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Ein Neues Geld – Großveranstaltung in Leipzig für ein neues Geldsystem

Ausnahmsweise, weil es nicht direkt das Thema meines Blogs ist, aber ich es doch für so wichtig und wertvoll erachte:

DAS GELD SOLL DEM MENSCHEN DIENEN – NICHT DER MENSCH DEM GELD!

Kommen Sie am 09.06.2012 (11.00 – 20.00 Uhr) zur Großveranstaltung nach Leipzig für ein neues Geldsystem!

Mit den Vortragenden:

  • Steffen Henke: „Kennen Sie den Fehler im Geldsystem?“
  • Rico Albrecht: „Freiheit – eine Frage des richtigen Geldsystems!“
  • Prof. em. Dr. Bernd Senf:„Kreditbedarf, Verschuldung und Enteignung – ein Grundmuster in der Geschichte des Geldes“
  • Dr. Michael Efler: „Eurorettung und Demokratie“
  • Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger: „Crash als Chance – es gibt eine Lösung!“
  • Andreas Popp: „Wir sind das Volk 2.0!“

Unsere Wirtschaft muss immer weiter wachsen, weil die „Finanzindustrie“ es verlangt. Zum Beispiel vermehrt der Zinseszins Guthaben und Schulden schneller als wir einen Luftballon aufblasen können. Deshalb müssen wir alle immer mehr arbeiten und bekommen immer weniger dafür. Nachdem die Staaten den Finanzsektor mit unserem Geld gerettet haben, sind sie hochverschuldet in der Hand der Gläubiger. Deshalb sind in unserem System immer wiederkehrende Krisen und Zusammenbrüche unvermeidlich. Aber es gibt eine Lösung, von der kaum jemand weiß. Die Neues Geld gemeinnützige GmbH macht sie bekannt und klärt die Öffentlichkeit auf.


Videolink: http://youtu.be/b3tI7cKx430

Weitere Infos unter NeuesGeld.net

 

Probleme:

Die Realwirtschaft dient dazu die materiellen Lebensgrundlagen zu sichern. Die Finanzwirtschaft hingegen dient dazu aus Geld mehr Geld zu machen. Geld wird verzinst und die Zinsen werden wieder verzinst.

So wachsen die Geldvermögen exponentiell und koppeln sich mehr und mehr von der Realwirtschaft ab. Exponentielles Wachstum ist langfristig nicht möglich. Deshalb bricht unser Geldsystem immer wieder zusammen und zieht die Realwirtschaft mit in den Abgrund. Im nationalen Rahmen hat es das in der Vergangenheit wiederholt gegeben.

Durch die Globalisierung besteht nun die Gefahr eines globalen Zusammenbruchs. An den Zinsen verdienen nur 10% der Bevölkerung. 90% der Menschen verlieren über die Zinsen, die in allen Preisen und Steuern enthalten sind. Das sorgt für eine massive Umverteilung von unten nach oben.

Diese Umverteilung zugunsten einer kleinen Minderheit beträgt allein in Deutschland ca. € 600.000.000 pro Tag. Banken und Wirtschaftswissenschaften sehen keine Alternativen zu diesem System und tun so, als ob Geld „arbeiten“ könnte. Arbeiten können aber nur Menschen und Maschinen.

Lösungen:

Es geht jedoch auch anders: Mit neuem Geld, ohne zinsbedingte Umverteilung und mit mehr Vielfalt in den Geldsystemen. Zeitbanken, die auf der Verrechnung von Arbeitsstunden basieren, Regionalwährungen, die regionale Wirtschaftskreisläufe fördern und komplementäre Währungen, die in erster Linie sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen oder ökologischen Zwecken dienen.

Diese „Währungen“ sind keine Konkurrenz zum Euro. Sie ergänzen, stabilisieren und bereichern das bestehende Geldsystem. Auch beim Euro oder jedem anderen gesetzlichen Zahlungsmittel würde ein kleiner „Trick“ Wunder wirken: Statt Geld mit Zinsen in den Wirtschaftskreislauf zu locken, wird eine kleine Nutzungsgebühr erhoben. Sie fällt nur an, wenn das Geld nicht weitergegeben oder investiert wird. Ziel dieser Gebühr ist es, ein System ohne exponentiellen Wachstumszwang und Umverteilung zu schaffen.

Reich werden kann man dann allein durch Arbeit. Ökologische Projekte werden nun finanzierbar und ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ wird möglich. Die Umverteilung zugunsten einer kleinen Minderheit hört auf und die Realwirtschaft wird aus der Geiselhaft der Finanzwirtschaft befreit. An statt dass Geld die Welt regiert, kann es der großen Mehrheit der Menschen dienen. Dafür setzen wir uns ein.

Weitere Infos unter NeuesGeld.net





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1 Kommentar zum Artikel

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  1. Schützeneder Konrad
    Schützeneder Konrad 8 Juni, 2012, 21:41

    Kann leider nicht nach Leipzig kommen, würde mich dafür sehr interessieren. Wir haben hier in Simbach/Braunau eine time.sozial-Gruppe gegründet mit Hilfe von Tobias Plettenbacher aus Ried/OÖsterr. Er ist der geistige Vater unseres Regionalgeldes auf Zeitbasis. Angefangen haben wir mit der Nachbarschaftshilfe, damit wir wieder Vertrauen und Bekanntschaften schliesen.
    Als nächstes soll ein Wirtschaftsnetz entstehen, wie die Wir-Genossenschaften in der Schweiz. Deshalb hat man sich in WIR-Gemeinsam umbenannt. Als drittes soll die Zeitbank entstehen, wo jeder ein Konto hat, und seine Zeitgutschriften ansparen kann. Vorbild ist Vorarlberg mit dem Vorarlberger Talenten, die mit diesem Projekt den europäischen Dorferneuerungspreis erhalten haben.
    Näheres erklärt Tobias Plettenbacher in seinem Buch: “Neues Geld – Neue Welt”
    Online in pdf-Format:
    http://www.timesozial.org/fileadmin/download/Neues_Geld_-_Neue_Welt_V3.03_Web.pdf
    Eines noch zum Abschluss:
    Ein wichtiges Thema, was nicht auf der Rednerliste vorkommt: Die Geldökologie von
    Prof. Richard Douthwaite (geb. 1941 in England), Ökonom, Journalist und Unternehmer entwickelt. Danach muß Geld verschiedene Funktionen (Tauschmittel, Wertmassstab, Wertspeicherung)erfüllen, die sich aber in die Quere kommen. Deshalb brauchen wir mehrere Währungen, die diese verschiedenen Aufgaben ausfüllen.
    1. Eine internationale Währung (wie der Bancor), die an ein Gut gebunden sein sollte.
    2. Nationale Währungen, die an die internationale Währung gebunden wären und nur für Handelszwecke verwendet würden. Sie sollten kein „Bankengeld“ (Kreditgeld mit Zins) sondern „Vollgeld“ sein (vom Staat herausgegeben, eventuell umlaufgesichert).
    3. Lokale oder regionale Währungen würden eine wichtige Rolle spielen, weil sie einem lokalen Mangel an nationaler Währung abhelfen,die Regionen unabhängiger machen und stärken würden.
    4. Spezielle Währungen für Sparzwecke als eine Möglichkeit der Werterhaltung,
    die sich relativ leicht verflüssigen lässt. Um zu vermeiden,dass das Sparen der Wirtschaft Geld entzieht, sollten diese Anlagen eher in Form sicherer Anlagen (z.B. Zeit)erfolgen als in Geld.
    Ferner muss Geld ein neutrales Mittel sein, das allen gleich nutzt. Es darf nicht im Dienst profitorientierter Organisationen stehen.
    Vier Währungen würden die Geldflüsse besser ausgleichen und die Armen nicht
    ihrer Ressourcen berauben. Die Nationen könnten eine sozial- und umweltgerechte
    Geldpolitik verfolgen ohne den Außenhandel zu stören.
    Die Macht internationaler Investoren würde stark reduziert. Die lokale Wirtschaft könnte sich geschützt durch die Membranen der Geld-Zellen nachhaltig entwickeln.
    (Martin Herzog 2001).
    Der Veranstaltung wünsche ich einen großartigen Verlauf.
    mit freundlichen Grüssen
    konrad schützeneder
    Kreisrat und Öko-bauer Rottal/Inn

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