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EU-Kommission will nicht zugelassene Gentechnik im Futter tolerieren!

Hat die EU-Kommission eigentlich schon irgendetwas GUTES für die Bürger in Europa vollbracht? Sie zeigt immer wieder ihr wahres Gesicht. Sie zeigt ganz deutlich, wem sie dient.

Global 2000 berichtet:

Eurobarometer bestätigt, Gentechnik-Skepsis in Europa steigt – BM Stöger muss KonsumentInnen schützen

(Wien, 15. November 2010). Um die Nulltoleranz von in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) aufzuheben, hat die EU-Kommission einen Vorschlag erarbeitet: Eine Verunreinigung mit 0,1 Prozent soll auch dann zulässig sein, wenn dieser GVO nirgends auf der Welt zugelassen ist. Dieser Vorschlag wird heute von den Mitgliedsstaaten beraten.

„Minister Stöger bzw. seine BeamtInnen müssen die KonsumentInnen schützen und gegen diese Regelung stimmen. Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass es zur Beibehaltung der Nulltoleranz gegen verbotene Gentech-Produkte keine Alternative gibt. Denn was im Futtertrog zugelassen wird, landet bald ungewollt auf dem Teller der KonsumentInnen“, so Werner Müller, Gentechnik-Eperte der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.

Der Kommissionsvorschlag sieht keinen Summengrenzwert vor, sondern legalisiert eine Verunreinigung jeder dem Futtermittel zugesetzten Zutat. “Selbst im Fleisch von Jungtieren, die sich ausschließlich von Muttermilch ernährten, wurden bereits Spuren von Gentech-Soja, dem Futtermittel der Muttertiere, gefunden. Das bedeutet, dass wir mit Gentech-Futtermitteln wesentlich weitreichendere Folgen erzeugen, als nur die direkten auf das Tier, das mit diesen Produkten gefüttert wird“, so Müller weiter.

Eurobarometer belegt: Sorge vor Gentechnik nimmt zu

Laut der neuen Eurobarometer-Erhebung sind nur 21 Prozent der EuropäerInnen und der ÖsterreicherInnen der Ansicht, dass gentechnisch veränderte Produkte für kommende Generationen sicher sind. 61 Prozent der EuropäerInnen und 70 Prozent der ÖsterreicherInnen lehnen die Förderung der Gentechnik in Lebensmitteln ab. „Der österreichische Lebensmittelhandel muss jetzt den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem klaren Wunsch der ÖsterreicherInnen gerecht werden und nach der Milch und den Eiern nun auch bei Fleisch die Gentechnik aus den Futtertrögen eliminieren“, so Müller abschließend.

Kontakt:
Jens Karg, Tel.: 0699 14 2000 20 Simonne Baur, Tel.: 0699 14 2000 23 presse@global2000.at

[Quelle: global2000.at]

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