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Die Pille – ein Gesundheitsrisiko?

Die Antibaby-Pille ist seit 1961 das von Frauen am häufigsten verwendte Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft und gilt auch als die sicherste Methode. In Deutschland sind es über 6 Millionen Frauen (43% zwischen 14 und 20), weltweit um die 70 Millionen welche die Pille regelmäßig zu sich nehmen.

Die Pille wird aber nicht nur zur Verhütung, sondern auch bei Menstruationsbeschwerden, ungeregeltem Monatszyklus, Akne, Migräne oder gegen übermäßige Körperbehaarung (Hypertrichose) verschrieben.

Und nicht wenige klagen über Nebenwirkungen.

Die Pille enthält das künstliche Östrogen Ethinylestradiol, welches mit unterschiedlichen Typen von Gestagenen (weibliche Geschlechtshormone) kombiniert wird.
Auch wenn künstliche Hormone, bzw. Stoffe denen des Körpers sehr ähnlich sind und der Körper sie deshalb auch aufnimmt – sind sie dennoch nicht gleich. Die Natur lässt sich nicht austricksen, daher bringen künstliche Stoffe im Körper auch früher oder später wenige bis zahlreiche Nebenwirkungen mit sich.

Das Problem hierbei ist auch, dass diese Nebenwirkungen sich nicht sofort äußern müssen. Sie können sich monate- und jahrelang dahinschleichen bzw. verbergen und plötzlich hat man leichte bis schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen zu tragen. Nach dieser langen Zeit ist oft nicht mehr festzustellen, was genau jetzt diese Nebenwirkungen verursacht hat.

Das ist nicht nur für die Pille sondern auch für alle anderen künstlich hergestellten Medikamenten, Impfungen und Vitaminpräparaten gültig.

Erschreckend ist, dass die Pille auch vertrieben werden darf, ohne dass vorher ausreichende Studien über die Nebenwirkungen abgeschlossen worden sind. So gerät z.B. die bekannte Yasmin-Pille immer mehr unter Beschuss, da durch diese schon einige Frauen an einer Thrombose erkrankten und manche darunter auch gestorben sind. Immer mehr Stimmen beten um eine Rücknahme dieser Yasmin-Pille vom Markt – seit ca. 9 Jahren.

Weitere Nebenwirkungen von Antibaby-Pillen sind Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen,  Migräne, Bauchkrämpfe, Ausschlag, Akne, Gewichtsveränderungen (meist Zunahme), Schmerzen in der Brust und Überempfindlichkeit der Brust, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Appetitlosigkeit, sexuelle Unlust, unregelmäßige oder ein Aussetzen der Blutung, Vaginitis (Entzündungen der Scheide) und Pilzinfektionen.

Schwerwiegendere Nebenwirkungen sind Bluthochdruck, Thrombose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Leberstörungen und Krebserkrankungen wie Leberkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs.

Außerdem ist die Pille ein echter Vitaminräuber. Folsäure, B-Vitamine, Vitamin C, Zink und Magnesium müssen bei Verwendung der Pille vermehrt zugeführt werden. Das steht auf keinem Beipackzettel. Das Fehlen dieser Vitamine führt mit der Zeit zu weiteren Erkrankungen. Doch auch hier bitte keine künstlichen Vitaminpräparate zu sich nehmen!

Frauen die sich mit der Pille eine „Befreiung“ erhofft haben, könnten nun also Gefahr laufen, etwas zu bekommen, womit sie nicht gerechnet haben …

Celine war 16 Jahre alt, Nichtraucherin, kerngesund und lebenslustig, als sie zum ersten Mal das Verhütungsmittel Yasmin einnahm. Vier Wochen später wurden Blutgefäße ihrer Lunge verstopft. Das Herz hörte auf zu schlagen, das Hirn wurde schwer geschädigt. Drei Monate lang hielten die Ärzte die junge Frau im Frühling 2008 künstlich im Koma. Seither ist nichts mehr so wie vorher. Celine kann nicht mehr sprechen, sie wird künstlich ernährt, sie scheint aber geistig alles mitzubekommen.

Okay, die Pille gilt als die sicherste Verhütungsmethode – aber ist sie die Risiken auch wert? Das muss jede Frau für sich selbst entscheiden. Vielleicht auch alternative Verhütungsmedhoden in Betracht ziehen.

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Auch ich habe 20 Jahre lang die Pille geschluckt. Die ersten Probleme traten mit 37 auf. Der FA gab mir noch mehr Hormone in Form von Pflastern, die ich während der Pillenpause aufkleben sollte, wegen der rasenden Kopfschmerzen. Schon nach kurzer Zeit reicht die Dosierung nicht mehr und ich bekam höher dosierte Pflaster. Auch dies hielt nicht lange, da sollte ich die Pille durchgehend nehmen. Was dann folgt war die Hölle, ständige Kopfschmerzen, ich nahm monatelang morgens, mittags, abends Schmerzmittel.

    Iregendwann setzt ich mich ans Internet und begann nachzuforschen und die Ursachen für meine Kopfschmerzen waren die Hormone. Ich setzte sie ab un es begann ein Horrortripp von Entzugserscheinungen. Herzrasen, Bluthochdruck, Schmerzen am ganzen Körper, brennende Haut, Haarausfall. Wochenlang. Der FA meinte, das wäre gar unmöglich, das diese nichts mit dem Ansetzen der Pille zu tun hätten und er mir eine andere, bessere geben könne. Ich verzichtete und er hat mich seit dem nicht mehr gesehen. Auch meine HÄ hat bei dem Thema seltsam reagiert.

    Ich war auf mich allein gestellt. Musste dadurch. Nun benütze ich lediglich Sojaöl, so wie asiatische Frauen und es hilft tatsächlich. Habe ich im Netz gelesen. Die ganzen teuren Tabletten kann man sich sparen, täglich einen Salat mit Sojaöl, reicht.

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