnheit über sein natürliches Empfinden hinweg. Wehe also den fernen Völkern, denen unsere Milch-Lobby nun schon seit Jahren unsere überschüssige Milch aufdrängt (China, Japan) ! Dort war bislang Osteoporose unbekannt, was sich nun rapide ändert.

Im übrigen ist die Produktion von Milch, vor allem durch den Methan-Ausstoß der künstlich gezüchteten, also enorm vermehrten Kühe, extrem umweltbelastend. Und last not least für den Tierschutz : Kühe und Kälber leiden in der Massentierhaltung zur Gewinnung eines alle krankmachenden Produktes auch noch unsägliche Qualen, was wenig bekannt ist! Angesichts dieser Fakten ist die mit Steuergeldern der deutschen Bürger stark subventionierte Milchwirtschafts-Politik eine Politik wider aller Vernunft. Sie dient den Lobbyisten, der Gewinnsucht der Milchwirtschaft – und nicht den Menschen. Nicht einmal den Bauern, auf die das Leid, das sie den Tieren zufügen, nun immer mehr zurückkommt. Stellen Sie sich um !


[Quelle: Frank-M. Giegol auf tierschutznews.ch]

Literatur zum Thema:

Weiterführende Links:
1: http://www.milchlos.de/index.htm
2: http://www.tele-akademie.de/begleit/ta090524.htm
3: http://www.uniklinik-freiburg.de/onlinemagazin/live/Patiententipp/gesund.html
4: http://www.stern.de/wissen/ernaehrung/studien-bezahlte-forscher-finden-milch-gesuender-579915.html
5: http://www.vegetarisch-geniessen.com/0402/artikel/machtmilchschlapp/index.html
6: http://ije.oxfordjournals.org/cgi/content/full/31/4/847


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12 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Healthman, CONTRACOMA erwähnt. CONTRACOMA sagte: Die Milch-Revolution: Die „Milch-Revolution“, die die Bauern gerade ausrufen, brauchen wir tatsächlich – a.. http://bit.ly/8OBDW [...]

  2. 2. marco

    Kommentar vom 14. October 2009 um 14:22

    “Es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, daß der tägliche Konsum von zwei bis drei Gläsern Milch bei Männern das Risiko von Prostata-Krebs um das 2,4-fache und bei Frauen das Brust- Krebs-Risiko um das 2,2-fache erhöht. Die Professorin Dr. med. K. Michels von der Harvard University (seit 2009 an der Uni Freiburg) führte dort mit hunderttausenden (!!!) von Probanden eine Studie durch.”

    Quelle? Links?

  3. 3. echo

    Kommentar vom 15. October 2009 um 00:47

    Es gilt als unbestritten, daß bei 95% aller durchgeführten Operationen der Prostata, keine Notwendigkeit bestand. In allen diesen Fällen lag kein Krebsleiden vor, im Gegenteil handelte es sich in der Regel um eine altersbedingte Vergrößerung der Prostata ohne jegliche Notwendigkeit eines medizinischen Eingriffes. Krebs schafft Angst – Angst fressen Hirn- und Hirn geben Geld – Bei Nichtvorliegen von erhöhter Darmpermeabilität in Folge von Bindegewebszerstörung durch akuten Mineralienmangel – kann Rohmilch unbedenklich verzehrt werden – wohl aber warnen wir vor dem Konsum von homogenisierter Milch!

  4. 4. ihr Hausarzt

    Kommentar vom 15. October 2009 um 00:50

    Bitte bedenken Sie, es leben mehr Menschen vom Krebs als daran sterben, haben Sie Verständnis für wirtschaftliche Zwänge. Pro Chemoprobanten kassieren wir ca. 250.000 € – ich denke den Preis sollten sie uns zugestehen. Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt. oder?

  5. 5. kein Arzt, aber wissend

    Kommentar vom 16. October 2009 um 21:37


    Dass Milch nicht für den Menschen, sondern dem jeweiligen Tier zuzuordnen ist, sollte trotz aller Ignorantz bekannt sein. Milch ist auch in keiner Weise der menschlichen Gesundheit dienlich, sondern abträglich. Aber als völligen Krampf und Blödsinn bezeichne ich die Darstellung, als sei Milch gar “Krebs erregend”. Egal wie der Professor auch heißen mag, er sollte sich einmal herablassen und sich den biologischen und zur Abwechslung einmal tatsächlich wissenschaftlich belegbaren Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin widmen. Nur seine Ignoranz kann ihm dann noch im Wege stehen, zuzulassen und zu verstehen, dass Krebs “ANDERS” funktioniert.
    Also Ihr lieben Menschen, Milch ist ungesund, nicht für den Menschen, sondern für das jeweilige Tier, aber Krebs bekommt davon kein Mensch.
    Ich wünsche allen gute Gesundheit, auch den Studien-”Machern”.

  6. 6. nexus

    Kommentar vom 17. October 2009 um 10:56

    Es spricht die Germanische Neue Medizin…
    Aber dass Krebs NUR durch seelische Konflikte entsteht ist meiner Ansicht nach auch ein Krampf.
    Wenn z.B. der Körper einer hohen radioaktiven Strahlung ausgesetzt wird, bekommt er auch Schäden, egal ob der Mensch seelisch im Ungleichgewicht ist oder nicht.
    Ob Milch wirklich Krebs verursacht – keine Ahnung. Aber wenn die Milch nicht für den Erwachsenen gedacht ist und den Körper eigentlich nur unter Stress setzt, dann kann man die Möglichkeit, dass dies (wohl ab einer gewissen Milchmenge) auch krebsfördernd ist, ja nicht ausschließen oder?

  7. 7. kein Arzt, aber wissend

    Kommentar vom 17. October 2009 um 13:11


    Wie bereits geschrieben, ist Milch auch in meinen Augen ungesund, aber in keiner Weise „krebserregend“

    Bei allem Respekt Ihrer Person, Ihrer Ausbildung und Ihrem Wissen gegenüber, ich weiß wie schwierig es ist, von alten und von neuen vorgesagten „Zöpfen“ los zu lassen, dass es eben NUR über die Psyche zu krebs- und krebsähnlichen Geschehnissen kommt. Allerdings ist das für sich gesehen schlimm genug.

    Der Eine hat das Bewusstsein dafür, der Andere nicht. Doch es wäre in den vergangenen 30 Jahren ein leichtes für jedermann gewesen, insbesondere für jeden Lehrling der Medizin, die biologischen Gesetzmäßigkeiten der GNM zu widerlegen. Doch noch keinem ist dies gelungen. Dafür haben die Menschen ja die Inhalte der Begrifflichkeiten der Verunglimpfung, Anfeindung und Ignoranz.

    Wie auch immer, jeder bekommt den Arzt, den er verdient.

    Doch noch ganz kurz zum Einwand bei radioaktiver Strahlung:
    Im Grunde genommen sollte bekannt sein, dass die GNM bei Vergiftungen, bewusster Mangelernährung und bei Unfällen nicht gilt.
    Ich denke, dass das sich Aussetzen einer radioaktiven Strahlung zu dem Bereich der „Unfälle“ zählt.
    Also: Radioaktivität zerstört wahllos Körperzellen, insbesondere die Keim- und Knochenmarkszellen, da sie von Natur aus die größeren Teilungsraten haben. Wenn aber das Knochenmark, in dem unser Blut gebildet wird geschädigt ist, versucht sich der Körper durch die Überproduktion von Blutkörperchen zu heilen. Schulmedizinisch Leukämie genannt. Dass von den Leukämie Erkrankten kaum einer überlebt liegt daran, dass als Folge der schulmedizinischen Behandlung durch Chemo und Bestrahlung der letzte Rest des vorhandenen und angeschlagenen Knochenmarkes zerstört wird, also das Gegenteil von dem, was nötig wäre.
    Also, Radioaktivität ist sicherlich in vollem Umfange äußerst schlecht für den Menschen, macht aber ursächlich keinen Krebs. Auch Milch oder Anderes kann niemals ursächlich Krebs erregend sein, denn Krebs entsteht nur über das Gehirn. Darüber, dass es keine Krebs erregende Stoffe gibt, sollte der mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Mensch froh sein, er tut es aber nicht, denn damit begänne seine Eigenverantwortlichkeit.

  8. 8. kein Arzt, aber wissend

    Kommentar vom 19. October 2009 um 08:36

    Hallo,

    hier ein kleiner Nachtrag zum Kommentar vom 16.10.09:

    Es hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Selbstverständlich schreibt man Ignoranz ohne “tz”.
    Und der Absatz
    “Also Ihr lieben Menschen, Milch ist ungesund, nicht für den Menschen, sondern für das jeweilige Tier, aber Krebs bekommt davon kein Mensch.” sollte lauten:
    Also Ihr lieben Menschen, Milch ist ungesund, und nicht für den Menschen, sondern für das jeweilige Tier bereitgestellt; aber Krebs bekommt davon kein Mensch.

    sorry

  9. 9. Martina Nachtsheim

    Kommentar vom 27. October 2009 um 15:05

    Der Unterschied zwischen der Verträglichkeit von Milch von enthornten Kühen und horntragenden Kühen ist eklatant. Bei den gewöhnlichen Studien zu Kuhmilch findet dies kaum Beachtung. Das ist eine Verzerrung der Wirklichkeit.

    Demetermilch – also Milch von horntragenden Kühen – wird von vielen Allergikern gut vertragen.

    Daher halte ich ein undifferenziertes Urteil gegen Kuhmilch für nicht ganz zielführend! Laßt den Kühen ihre Hörner und füttert sie artgerecht, dann wird die Milch wieder besser vertragen und auch wesentlich weniger Methan freigesetzt!

  10. 10. kein Arzt, aber wissend

    Kommentar vom 28. October 2009 um 00:56

    Hallo Frau Nachtsheim,

    wie unschwer in den vorigen Beiträgen zu leen ist, ging es weniger darum ob Milch von Kühen mit oder ohne Hörner enpfehlenswert ist, sondern darum, ob Milch, gleichwohl ob von gehörnten oder Hornlosen Kühen Krebs erzeugt. Allerdings erhebt sich angesichts der Frage, ob Milch von Hörner tagendenden Kühen oder von Hornlosen Kühen besser sei, in wie weit es grundsätzlich und überhaupt sinnvoll ist, Drüsensekrete anderer Tiere als menschliches Nahrungsmittel in Betracht zu ziehen. :-))

  11. 11. RedQueen Alice

    Kommentar vom 5. June 2010 um 04:07

    Wenn es dem Koerper schaedigt dann ist JEDES Mittel krebserregend, sogar die harmlose Milch.

    Benzol ist genauso krebserregend, wenn auch die DOSIS verschieden ist.

    Ich zum Beispiel kann nur wenn es hoch kommt einen halben Beutel Milch trinken bis mein Magen rumort.
    Und nein ich habe keine Lactose Intoleranz.
    Aber sowas gibt mir schon zu denken und lieber fuehre ich mir die wichtigen Molekuel Verkettungen anders zu als das ich meinem Koerper noch mehr Stress entgegenbringe.

    Aber was nicht heißt ihr sollt eure Kinder davor schuetzen, gerade im jungen Alter ist es wichtig sie mit soviel in Kontakt treten zu lassen bis sie die ganze Krankheits Palette durch haben und frei von Allergien sind.
    Danach kann man immernoch aufklaeren.

    Also Fazit:

    Die Dosis machts und wer’s trinken will soll es tun. Dann kann man immernoch nach behandeln.

  12. 12. Sarah

    Kommentar vom 1. March 2011 um 13:19

    Ich bin nicht davon überzeugt, dass Milch generell ungesund ist. Unzählige Kulturen in der Welt trinken traditionell die Milch ihrer Tiere, ohne die ganze Krankheitspalette der westlichen Zivilisation aufzuweisen. Im Gegenteil. Stämme z.B. in Afrika, die nur von Milch, Fleisch etc. (also den Produkten ihrer Tiere) leben, sind so gesund, dass sie nicht einmal Karies bekommen. Gemein oder? Ich glaube, Milch kann gesund sein, aber dazu sollten die Kühe frei weiden dürfen, nicht mit Medikamenten wie Antibiotika überschüttet werden und die Milch muss unpasteurisiert und unhomogenisiert sein. Vorallem das Erhitzen verändert die Eiweiße und macht sie für viele Menschen unverträglich. Menschen, die Milch nicht vertragen, vertragen sie oft doch, nämlich roh, unpasteurisiert.

  13. 13. najule

    Kommentar vom 2. March 2011 um 22:06

    Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass Milch dem Körper mindestens nichts nützt – und in Mengen bestimmt auch schadet.
    Zahlen und sog. “Fakten” kann ich hier nicht vorlegen, aber eines Tages ist mir blitzartig aufgefallen, dass der Mensch das einzige Säugetier ist, dass meint, auch nach der “Säugezeit” die Milch noch weiter zu sich nehmen zu müssen.
    Die Natur hat es so nicht vorgesehen, also kann es m. E. nicht sein, dass die Milch derartige Vorteile haben soll, die man sich nicht auch über andere Lebensmittel beschaffen könnte.
    Und schon gar keine Milch von anderen Säugern.

    In einem Artikel laß ich mal, dass z. B. die Kuhmilch viel zu gehaltvoll ist und eben dazu da, um innerhalb eines Jahres aus einem kleinen Kälbchen ein gewaltiges Tier zu machen. Und dass diese Menge an Nährstoffen einfach “too much” für den Menschen ist.

    Obwohl ich persönlich das nicht messen oder im Labor selbst prüfen kann, erscheint mir das logisch.

    Die Natur ist komplex, aber nicht kompliziert :smile:

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