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Europarat: Befürchtungen zur Schweinegrippe bestätigt

„Leider wurden meine Befürchtungen, dass eine leichte Grippe im Interesse der Pharma-Industrie zu einer „Pandemie“ hochstilisiert wurde, eher bestätigt als ausgeräumt. Weder der Vertreter der WHO, Dr Keiji Fukuda, noch der Vertreter der Europäischen Impfstoffhersteller, Dr Luc Hessel, konnten die Fragen der Mitglieder des Ausschusses befriedigend beantworten. Insbesondere die Frage warum und unter welchem Einfluss die WHO im Mai 2009 die Pandemiekriterien herabsetzte, blieb weiter offen.“

Erklärte Andrej Hunko, Mitglied des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Familie des Europarates

Weitere Artikel:

WHO wegen Strategie bei Schweinegrippe unter Druck
Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und Arzt Wolfgang Wodarg kritisierte vor allem, dass die Definition für eine Pandemie von der WHO im vergangenen Mai geändert wurde. Ausschlaggebend sei nun nur noch, dass sich ein neues Virus sehr rasch ausbreite, erläuterte Wodarg, der bis vor kurzem im Europarat den Gesundheitsausschuss der Parlamentarierversammlung leitete. Die Schwere einer Krankheit spiele hingegen keine Rolle mehr. So sei die vergleichsweise harmlose Schweinegrippe zur Pandemie „hochgespielt“ worden. Millionen von Menschen, darunter viele Kinder, seien mit unzureichend getesteten Stoffen geimpft worden. Weiterlesen auf aerzteblatt.de

«Hysterische Reaktionen» auf die Schweinegrippe ausgelöst
Bei einer Anhörung warfen Experten und Abgeordnete der WHO am Dienstag vor, die Schweinegrippe voreilig zur Pandemie erklärt zu haben. Dies habe zu «hysterischen Reaktionen» bei Regierungen und Medien geführt, sagte der Medizinprofessor Ulrich Keil von der Universität Münster. Weiterlesen auf tagesanzeiger.ch

2 Kommentare zum Beitrag

  1. H1 N1 = Schweinegrippe – Pandemie? Schlecht verhandelt? – Führung gefragt! – versagt? Schmidt u. Merkel überfordert?
    Nachlese am 17.05.2010 – was ist daraus geworden?

    Wie clever wurden deutsche Bürger von ihren politischen /EU-/ BRD)Vertretern vertreten?

    Nur 7% Akzeptanz trotz wärmster Empfehlung der BRD-Regierung; 132 Todesfälle!? Wer bezahlt die nichtgebrauchten Impfdosen? Wer hat da was entschieden?

    Natürlich ist man hinterher immer klüger, z.B. wie das Wetter gestern war. Zwischen 5% bis 7 % Impf-Akzeptanz in der Bevölkerung; wurde da die Rechnung wieder ohne Wirt (Ärzte und Bürger) gemacht?

    Wer bestellt, bezahlt die Rechnung!?! Die WHO und Politiker haben bei der Pandemie-Einstufung und Impfakzeptanz versagt.

    Informierte Politiker hätten die Pandemie-Einschätzung der WHO und StiKo durch eigene Ärzte-Experten besser abschätzen können; aber auch wie Impfnebenwirkungen (der sogenannten Wirkverstärker) von der deutschen Bevölkerung akzeptiert werden und wie oft geimpft werden muss. Wären zudem noch Ärzte über bessere Alternativen gefragt worden, hätte man eine Internet- oder NTV-Abfrage machen können und wäre eher zu realistischen Bestellmengen bekommen. Entsprechende Warnungen, von Experten, Ärzten und Krankenkassen wurden ignoriert.

    Schnellschuss? Politiker hätten Nachorder- bzw. Rücknahmeverträge mit den Herstellern machen müssen, dann wäre man (auch bei der unbekannten Ansteckungs-Entwicklung) auf eine Zahl von ca. 30% mit Option auf Nachbestellung, der jetzt bestellten Impfdosen gekommen.

    Kompetenz der Politiker?: Es ist mal wieder ein Beispiel, wie wenig abgestimmt gesundheitspolitische Entscheidungen in der BRD laufen. Bei der Rücknahmevereinbarung mit Glaxo-Smith-Kline (gsk) sollte berücksichtigt werden, wie weit sie selbst bei der Zweifach-Impfempfehlung mitgewirkt hat.

    Interessenkonflikt: BRD-Zweigstellen von gsk &Co. Vertrauen: Wer es mal missbraucht, dem glaubt man nicht: Das gilt auch gegenüber der WHO, deren General-Direktorin Chan nicht geimpft ist. Millionen in den Sand gesetzt? Man wehre sich auf gleicher Augenhöhe: Pharma und WHO als Zweckgemeinschaft wiederholt unter Verdacht.

    Jetzt sitzen die Bundesländern auf den Restposten und müssen sehen, wie sie die Impfdosen loswerden; zum 1/3 Preis etwa an arme Länder abgeben? Die Wirkung der Internet-Aufklärung wurde mal wieder nicht richtig eingeschätzt. Dass man aus vergangenen Fehlern auch lernen kann, ist hier mal wieder nicht gelungen. Letztlich sollte man die Beitragszahler fragen, wie sie eine solche „wohlgemeinte (Zwangs-)Impfung“ entscheiden. Und das könnte man gleich über eine TASK-FORCE auf EU-Ebene aller Länder regeln. Thomas Schulz & Hartmut Schubert, Thüringer Impf-Ländervorsitzende haben also jetzt den schwarzen Peter, den es geschickt zunächst an Angela Merkel (ehem. Verbündete von Ulla Schmidt) und mit deren Führungskompetenz an die Profiteure (Glaxo und CO) zurückgeben muss – warum jetzt erst? Hat die Politik was daraus gelernt?

    Dieter Reiber, EUROPA-Technik- und Technikfolgenforschung: Risiken, Ne-Wi, Kosten/ Nutzen, Akzeptanz der Bevölkerung.

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