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Diskussion: Die große Verschwendung – Nahrungsmittel im Müll

Jährlich landen rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll – obwohl ein Großteil noch genießbar ist. Verbraucher und Produzenten sind in der Verantwortung: Wie muss sich unser Konsumverhalten ändern?

Laut einer Studie wirft jeder Deutsche jährlich etwa 81 Kilogramm Lebensmittel weg. Dabei sind fast zwei Drittel der Abfälle vermeidbar. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CDU) klärt nun auf: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum.

Neben den Appellen an die Privathaushalte stehen aber auch die Produzenten in der Kritik. Überproduktion, übergroße Packungen und Preisverfall dominieren den Markt. Sollten die Produzenten nicht ebenfalls nachhaltiger wirtschaften? Unter dem Preisverfall leiden nämlich vor allem die Ärmsten der Armen. Ist hier weniger gleich mehr? Wie kann der Verschwendung Einhalt geboten werden?

Alexander Kähler diskutiert in der PHOENIX Runde mit:

  • Carola Stauche (CDU, Verbraucherschutzausschuss Bundestag)
  • Jan Kummerfeldt (Initiative gegen die Vernichtung von Lebensmitteln)
  • Thomas Kirschmeier (rheingold — Institut)
  • Peter Feller (Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie)

Quelle: PHOENIX


Videolink: http://youtu.be/AXDA0XrobiI

Kommentar von Bundes.blog.de:

Interessant ist, wie Frau Strauche von der CDU direkt zu Anfang schon versucht, den Focus der Lebensmittelverschwendung auf den Endverbraucher zu richten, indem sie auf die Frage des Moderators Alexander Kähler, danach, was denn die Politik gegen die Lebensmittelverschwendung tun könne, antwortet, dass sie als Politiker ja nicht alleine stehen und mit Landwirten, Lebensmittelherstellern, Verbrauchern, Vereinen und Verbänden den Bürgern wieder mehr klarer werden lassen, wie wichtig die Lebensmittel sind und das die Lebensmittel für den Menschen „Leben“ bedeuten würden und auch dass, wenn der Mensch auf die Welt kommt, sich ernähren muss und zwar so lange, bis er wieder geht und das die Lebensmittel unsere gesamte Lebensgrundlage seien und die Wertschätzung der Lebensmittel stünde bei den Bürgern nicht mehr so im Vordergrund und da wären alle aufgefordert, von Landwirten, über die ganze Herstellungskette bis hin zur Politik, dem Bürger wieder klar zu machen wie wichtig Lebensmittel seien und welche Wertschätzung sie eigentlich genießen müssten…

Ist das nicht unglaublich, wie die Bürger für dumm verkauft werden?
Sind es nicht eher der Handel, die Hotels und die Gastronomie, sowie Großküchen, Kantinen, Bäckereien die täglich Lebensmittel im großen Stil wegwerfen?

Ja, wir kennen die Studie der Universität Stuttgart im Auftrag des Verbraucherschutzministerium und wir haben uns diese Studie, die unterstellt, dass im Durchschnitt jeder Deutsche rund 82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr in den Müll werfen würde mal genauer angeschaut, weil uns nicht wirklich klar war, wie man so etwas ermitteln will und genau so ist es auch, man kann es nämlich gar nicht genau ermitteln, sondern nur durch abstruse und äußerst fragwürdige Hochrechnungen und Schätzungen zu ermitteln versuchen. Diese Studie ist nach unserem Erachten nicht das Papier wert auf dem sie steht.

In der Studie kommt ausgerechnet der Handel am besten weg und es wird behauptet, dass ein Vier-Personenhaushalt pro Jahr vermeidbare Lebensmittelabfälle im Wert von 935,- Euro in den Müll werfen würde. Wir bezweifeln dies stark und halten diese Studie für sehr gewagt…

Auch die Studie benennt als Hauptgründe für die Verschwendung von Lebensmitteln bei privaten Verbrauchern eine angeblich „mangelnde Wertschätzung von Lebensmitteln„, seitens der Verbraucher.

…Studie der Universität Stuttgart ansehen…

 

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Das Proplem ist auch das viel Müll in Nahrungsmitteln landet. 😉
    Lest euch mal die Rückseite von einer Limonade durch……:sick:

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