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Energiesparlampen: Mediziner warnen vor Gefahren

Mediziner haben vor erheblichen Gesundheitsrisiken aufgrund von Energiesparbirnen gewarnt. Demnach sei der Grund hierfür die spezielle Strahlung der Birnen.

Kurz vor dem Start des Verbotes (zum 1. September) herkömmlicher Glühlampen in der EU haben Mediziner vor Gefahren von Energiesparbirnen gewarnt. Der Mediziner Alexander Wunsch sprach in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ von erheblichen Gesundheitsrisiken. Grund sei die spezielle Strahlung.

„Die Glühlampe ist die natürlichste Kunstlichtquelle, die uns derzeit zur Verfügung steht“, sagte Wunsch. Die Sparlampe dagegen sei gefährlich, weil sie zu einer fehlgesteuerten hormonellen Anpassung mit weitreichenden Folgen führen könne. „Bei falschem Umgang kann das Auftreten fast aller zivilisatorischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose und Störungen des Immunsystems begünstigt werden“, warnte der Mediziner. Auch könnte das Licht das Risiko für Brust – und Prostatakrebs erhöhen.

Die zwangsweise Einführung der Energiesparlampe sei mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachzuvollziehen, sagte der Mediziner. Auch der Quecksilbergehalt der Energiesparlampen berge Gefahren. „Es ist für mich unverständlich, wie Politik und sogar Umweltschutzorganisationen weiter auf ein quecksilberhaltiges Produkt wie die Energiesparlampe setzen.“

Der Münchner Augenarzt Bernhard Lachenmayr bezeichnete das Verbot als „großen Schmarrn“. „Personen mit fehlender Linse oder sehr alten intraokularen Kunstlinsen, die noch keinen UV-Schutz hatten, können gefährdet sein.“ Nicht auszuschließen sei auch, dass durch das Licht der Energiesparlampen vermehrt Fälle von altersbedingter Makuladegeneration auftreten.

Die Makula beziehungsweise der Gelber Fleck ist ein sehr wichtiger Teil der Netzhaut, der viele Sinneszellen enthält und Scharfsehen ermöglicht.

Verbraucher decken sich mit alten Birnen ein

Die erste Stufe des Glühbirnenverbotes ist zum 1. September in Kraft getreten. Traditionelle Glühbirnen mit einer Leistungsstärke von 100 Watt und mehr dürfen nicht mehr vertrieben oder importiert werden. Zudem sollen alle matten Birnen vom Markt verschwinden. Im Einzelhandel noch vorhandene Vorräte dürfen aber verkauft werden, bis sie erschöpft sind.

Zum 1. September 2010 werden Glühbirnen mit einer Lichtstärke zwischen 75 und 100 Watt vom Markt genommen. Am 1. September 2011 folgen 60-Watt-Birnen, im September 2012 werden die letzten Glühlampen aus dem Handel verschwinden. Die Verbraucher müssen auf Energiespar- oder Halogenlampen zurückgreifen. Viele hängen dennoch an der alten Glühbirne. Im ersten Halbjahr 2009 wurden 34 Prozent mehr Glühbirnen verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Lichtexperte Wunsch widerspricht auf seiner Website auch dem Energiesparargument: „Die meisten Berechnungen, die uns Verbrauchern von den Medien vorgesetzt werden, sind Milchmädchenrechnungen, da sie die Zeit vor der Inbetriebnahme und die umweltgerechte Entsorgung dieses vor Giftstoffen nur so strotzenden Leuchtmittels mit dem irreführenden Namen gänzlich außer Acht lassen.“

[Quelle: focus.de]

Weiterführende Links:

http://www.lichtbiologie.de/
http://www.sein.de/gesellschaft/umwelt/2009/sind-energiesparlampen-bloedsinn.html

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