OrganicAlpha
Startseite > Ernährung > Agrar & Nahrungsmittelindustrie > Dioxin-Skandal: Wir wollen kein Gift auf unsere Teller!

Dioxin-Skandal: Wir wollen kein Gift auf unsere Teller!

Campact.de ruft auf:

Der Dioxin-Skandal zeigt – neben besseren Kontrollen brauchen wir einen grundlegenden Politikwechsel: Weg von Agrarfabriken, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner blockiert dieses Vorhaben.

Der Skandal um dioxin-verseuchtes Tierfutter zieht immer weitere Kreise: Über 150.000 Tonnen sollen bereits in Umlauf gebracht und als Ei oder Fleisch auf unseren Tellern gelandet sein. Jetzt braucht es Konsequenzen: schärfere Kontrollen und ein Verbot gefährlicher Futterbestandteile. Doch nicht nur das. Was wir wirklich brauchen, ist eine andere Politik, die Agrarfabriken mit Massentierhaltung, hohem Pestizideinsatz und Überdüngung nicht länger subventioniert.

Doch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner stemmt sich bisher gegen solch einen Politikwechsel – und macht Politik für die Agrarlobby: In Brüssel blockiert sie Pläne der EU-Kommission, die milliardenschwere EU-Subventionen von Agrarfabriken auf jene bäuerlichen Betriebe umschichten will, die strengere Umweltauflagen einhalten. Als Konsequenz aus dem Dioxin-Skandal fordern wir von Aigner endlich die Kehrtwende. Sobald 50.000 Menschen unseren Appell unterzeichnet haben, wollen wir ihn der Ministerin persönlich überreichen.

Der Dioxin-Skandal ist auch ein Resultat der EU-Subventionspolitik: Diese fördert die Entstehung von Agrarfabriken, die ihr Tierfutter nicht mehr selbst produzieren, sondern über verzweigte und schwer kontrollierbare Lieferketten beziehen. Ein Drittel der Subventionen fließen in gerade einmal 1,5 Prozent der Betriebe, während sich die Hälfte der Bauern mit weniger als 5.000 Euro im Jahr begnügen müssen. Gefördert wird alles, egal wie umweltschädlich gewirtschaftet wird.

Die neuen Pläne der EU-Kommission wollen hiermit brechen: Subventionen für Agrarfabriken sollen gekappt werden, das Geld soll stattdessen an kleinere Höfe gehen, die strenge Umwelt-Auflagen einhalten. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner lässt sich bisher vor den Karren der Agrarlobby spannen und macht in Brüssel Front gegen die fortschrittlichen Pläne der Kommission.

Mit herzlichen Grüßen
Astrid Goltz und Christoph Bautz

PS: Ein Politikwechsel weg von Agrarfabriken, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft – das ist auch eine zentrale Forderung der Demonstration am 22. Januar während der Landwirtschaftsmesse „Grüne Woche“ in Berlin. Die Demonstration gegen Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte organisieren wir zusammen mit einem Bündnis von Umwelt-, Tierschutz- und Entwicklungsverbänden. Demonstrieren Sie mit!

Alle Infos zur Demo…

14 Kommentare zum Beitrag

  1. Noch nie hat sich ein Politiker für die Menschen interessiert und gerade die momentane Politik zeigt, dass eine Unterschriftenaktion gegen die Industrie absolute Zeitverschwendung ist (ausser man sucht Kontakt zu anderen Menschen).
    Doch bei dem Thema kann Jeder, sofort, aktiv etwas tun:

    Sucht hier im Internet nach leckeren Veganen Rezepten 🙂

    Der einzige Weg diese Tier-KZ-Futterindustrie zu beseitigen ist ein veganes Leben zu führen.
    Das ärgert die geldgeile Tierquälindustrie doch am meisten.

    Hier wird das Bild vermittelt das es den Tieren auf den kleineren Höfen (und/oder Biohöfen)sehr viel besser geht und das stimmt nicht. Auf kleineren Höfen wird genau so viel Schindluder mit der Kreatur getrieben, auch dort wird die Kreatur sehr schlimm gequält.
    (Ich komme vom Land und habe offene Augen.)

    Und hier der grausamste Link den ich zu dem Thema Massentierhaltung gelesen habe:
    Südkorea begräbt eine Million Schweine bei lebendigem Leib
    http://www.nexus-magazin.de/index/suedkorea-begraebt-eine-million-schweine-bei-lebendigem-leib

    Werdet Vegetarier, Veganer oder noch besser Rohköstler.
    Ich habe diesen Blog entdeckt, der vielleicht etwas für Umsteiger sein könnte:
    http://www.unverbissen-vegetarisch.de/
    und
    http://myveganworld.de/bekannte-veganer/

    Es kommt nicht darauf an was wir essen, sondern welche Information in der Nahrung steckt.
    LG

  2. Hier wird das Bild vermittelt das es den Tieren auf den kleineren Höfen (und/oder Biohöfen)sehr viel besser geht und das stimmt nicht. Auf kleineren Höfen wird genau so viel Schindluder mit der Kreatur getrieben, auch dort wird die Kreatur sehr schlimm gequält.

    Bzgl. den Biohöfen: Vor allem die nach EU-Richtlinien geführte Bio-Tierhaltung hat sicher auch oftmals nicht mehr viel mit einer liebevollen Haltung gegenüber dem Tier zu tun.

    Es gibt jedoch vor allem unter den nationalen Anbauverbänden sehr viele Höfe, bei denen es den Tieren wirklich gut geht.

    Pflanzen sind übrigens auch Lebewesen 😉

    Wer in dieser Welt seinen Fortbestand sichern will, MUSS töten. Ob Tiere oder Pflanzen.

    Unser Leben basiert auf dem gegenseitigen Auslöschen/Einverleiben von Lebenskraft. Erst wenn wir andere Lebewesen, die genauso wie wir den tiefsitzenden Drang zum Lebenen haben, töten und konsumieren, sorgen wir dafür, dass unser Körper ein wenig länger lebendig bleibt.

    Wenn man erkennt, dass Fressen und Gefressen werden ein grundlegender Aspekt hier ist und nicht etwas was man durch veganes Leben in irgendeiner Form vermeiden kann, dann wird es auch unerheblich, ob ich ein Tier oder ein Pflanze töte, um zu überleben. Das Bewusstsein, in beiden Fällen einer lebendigen Kreatur ein Ende zu setzen, womit sie die Aspekte dieses Lebens nicht mehr erfahren kann, erlöst einen von dem Irrglauben, nur veganes Leben beendet Leiden.

    Als Reaktion auf die Massentierhaltung ist diese Bewegung sicher verständlich, aber im Kern völlig irrational.

  3. Ein wütender Veganer

    @Michael (Master of Veganer-Bashing)

    In dem du Pflanzen auf die Stufe der Tiere stellst, verteidigst du deine Massentierhaltung.

    Du brauchst einen Schlächter, denn du kannst nicht selber töten, Pfui.
    Tiere haben mehr Gefühle als Pflanzen, Tiere können trauern…

    In der „Zeit“ wurde ein Artikel gedruckt, der sehr gut zu „Menschen“ wie dich passt:

    Ein Lob dem Sonntagsbraten
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-01/fleischkonsum-sonntagsbraten

    Durch Abschaum wie dich, der für die Massentierhaltung ist, entstehen erst solche mediengemachte „Skandale“, wie mit die dem Dioxin.

    Südkorea begräbt eine Million Schweine bei lebendigem Leib
    http://www.nexus-magazin.de/index/suedkorea-begraebt-eine-million-schweine-bei-lebendigem-leib

    Du schreibst:
    „Unser Leben basiert auf dem gegenseitigen Auslöschen/Einverleiben von Lebenskraft…“

    Man sollte dich auch bei lebendigen Leib vergraben!!!

  4. Werdet Vegetarier, Veganer oder noch besser Rohköstler.

    Mein Kommentar sollte sich übrigens ganz und gar nicht gegen oben genannte Richtungen wenden. Ich war selber Vegetarier und finde auch die Rohkost faszinierend.

    Auch ist es unfassbar schrecklich, was mit den Tieren in der Massentierhaltung geschieht, oder wie der moderne Mensch mit Tieren generell umgeht (z.b. die 1 Millionen lebendig begrabenen Schweine).

    Aber das hat mit Fleischkonsum primär nichts zu tun, sondern nur mit dem Umgang der Menschen mit ihrer Umwelt. Und dazu gehört ja auch nicht nur deren Beziehung zu Tieren sondern auch, wie eine kleine psychopathische Minderheit auf diesem Planeten die Umwelt zerstört, alle Menschen vergiftet und im Laufe der Jahrtausende durch unterdrückende Systeme ein Massaker von Tod, Leid und Zerstörung, welches in die Milliarden geht, am Menschen verübt.

  5. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    In dem du Pflanzen auf die Stufe der Tiere stellst, verteidigst du deine Massentierhaltung.

    Seit wann bin ich denn Massentierhalter? Ich esse nebenbei gesagt nicht einmal Fleisch aus Massentierhaltung.

    Du brauchst einen Schlächter, denn du kannst nicht selber töten, Pfui.

    Schade, dass du sofort persönlich wirst. Woher weisst du, dass ich nicht selber töten kann? Du lässt deine Pflanzen übrigens wahrscheinlich (wie so gut wie jeder) von anderen ernten, im Prinzip das selbe.

    Tiere haben mehr Gefühle als Pflanzen, Tiere können trauern…

    Wie kommst du denn zu der Erkenntnis? Im Gegensatz zu unserer kranken Kultur gab es vor uns unzählige Andere, die auch Pflanzen als spirituelle Lebewesen akzeptiert haben.

    In der “Zeit” wurde ein Artikel gedruckt, der sehr gut zu “Menschen” wie dich passt:

    Ein Lob dem Sonntagsbraten
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-01/fleischkonsum-sonntagsbraten

    Ne, der passt leider nicht, ich esse mindestens 2 mal die Woche Fleisch 😉

    Durch Abschaum wie dich, der für die Massentierhaltung ist, entstehen erst solche mediengemachte “Skandale”, wie mit die dem Dioxin.

    Äh, aha? Wo habe ich geschrieben, dass ich für die Massentierhaltung bin?

    Du schreibst:
    “Unser Leben basiert auf dem gegenseitigen Auslöschen/Einverleiben von Lebenskraft…”

    Man sollte dich auch bei lebendigen Leib vergraben!!!

    Oh, da habe ich dir wohl deine ach so freundliche Maske vom Leibe gerissen? Tiere verteidigst du wohl sehr gerne, aber deine eigenen Mitmenschen würdest du, wenn sie nicht so agieren wie es in dein Weltbild passt, gerne vergraben.

    Kannst du die Aussage widerlegen, dass unser Leben auf „Auslöschen/Einverleiben von Lebenskraft“ beruht?

    Ich finde es wirklich erschreckend, wie du „argumentierst.“ Für dich ist anscheinend jeder, der Fleisch konsumiert ein elender Tierquäler, doch hasst du anscheinend nicht einen Funken Mitgefühl für deine Mitmenschen übrig, wenn ich mir so ansehe, dass du mich nicht einmal mehr als „Menschen“ bezeichnest, mir Verteidigung der Massentierhaltung unterstellst – das einzige was von dir kommt, sind hasserfüllte Emotionen.

  6. Ein wütender Veganer

    @Michael
    Und wo ist dein aktiver Part dem Treiben mit der Kreatur Einhalt zu gebieten?

    Der Schrei nach Politiker, Beamte, Kontrolleure, Speziallisten und Experten und nur um dir das tägliche Frühstücksei zu sichern?

    Du verteidigst deinen Fleisch-, Eier-, Milch-, Käsekonsum anstatt als Kommentar mal einen konstruktiven Vorschlag zu liefern.

    Du solltest ausserdem mal dein Verhältnis zu Tieren überdenken, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ein bisschen Tierquälen ist trotzdem Tierquälen.

    Grüsse an die dreckigen „Biohöfe“.
    Fleisch, Eier, Milch, und Käse für die Gutmenschen.
    Das Motto:
    Foltern ist schlecht, Waterboarding ist nicht ganz so schlimm, Biosiegel drauf, Ökotest bestanden…

    Aber insgesamt bis du mit deiner Denke nicht alleine, selten habe ich mehr Anfeindungen erlebt als in den letzten zwei Jahren als Veganer.

    Veganer sollen ihr Maul halten, wenn es um das Essen von den Michaels dieser Welt geht… 😉

    Ein Lob dem Sonntagsbraten
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-01/fleischkonsum-sonntagsbraten

  7. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    Wusstest du übrigens, dass mehr Tiere durch den Anbau von Pflanzen sterben, als durch das Töten für Fleisch? Die toten Tiere gehen allein auf einem Kartoffelacker in die Millionen. Kleinsttiere sterben wenn das Feld umgegraben wird, wenn Schädlinge entfernt werden, wenn die Ernte eingefahren wird, usw.

    Es ist eben so, dass das Töten von anderen Lebewesen unserer Spezies den Fortbestand sichert.

  8. Ich finde es unglaublich, was manche Unternehmen da anrichten. Und schlimmer noch: die Kontrollen sind ja meist freiwillig, nur bei konkretem Verdacht oder wenn bereits was passiert ist werden behördliche Kontrollen durchgeführt. Ansonsten nur Stichproben. Werden diese nicht sogar angekündigt. Es ist ein Skandal, der sich gewaschen hat.

  9. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    Und wo ist dein aktiver Part dem Treiben mit der Kreatur Einhalt zu gebieten?

    Der Schrei nach Politiker, Beamte, Kontrolleure, Speziallisten und Experten und nur um dir das tägliche Frühstücksei zu sichern?

    Du verteidigst deinen Fleisch-, Eier-, Milch-, Käsekonsum anstatt als Kommentar mal einen konstruktiven Vorschlag zu liefern.

    Ich schreie nicht nach Politikern, Beamten, Kontrolleuren, Spezialisten und Experten um mein Frühstücksei zu sichern. Wie kommst du auf solche Unterstellungen? Das wird langsam lächerlich. Wie kommst du z.b. darauf, dass ich Eier, Milch und Käse konsumiere? Zu was muss ich einen Vorschlag liefern?

    Du solltest ausserdem mal dein Verhältnis zu Tieren überdenken, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ein bisschen Tierquälen ist trotzdem Tierquälen.

    Du kennst mein Verhältnis zu Tieren doch überhaupt nicht. Ich quäle keine Tiere.

    Das Motto:
    Foltern ist schlecht, Waterboarding ist nicht ganz so schlimm, Biosiegel drauf, Ökotest bestanden…

    Wieso kommst du nun mit Waterboarding an? Ich esse Fleisch nur, wenn ich die Situation der Tiere kenne und ich mit eigenen Augen sehe, wie es ihnen geht.

    Aber insgesamt bis du mit deiner Denke nicht alleine, selten habe ich mehr Anfeindungen erlebt als in den letzten zwei Jahren als Veganer.

    Du bist hier derjenige, der anfeindet. Ich greife dich doch gar nicht an, du kannst gerne vegan leben. Ich wollte dir nur erklären, wieso ich das nicht für richtig halte. Wenn du das als Anfeindung siehst, solltest du deinen Umgang mit Menschen nochmal überdenken.

    Veganer sollen ihr Maul halten, wenn es um das Essen von den Michaels dieser Welt geht… ;)

    Ich finde es eigentlich immer recht interessant, mit allen möglichen Menschen über diese Themen zu sprechen, auch mit Veganern. Es ist doch nett sich auszutauschen. Nur weil man nicht einer Meinung ist, muss man sich doch nicht kindisch gegenseitig verurteilen.

  10. Ein wütender Veganer

    @Michael (Erzengel der Fleischesser)

    „Ich esse Fleisch nur, wenn ich die Situation der Tiere kenne und ich mit eigenen Augen sehe, wie es ihnen geht.“

    Was für einen Schwachsinn willst du hier dem Leser verkaufen???
    Deine Tiere freuen sich geschlachtet zu werden?
    Deine Tiere spüren beim Schlachten keine Angst?
    Schlachtest du selber oder lässt du jemanden anderen die Drecksarbeit machen, damit deine Seele auch niemals die Angst, Trauer und Verzweiflung der Tiere sehen muss?

    Doch den dümmsten Satz, den ich in diesem Jahr lesen musste:
    „Wusstest du übrigens, dass mehr Tiere durch den Anbau von Pflanzen sterben, als durch das Töten für Fleisch?“

    Ist vielleicht die Monokultur, die für deinen Fleischkonsum betrieben werden muss am sterben der Tiere auf dem Acker schuld?

    Auf der Fläche eines Grundstückes, das benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.
    Es werden rund 67% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Tierhaltung und den Futtermittelanbau verwendet.
    Zur Erzeugung von 1 kg Getreide braucht es ca. 100 Liter Wasser, um 1 kg Fleisch zu erzeugen, braucht es 2.OOO bis 15.OOO Liter Wasser.

    Du hast ja absolut keine Ahnung von irgendwas.
    Fleischessen macht dumm, du bist ein gutes Beispiel.

    In einem Traum von mir kommen Ausserirdische auf die Erde und holen sich alle Michaels als Vorspeise ab. Eine andere Art der Ausserirdischen vergräbt die Michaels dieser Welt bei lebendigen Leib oder sie mache Laborexperimente, sperren die Michaels alle ein und sägen bei vollen Bewusstsein am Schädel von den Michaels rum.

  11. Unser Leben basiert nicht auf das Einverleiben von Lebenskraft sonder basiert auf das Einverleiben von Information.
    Die erste Information war Om.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Om
    LG

  12. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    Deine Tiere freuen sich geschlachtet zu werden? Deine Tiere spüren beim Schlachten keine Angst? Schlachtest du selber oder lässt du jemanden anderen die Drecksarbeit machen, damit deine Seele auch niemals die Angst, Trauer und Verzweiflung der Tiere sehen muss?

    Wo habe ich das behauptet? Wo genau ist der Unterschied, ob Pflanzen oder Tiere sterben? Wir sind den Tieren nur als Lebewesen näher und daher nimmt uns das Leid mehr mit, mir geht es da genauso.

    Du hast recht, der größte Anteil an Landwirtschaftsfläche geht für die Fleischproduktion, bzw. eher, die Massentierhaltung drauf. Das halte ich für genauso problematisch wie du es auch tust.

    Das liegt z.B. daran, dass viele Tiere nur noch Mais und Soja bekommen anstatt einfach Gras. Es gibt auch heute noch viele Bauern, die ihre Tiere einfach weiden lassen, was zu niemandes Nachteil passiert.
    Auf der Fläche eines Grundstückes, das benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.

    Du verstehst das Prinzip nicht. Auch wenn dort Gemüse angepflanzt wird, sterben Tiere durch die Ernte, wie ich es oben beschrieben habe. Und übrigens, falls du es noch nicht mitbekommen hast, auch in der Natur fallen die Tiere gegenseitig über sich her und fressen sich, und das finde ich ebenfalls schrecklich, aber es ist ein Teil der Natur dieser Welt.

    Es geht darum wie Tiere gehalten werden. Die gesamte industrielle Tierhaltung geschieht aus völliger Verachtung gegenüber den Tieren und zerstört und vergiftet die Umwelt.

    Unser Leben basiert nicht auf das Einverleiben von Lebenskraft sonder basiert auf das Einverleiben von Information.

    Wie sieht das bei dir im praktischen Leben aus? Müssen die Pflanzen nicht sterben, damit du sie isst?

    Es werden rund 67% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Tierhaltung und den Futtermittelanbau verwendet.
    Zur Erzeugung von 1 kg Getreide braucht es ca. 100 Liter Wasser, um 1 kg Fleisch zu erzeugen, braucht es 2.OOO bis 15.OOO Liter Wasser.

    Und was bedeutet das nun? Mir sagt das, dass die Menschheit Tiere in Massentierhaltung quält und immer mehr Fleisch immer schneller und immer günstiger konsumiert, und es den Meisten egal ist, wie die Tiere behandelt wurden.

    Die Ernährungskrise würde es sicher nicht lösen, nur auf Fleisch zu verzichten. Es ist gut, die industrielle Tierhaltung bzw. die gesamte Nahrungsindustrie nicht zu unterstützen, was ich auch tue. Wir haben aber keine Lebensmittelknappheit sondern ein Verteilungsproblem. In Wien werden täglich allein so viele Brote weggeschmissen, dass ganz Graz davon leben könnte. In Deutschland könnte man ganz Niedersachsen davon ernähren. Knapp 50% aller Lebensmittel landen im Müll obwohl wir vieles davon erst gerade aus armen Ländern importiert haben, wo es nun an Lebensmitteln fehlt. EU-Subventionen überschwemmen Schwellen- und Dritte-Weltländer mit billigen Lebensmitteln und die Menschen dort verhungern elendig.

    Sollte sich dies auf diesem Planeten mal ändern kann man sicher davon ausgehen, dass man auch den Tieren dann Respekt entgegenbringt. Aber die Meisten Menschen interessieren sich noch nichtmal dafür, dass täglich 100.000 Menschen an den Folgen von Nahrungsmittelknappheit sterben. Der Umgang des Menschen mit Lebewesen ist in jeder Hinsicht krankhaft, sowohl mit ihren Artgenossen als auch mit anderen. Sollten wir als Spezies tatsächlich einmal geschlossen mitfühlend werden, dann wird sich auch parallel der Umgang mit allen Lebewesen und unseres Planeten zum Guten ändern.

    Du hast ja absolut keine Ahnung von irgendwas. Fleischessen macht dumm, du bist ein gutes Beispiel.

    Ich mag dich auch ;)Immer wieder interessant, mit anderen Leuten zu diskutieren und andere Denkweisen kennen zu lernen.

    Gruss!

  13. Ein wütender Veganer

    @Michael aka Der Mann mit dem Jagdinstinkt aka Rambo
    Dein ganzes […] Geschreibsel ist ein Schrei nach Fleisch.
    Und dauernd willst du […] den Lesern vermitteln das Pflanzen und Tiere auf der selben Stufe stehen.
    Wenn ich meine Tomate auf den Kompost schmeisse, diese mit Erde bedecke dann empfindet diese Tomate immer noch Liebe, sie schreit nicht, hat keine Furcht, sie ist möglicherweise sogar dankbar.

    Südkorea begräbt eine Million Schweine bei lebendigem Leib
    http://www.nexus-magazin.de/index/suedkorea-begraebt-eine-million-schweine-bei-lebendigem-leib

    […] Du unterstützt dieses Fleischsystem, nicht ich. Ich gebe keinen Cent für Fleisch, Eier, Käse, Milch (Massentierhaltung) aus, im Gegensatz zu dir.

    Und die nächste Krönung:
    „…auch in der Natur fallen die Tiere gegenseitig über sich her und fressen sich…“

    Du […] würdest niemals Jagen gehen und wenn, dann würdest du im Panzer Kühe jagen. (aber wahrscheinlich würde dich die Kuh jagen, […]).

    Dein Fleisch hat jemand anders für dich geschlachtet, […].
    Nix mit Fairness, Moral, Liebe und Hunger wie bei der Jagd im Dschungel.
    (Du Wohlstandskind hast doch noch nie Hunger gehabt, da verwette ich meine Frühstücks-Mohrrübe 😉

    Fühlst dich nur wie ein Jäger, weil du der TV-Werbung verfallen bist.
    Die Wahrheit: Du bist kein Jäger […]

    Dein Fleisch hat nichts mit Natur zu tun.
    In deinem Fleisch steckt die Information von Trennungsangst, Schmerz, Impfangst, Eingepfercht sein, Trauer, Lichtmangel, lebenslange Qual, keine soziale Bindung, usw..
    Zudem ist dein (Bio)Fleisch auch noch mit Dioxin-, Hormon- und angereicherten Umweltgiften belastet. Eingewickelt in Plastikfolie die gleich noch Bisphenol A in dein leckeres Jägerschnitzel bringt.
    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/das-problem-mit-plastik-unfruchtbar-durch-weichmacher-bisphenol-a
    (Ich sehe gerade den Vorteil: Dummheit kann sich dann nicht mehr vermehren, […])

    Auch sterben nicht so viele Tiere auf dem Acker wie von dir geschrieben, ein Werbetrick der Fleischindustrie damit du Veganer anmachen kannst und vor allem dein lupenreines Gewissen der anderen Leserschaft gegenüber nicht verlierst.
    (Liefere einen Link, […])
    Ich klaue dir mal gleich das nächste Argument:“Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, Veganer haben Mangelerscheinungen“.

    Typen wie du brauchen einen Führer, jemanden der die ganze Drecksarbeit regelt und seine Seele für dein Bio-Holzfällersteak verkauft.
    (Anders wie beim Tomatenpflücken).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schächten
    Ist das nichts für dich?
    Ist etwas näher an deinem Jagdgefühl.
    Oder bist du mehr der Bolzenschuss-Jäger?

    Und da du bei deinem ganzem Geschreibsel es nicht EINMAL!!! fertig gebracht hast einen konstruktiven Vorschlag zu bringen, wie wir aus der Misere mit dem Dioxin rauskommen, beende ich das nun hier mit dir.

    Ein Lob dem Sonntagsbraten
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-01/fleischkonsum-sonntagsbraten

    http://Jagdgegner.blog.de/
    http://vegane-gesellschaft.de/
    http://veganesauge.wordpress.com/
    http://frohmitrohkost.com/

    LG

    [Anmerkung Admin: Bitte, es geht auch ohne persönlichen Angriff.]

  14. Ein wütender Veganer

    Und was interessiert mich ob in Wien Brote weggeschmissen werden oder in China ein Sack Reis umfällt.
    TV&Printmedien habe überall die globale Denke in die Hohlbirnen installiert.

    Wir brauchen keine Globalisierung der Waren/Dienstleistungen, sondern nur eine Globalisierung der Information.

    Dezentralisierung der Ernährungsversorgung!
    Dezentralisierung des Energiesektors!

    Aber Obama oder die EU, die Führer der freien Fleischesser, werden alles für Michael lösen.
    Global. Dann wird das Brot in Wien den Bio-Rindern in Indonesien zugute kommen. Bio-Stempel drauf und gut is…

    http://www.storl.de/
    LG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *