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Die räuberische Wasser-Privatisierung

„Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers, akzeptiert man die Vermarktung des Lebens.“ (Riccardo Petrella)

taz.de deckt auf:

Geheime Verträge zeigen: Berlin hat bei der Privatisierung seiner Wasserbetriebe den Käufern hohe Gewinne garantiert – auf Kosten der Verbraucher. Die taz stellt die Verträge ins Netz.

Dank der Landesregierung verdienen RWE und der französische Konzern Veolia jährlich dreistellige Millionenbeträge mit dem Berliner Wasser! Vor zehn Jahren hat Berlin seine Wasserbetriebe privatisiert. Seit dem steigen die Kosten für das Wasser stetig an. So funktioniert Politik. So funktioniert Demokratie Ochlokratie.

Mehr als 280.000 Berliner haben ein Volksbegehren unterschrieben, um diese geheimen Verträge zu sehen, die das Land Berlin und die privaten Käufer bis heute unter Verschluss hielten.


Videolink: https://youtu.be/YVZx7OWqWMM

Diese Wasser-Verträge stehen hier zum Download auf bereit.

Die Privatisierung und Gewinnerzielung mit Wasser ist ein Verbrechen! Wasser, ein grundlegendes und lebensnotwendiges Gut das uns die Natur schenkt, muss jedem Lebewesen uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung stehen. Höchstens die Wasser-Reinigung und Aufbereitung sollten bezahlt werden.

Berlin ist jedoch kein Einzelfall. Mindestens 40 Prozent des Deutschen Trinkwassers befinden sich in privater Hand, d.h. werden von Unternehmen verkauft. Dazu zählen z.B. die Wasserwerke von Bremen, Essen, Dresden, Rostock, Schwerin, Cottbus, Gelsenkirchen, und einige mehr.

Das Volk verliert seine Grundrechte durch die Politik und bezahlt dazu auch nochmal zusätzlich für diesen Verlust.

Lesen Sie weiter auf taz.de

Hierzu sehr sehenswert auch folgende Dokumentation (2003):

Wasser, Macht, Geld: Die Privatisierung der Wasserversorgung

Wasser wird zu einem der gewinnträchtigsten Rohstoffe des neuen Jahrtausends. Strom und Gas sind weitgehend verteilt, jetzt liefern sich die Multis einen heißen Kampf um den Wassermarkt.

Ohne privates Kapital kann das Problem der globalen Wasserversorgung nicht gelöst werden. Daher appellieren IWF und Weltbank schon seit Jahren an alle Länder auf allen Kontinenten, die Privatisierung ihrer Wasserversorgung zügig voranzutreiben. Der Einsatz lohnt, es geht um ein Milliardengeschäft.

Trinkwasser ist ein knappes Gut. Angesichts steigender Nachfrage sind Gewinne programmiert. Die Engländer waren Ende der 80er Jahre die ersten, die ihre 3500 lokalen Wasserversorger privatisierten. Schon sechs Jahre später fällten Studien der Universitäten Manchester und Greenwich ein vernichtendes Urteil: Die Verbraucherpreise waren um 50 Prozent gestiegen, die Direktorengehälter ebenfalls und der Börsenwert der Wasserbetriebe verdreifachte sich.

Das Wirtschaftsministerium und die Energielobby drängen darauf, den deutschen Wasserkonzernen den Rücken auf dem Weltmarkt zu stärken. Auch das Tafelwasser in Plastikflaschen wird weltweit von den gleichen Global Playern der privaten Wasserversorgung vertrieben. Tendenz steigend. Ein Menschheitserbe, das Jahrhunderte alte Tiefenwasser aus unterirdischen Reservoirs, wird von einigen wenigen Privatunternehmen kommerziell verteilt.

Teil 1:

Videolink: https://youtu.be/v7ToAfkOTyQ

Teil 2:

Videolink: https://youtu.be/AX_rIZBeoxA

Teil 3:

Videolink: https://youtu.be/L63rp71Td5o

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