Ein Leben ohne Plastik
21. June 2010 von Gesundheitsapostel | 1 Kommentar
Für viele nicht ganz vorstellbar. Manche machen es aber doch, konsequent.
Die Doku “Plastic Planet” brachte eine österreichische Familie auf die Idee, ein kunststofffreies Leben auszuprobieren. Das Experiment läuft seit November. Mit Erfolg.
Sandra Krautwaschl schnappt sich einen Weidenkorb und holt Brennholz für den Herd aus dem Stall. Hinten ist das Brennholz gestapelt, der vordere Teil dient als Plastik-Zwischenlager. Rechts türmt sich das entsorgte Plastikspielzeug der Kinder, links Haushaltsgegenstände aus Bad und Küche, Tupperware-Sets, Thermoskannen, Plastikgeschirr und -mobiliar, aus dem Stapel leuchtet eine quietschgelbe Plastik-Badeente hervor.
“Diese Tortenaufbewahrungsbox hier, die ist nagelneu, die haben wir nie verwendet. Die ist direkt vom Geschäft da raus gewandert”, sagt die die zierliche Frau mit den langen dunklen Locken und dem herzlichen Blick. Die Krautwaschls leben in einem ehemaligen Bauernhaus in Eisbach, einer ländlichen Gemeinde ein paar Kilometer nördlich von Graz. Am 14. November vergangenen Jahres entschloss sich die Familie mit drei Kindern zu einem Experiment. Sie wollte in ihrem Haushalt auf den Gebrauch von Plastik verzichten. Auslöser war die Dokumentation “Plastic Planet”, die Sandra Krautwaschl in Graz im Kino gesehen hatte.
Die Krautwaschls sind umwelt- und gesundheitsbewusst. Die find ich cool. Die zeigen das es geht.
Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=10tKAbwbiDE
Plastic Planet – Der Trailer
Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=BV-19F-YvUY
Schauen Sie sich den Film ja nicht an, sonst werden Sie sich womöglich nicht mehr trauen aus einer Plastikflasche zu trinken!
Mehr Infos:
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1. Heinz
Kommentar vom 23. June 2010 um 20:15
Hallo,
vermutlich ist auch die steigende Unfruchtbarkeit von Frauen sowie die steigende Anzahl der Fehlgeburten eine Folge von Plastik.
Zu Plastik ist unter Dibutyl-Phthalat auf meiner Seite einiges zu finden.
http://kulissenriss.eu/gesundheit/dibutyl-phthalat/