Eine Welt aus Plastik
17. Januar 2010 von Gesundheitsapostel | 5 Kommentare | 614 mal gelesen
Fluch und Segen liegen nah beieinander bei einem Stoff, der unseren Alltag bestimmt, wie kaum ein anderer: Plastik! An dem Werkstoff scheiden sich die Geister – verteufelt als Wohlstandsmüll, gelobt ob seiner großen Vielseitigkeit stellt Plastikmüll eine wachsende Gefahr für die Umwelt dar. Ist globales Umdenken vorstellbar?
Temperaturbeständig, stabil und fest – das ist Plastik und genau das bringt auch viele Probleme mit sich: Da sich Plastikmüll nicht wie organische Stoffe zersetzt, wird er für die Umwelt zu einer wachsenden Gefahr: Und hier setzt der preisgekrönte Dokumentarfilm “Plastik über alles” an.
Im Anschluss folgt eine aktuelle Dokumentation, die drei Öko-Revolutionäre porträtiert, die geprägt sind von Pragmatismus, Diplomatie und einer Menge Selbstvertrauen. Sie sind auf ihre Weise radikal, um wirkungsvoll zu sein – denn nur verantwortungsvoller Konsum wird die Lösung für eine nachhaltige Zukunft unserer Welt sein.
Teil1:
Teil2:
Teil3:
Teil4:
Teil5:
Teil6:
Teil7:
Teil8:
Teil9:
Kleine Anmerkung: In der Doku wird behauptet, dass Henry Ford 1941 ein Auto aus Sojahergestellt hat. Das ist falsch. Das Material war Hanf. Aus Hanf-Öl lässt sich naturfreundliches Bio-Plastik herstellen. Alternativen zum naturschädlichen Plastik gibt es also.
Weitere, sehr informative Videos auf videogold.de – 1. unabhängiges Videoportal
Weiterführende Links:
Plastikbestandteil führt zu Herzkrankheit
PET-Flaschen – gefährlich für unsere Gesundheit?
Wenn Jungen mit Puppen spielen …
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2. uberVU - social comments
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4. Andreas Froese
Kommentar vom 20. Januar 2010 um 18:07
Baue seit 9 jahren mit den plastikflaschen häuser und Wassertanks die ich mit Erde oder Bauschutt fülle
mehr in http://www.eco-tecnologia.com
Andreas Froese
5. Kathrin
Kommentar vom 22. März 2010 um 17:06
Das fragwürdige Image von Kunststoffprodukten ist sehr stark auf die “Müllproblematik” zurück zu führen.
In der Tat bestehen in dieser Hinsicht Probleme, an denen allerdings mit Nachdruck gearbeitet wird bspw. durch Entwicklung neuer Recyclingverfahren und Logistic Systeme.
Darüber hinaus hängt dieses Thema sicherlich auch wesentlich mit menschlichem Fehlverhalten zusammen. Wenn Mitbürger Müll aus dem Autofenster entsorgen, kann dies nicht durch Technologie gelöst werden, sondern stellt ein gesellschaftliches Problem dar, das andere Ansätze erfordert.
Was in vielen Teilen zu kurz kommt (aus welchen Gründen auch immer) ist der Beitrag den Kunststoffe zu weiten Teilen unserer Zivilisation und zu unserem Lebensstandard beitragen.
Kunststoffe schonen Ressourcen, tragen dazu bei, die Weltbevölkerung zu ernähren, sorgen für sauberes Wasser, tragen zur Erhöhung der Hygienestandards bei und machen das Leben der Hausfrau/des Hausmannes bequemer. Dies sind nur einige Beispiele die endlos zu erweitern sind.
Ich denke, dass diese Aspekte stärker in die Diskussion einfließen müssen.
Falls Sie interessiert sind, mailen sie mir doch einfach: k4thr1n@hotmail.com
Wir unterstützen Sie gerne mit weiteren Informationen.