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Fastfood: Super Size Me – Ein echt fetter Film

Die Auswirkungen von Fastfood. Was passiert, wenn man sich 30 Tage lang nur von Fastfood ernährt?

Der Macher von „Super Size Me“, Morgan Spurlock, geht dieser Frage nach und unternimmt einen radikalen Selbstversuch. Frühstück, Mittagessen und Abendessen nimmt er 30 Tage lang nur bei McDonald’s ein. Bedingung ist außerdem, dass er jedes Produkt auf der McDonald’s-Speisekarte mindestens einmal zu sich nehmen muss und wenn er danach gefragt wird, ein SuperSize-Menü (XXXXL) bestellt.

Während dieses Experimentes lässt Versuchskaninchen Spurlock sich von drei Ärzten und einem Sporttherapeuten untersuchen und führt Gespräche mit einer Ernährungsberaterin. Die gesundheitlichen Probleme lassen nicht lange auf sich warten. Durch dieses „Fressen“ und Bewegungsmangel – wie es viele Mittelamerikaner täglich praktizieren – hat Spurlock innerhalb der 30 Tage über 11kg zugenommen, was ca. 13% seines Körpergewichtes entsprechen. Wie er sich durch diese „Ernährung“ fühlt und welche gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten wären, wenn er dieses „Fressen“ nicht abbrechen würde, wird in dieser Dokumentation deutlich gemacht.

Du bist, was Du isst!


Videolink: https://youtu.be/F198TzTnG9g

Homepage von Super Size Me

Super Size MeDer Filmemacher Morgan Spurlock, der fünf Mal von der Filmschule der University of Southern California abgelehnt worden war, gewann beim Sundance Film Festival 2004 den Preis als bester Regisseur für diese alarmierend persönliche Untersuchung der Gesundheitsrisiken der von Fast Food überhäuften U.S.A..

Spurlock setzt sich selbst dreißig Tage lang unter intensiver ärztlicher Aufsicht einer strengen Diät aus McDonald’s Gerichten aus, um herauszufinden, was mit ihm passieren wird. In weniger als einer Woche erfahren sein durchschnittlich trainierter Körper und sein inneres Gleichgewicht eine dunkle und hässliche Wandlung: Spurlock setzt Fett an, seine Cholesterinwerte schießen nach oben, seine Organe kriegen auch was ab und er leidet unter Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, zeigt Symptome einer Abhängigkeit und nachlassender sexueller Energie.

Dieses Experiment ist zu offensichtlich, als dass man damit eine komplette Dokumentation füllen könnte – Spurlock untersucht während der meisten Zeit des Films die Art und Weise, wie sich Fast Food Firmen ihren Weg in die Speisesäle von Schulen und die Herzen von kleinen Kindern schleichen, die Stunden in den Spielräumen von McDonald’s verbringen. Fritten haben noch nie ekliger gewirkt.

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. … er stand dabei wenigstens unter ärztlicher Kontrolle, im freien Vermarktungsfeldversuch ist das ja nicht der Fall.

    Es soll ja schon ein neues Krankheitsbild geben für gesunde Ernährung.
    Fixation with healthy eating can be sign of serious psychological disorder
    http://www.guardian.co.uk/society/2009/aug/16/orthorexia-mental-health-eating-disorder

    – gut, man kann alles übertreiben.

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