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Petition: Landwirtschaftliche Bodennutzung – Ersatz mineralischer Phosphordünger und Klärschlamm durch Humusdüngung

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Ausbringung von mineralischem Phosphatdünger und Klärschlamm durch Humusdüngung zu ersetzen.

Superphosphat enthält als α-Strahler bis 200 mg radioaktives Uran pro kg. Die chemische und radiologische Toxizität können sich gegenseitig verstärken, besonders bei niedrigen Urankonzentrationen (Prof. Schott). Außerdem ist es teratogen und kanzerogen, genau wie Cadmium, deshalb kann es keinen Grenzwert (wie 50 mg für Cadmium im Phosphatdünger seit 2004) geben. Nur 0 ist wirklich sicher!

 

Die Petition kann noch bis zum 17.04. mitgezeichnet werden unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=23437

 

Begründung

Die Zerstörung der Nieren durch Uran tritt bei Ratten schon nach 90 Tagen(!!!) auf (EFSA 2009). Nierenkrebs bei Menschen bei leicht erhöhten Urangehalten im Trinkwasser (Kurttio 2002). Die Beeinträchtigung des Immunsystems (Bindung an Leukozyten) äußert sich in schweren Infektionen (Lungen-Rippenfellentzündungen, spastische Bronchitis, Asthmaanfälle) und Allergien (Gluten, Laktose). Am Herzen treten Vorhofflimmern, Herzschwäche (Insuffizienz) und Herzinfarkt auf.

Die α-Strahlung schädigt das Erbgut, was sich negativ auf die Reproduktion auswirkt und auch Krebs erzeugen kann. Entwicklungsstörungen und Schädigungen des Zentralnervensystems (ZNS) nennt auch die ESFA-Studie, aber nur Säuglinge werden als schützenwert angesehen. Am stärksten entwickelt sich jedoch ungeborenes Leben, Schwangere werden aber nicht berücksichtigt.

Uran wirkt außerdem östrogenartig und verstärkt die Giftwirkung von Cadmium (Prof. Ewald Schnug), dieses imitiert ebenfalls Östrogene und ist krebserregend. Da Wasserlebewesen bei 10 µg Uran/l Wasser mit genetischen Schäden reagieren (Pascale Henner), kann Menschen dieser Wert nicht als Belastung (Grenzwert seit 2011) zugemutet werden.

Die 10.000 – 13.000 Tonnen an Uran, die schon im Ackerboden kumuliert sind, werden das Trinkwasser in steigenden Konzentrationen weiter vergiften, auch die kontinuierliche Belastung der Ackerfrüchte mit Cadmium und 160 Tonnen Uran jährlich ist nicht hinnehmbar.

Die genannten schweren Gesundheitsschäden sind bereits eingetreten, eine massive Zunahme dieser und von Krebsfällen durch steigende Urankonzentrationen im Trinkwasser ist nicht zu verantworten.

Die ebenfalls radioaktiven Zerfallsprodukte des Urans sowie deren Toxizität stellen eine weitere Gesundheitsgefahr dar. Die vorhandene hohe anthropogene Uranbelastung (Uranbergbau, Atomkraftwerke, Verbrennung von Öl und Kohle, die Verseuchung mit militärischem Uran (Depleted Uranium) erfordert jeden vermeidbaren Neueintrag sofort zu stoppen.

Mit der Humusdüngung (Mist enthält weit unter 2 mg/kg Uran, Dr. Friedhart Knolle) wird gleichzeitig das Klima geschützt und die Hypertrophierung der Gewässer mit Sauerstoffmangel und Verschlammung derselben vermieden.

Trinkwasser besteht schon zu 25 % aus Oberflächenwasser, wie hoch dies mit Uran aus mineralischem Phosphatdünger belastet ist, belegen diverse Studien.
Zusätzlich wird Trinkwasser auf dem Weg zum Verbraucher kontaminiert, da diese Gifte aus dem Erdreich durch PE-HT-Rohre ins Wasser diffundieren. Brunnenanalysen spiegeln also nicht die tatsächlichen Belastungen des Verbrauchers wider.

Der Anspruch der Trinkwasserverordnung (2006), dass nichts im Wasser enthalten sein darf, das ein gesundheitliches Risiko beinhaltet, kann nur mit einer für alle Lebewesen verträglichen Düngung (Humus) erreicht werden.

Die Petition kann noch bis zum 17.04. mitgezeichnet werden unter:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=23437

 


Siehe auch

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