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Europäische Union zögert noch, Stevia zuzulassen


In der Schweiz ist Stevia bereits zugelassen, doch die EU-Kommission zögert eine Zulassung von Stevia für Deutschland, Österreich, und die anderen Länder der EU immer noch hinaus.

Warum?

“Der Verbraucherschutz steht in der EU an erster Stelle”, schildert Agrarwissenschaftler Udo Kienle. [3sat.de]

Darf man daran zweifeln? Ich erlaube mir, dieser Aussage einfach mal nicht zu glauben.

Kienle warnt davor, sich selbst Stevia aus dem Internet zu besorgen: “Das verkaufen Firmen, die das Lebensmittelgesetz umgehen. Wer das kauft, geht ein erhebliches Risiko ein, weil er nicht weiß, was er einkauft, und die Produkte nicht toxikologisch getestet worden sind.” [3sat.de]

Dort wo Stevia seinen Ursprung hat (z.B. Brasilien und Paraguay), wird es schon seit Jahrhunderten von den Einheimischen als Nahrungsmittel und als Heilpflanze verwendet. Die Europäer, die Stevia schon seit Jahren aus dem Ausland beziehen und verzehren haben keinerlei toxische Auswirkungen zu beklagen. Im Gegensatz zum Industriezucker fördert diese Pflanze die Gesundheit.

Süßstoffhersteller haben mit eigenen Studien zu zeigen versucht, dass die Substanz gefährlich ist. [3sat.de]

Absolut “unabhängige” Studien also. Und wie sahen diese Studien aus? Tierversuch: Man hat Ratten Stevia verabreicht – in völlig absurder (total schwachsinniger) Konzentration. Zum Vergleich: Ein Erwachsener müsste täglich mehr als die Hälfte seines eigenen Körpergewichts an frischen Stevia-Blättern zu sich nehmen, um auf vergleichbare Konzentrationen zu kommen.

Mehr als die Hälfte des Körpergewichts! Machen Sie das mal mit Industrie-Zucker. Oder trinken Sie mal 30 Liter Cola am Tag. Wie wird es Ihnen danach wohl gehen….?

Unabhängige Wissenschaftler fordern dagegen schon lange eine Zulassung für Stevia, weil Sie ihre gesundheitsfördernde Wirkung erkannt haben und eben keine negativen Wirkungen feststellen konnten.
Stevia hat keine Kalorien, verhindert die Entstehung von Zahnbelag, senkt den Blutdruck und ist ideal für Diabetiker.

In Asien hat Stevia einen Marktanteil von 75 Prozent. Die Konkurrenz wie z.b. Aspartam ist dort verboten. Mit gutem Grund.

Mittlerweile sind wir ja schon gezwungen, irgendwie die Lebensmittel-Diktatur der EU-Kommission zu umgehen (Codex Alimentarius) um etwas für unsere Gesundheit zu tun. Ich tue es gerne. Jeden Tag. Alleine die Kräuter die ich zu mir nehme, beinhalten eine so hohe Dosis an Vitaminen, dass man sie nur als Arzneimittel oder Futtermittel für Tiere verkaufen dürfte. Warum ist das so?

(Mehr über Stevia können Sie unter “Verwandte Artikel” unter diesem Beitrag lesen.)



Der Betreiber dieser Website ist weder Arzt noch Mediziner und bietet seine Informationen nicht als gesundheitliche Beratung an. Die Informationen stellen keine Beratung des einzelnen Benutzers und keine medizinischen Fachinformationen dar. Die dargestellten Informationen können daher den individuellen Rat oder Behandlung eines Arztes oder Heilpraktikers nicht ersetzen. Es wird dringend davon abgeraten, die angebotenen Informationen als Selbstbehandlungshinweise zu benutzen. Im Erkrankungsfall ist auf alle Fälle ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

8 Kommentare

  1. 1. Sabrina

    Kommentar vom 11. February 2010 um 10:08

    Toller Artikel! Ich finde es gut, dass sich immer wieder Leute finden um dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Ich selber betreibe ein BIO-Kosmetikstudio und werde in letzter Zeit von immer mehr Kundinnen auf Stevia angesprochen. Das zeigt doch das es doch viele Menschen gibt die sich mit diesem Thema beschäftigen. Außerdem gibt es bestimmt auch Quellen wo man sein Stevia in ordentlicher Qualität bekommt und schon darauf vertrauen kann zu wissen was drin ist. Ich denke es ist nur eine frage der Zeit bis Politik und Wirtschaft einsehen müssen, dass den Menschen in deutschland dieses tolle Naturprodukt nicht verwehrt werden darf. Ich selbst nutze nur Bio – Stevia aus Paraguay.

  2. 2. Outside-Job

    Kommentar vom 12. February 2010 um 14:48

    Ich hab mir Stevia-Pulver im Reformhaus besorgt.
    Die Mitarbeiter im Reformhaus durften keine Aussagen treffen, bezüglich der Einnahme oder Konzentration.Sie durften lediglich angeben das es als Badezusatz genommen werden kann, da es ja nicht in Deutschland als Lebensmittel freigegeben ist.
    Ich benutze das Pulver für Tee und Kaffee, und versuche möglichst Raffinadezucker zu vermeiden.
    Beim Kochen / Backen oder Salatzugabe finde ich ist es nicht so einfach die richtige Menge zu dosieren, da man schnell übersüßen kann.

    Ich hoffe das Asphatam bald verboten wird und durch Stevia ersetzt wird wie es die Chinesen uns vormachen.

  3. 3. Michael Hasselbach

    Kommentar vom 13. February 2010 um 03:38

    Das Stevia als einer der gesündesten Süßstoffe immer noch nicht erlaubt ist kommt rüber als schlechter Witz bzw. Lobbyiusmus der Süßstoff und Zuckerindustrie. Deshalb kann man über unsere Webside Bio Stevia, natürl. gewonneness Steviosid und Flüssigsteviaextrakt erhalten. Wie wir garantieren 100% naturrein.
    Michael Hasselbach

  4. 4. Yerbabuena-Shop

    Kommentar vom 14. February 2010 um 20:26

    Stevia wird von der indianischen Bevölkerung hier bei uns in Paraguay nicht vorrangig der Süße halber eingesetzt, sondern insbesondere als Heilkraut.
    Noch heute beherrscht es – sowohl als Süßungsmittel wie auch als Heilkraut – erfolgreich den Alltag der paraguayischen Bevölkerung.
    Wir haben somit jahrhundertlange Erfahrung im Gebrauch und in der Verarbeitung von Steviaprodukten – wobei übrigens das hochkonzentrierte Steviosid, keine Rolle auf dem Frühstückstsich spielt, weil es kaum dosierbar ist !!!
    Es ist bedauerlich, daß Stevia in Deutschland nur eingeschränkt handelsfähig ist. Allerdings handelt es sich dabei um eine Händlerbeschränkung.
    Der Verbraucher hingegen, kann Stevia vollkommen legal – z.B. aus Paraguay direkt – beziehen.
    Unser Stevia ist besonders sonnenverwöhnt und immer frisch, da wir bis zu 4x im Jahr ernten können.
    Wer in unserem Shop Stevia kauft kann sicher sein, daß er beste Ware in mehrfach ausgezeichneter Qualität einkauft.
    Einfach mal reinschauen: http://www.yerbabuena-shop.net
    Herzliche Grüße aus Paraguay!

  5. 5. Siorac

    Kommentar vom 18. February 2010 um 14:26

    Ich finde es besonders ärgerlich, für wie dämlich uns die Zucker- und Aspartam-Lobby hält. Habt ihr zum Beispiel die neueste Propaganda Pressemitteilung vom Internet-”Gesundheitsportal” Imedo mit dem Titel “Mythos Stevia: Kann die Süßpflanze herkömmlichen Süßstoffen Saures geben?” gelesen?
    Absolute Frechheit, dort wird von einem Medizin-Lobbyisten, sorry Medizinjournalisten, der größte Quatsch erzählt. Die Meldung endet dann mit Verlinkungen auf Nachrichten, die uns erzählen wollen, wie gesund und natürlich Aspartam sei.
    Wir, die wir uns mit dem Thema ausführlicher auseinander gesetzt haben, mag das nicht tangieren, aber die Mehrzahl der Menschen halten das für verlässliche Information und ziehen Ihre Schlüsse daraus, deshalb ist es mehr als löblich einen Artikel wie diesen hier zu schreiben, der die Leute aufklärt.

  6. 6. Yerbabuena-Shop

    Kommentar vom 18. February 2010 um 17:24

    Diese “Pressemitteilungen” des Imedo-Portals bringen mich jedesmal auf die Palme !

    1. werden da platte Lügen verbreitet
    2. wird Kompetenz verkauft (noch immer lassen sich die Leute von sog. Experten blenden)
    3. werden keine Kommentare angenommen, die sich kritisch damit auseinander setzen (ich hab’ es zig Mal versucht!)
    4. scheinen mir diese Artikel sog. Auftragsarbeiten zu sein.
    5. sind Autor und Portal-Betreiber identisch :) und mit Angstmache und/oder Verunsicherung verdient man halt gutes Geld.
    6. der Autor hat sich aber – ausserhalb des Portals – auch schon positiv zu Stevia geäussert.

    Gruß aus Paraguay!

  7. 7. juravendis Rechtsanwälte

    Kommentar vom 22. February 2010 um 10:16

    Arzneimittel und Lebensmittel unter einer gemeinsamen Dachmarke

    Arzneimittel und Lebensmittel, insbesondere Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel, werden zunehmend unter gemeinsamen Dachmarken angeboten.

    Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand. Die Nutzung einer bereits im Markt etablierten Dachmarke erleichtert einem neu gelaunchten Produkt den Markteintritt. Im streng regulierten Gesundheitssektor ist das Inverkehrbringen von verschiedenen Produktgruppen unter einer Dachmarke jedoch nicht ohne Risiko, was insbesondere eine Entscheidung des OLG Köln zeigt.

    Weitere Informationen erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich unter Lebensmittelrecht

  8. 8. Yerbabuena-Shop

    Kommentar vom 26. February 2010 um 17:56

    Liebe Rechtsanwälte,

    vielen Dank für diese interessante Seite !

    Die Verordnungsflut, so sinnvoll sie in einem gewissen Rahmen sicherlich ist – in Deutschland ist sie erschreckend :)

    Weshalb wird der Bürger derart entmündigt, dass er sich wie ein Junkie fast, seinen süss(en)STOFF im Ausland “besorgen” muss – nur weil ein dicker Daumen und noch dickere Interessen eine Legalisierung im eigenen Land verhindern?

    Das ist doch grotesk!

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