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Food Inc. – Das System der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie (Doku)

Über 47.000 Produkte führt ein durchschnittlicher amerikanischer Supermarkt. Das Angebot scheint grenzenlos. Doch betrachtet man die augenscheinliche Vielfalt genauer, zeichnen dafür nur eine Handvoll Firmen verantwortlich.

Wenige große Konzerne beherrschen den Markt. Beispiel Fleisch: Gab es 1970 noch tausende von Schlachthöfen in den USA, gibt es heute gerade noch 13. Hühner werden heute in der Hälfte der Zeit wie vor 50 Jahren doppelt so schwer. Dabei nehmen sie so schnell zu, dass die Knochen die Fleischmassen nicht tragen können und die Tiere alle paar Schritte umkippen. Hühnerhalter werden durch hohe Kredite abhängig von den großen Fleischkonzernen. Wer die Tiere nicht nach deren Vorgaben hält, nämlich in riesigen Hallen ohne Tageslicht, oder wer Filmteams auf seine Anlage lässt, dem wird der Vertrag gekündigt. Die gleichen Zustände herrschen auf dem Saatgutmarkt. 90 Prozent aller Sojabohnen in den USA enthalten Gene, auf die Monsanto ein Patent hat. Ehemalige Monsanto-Mitarbeiter, die in die Politik gewechselt sind, waren federführend an der Entscheidung beteiligt, gentechnisch veränderte Produkte nicht zu kennzeichnen. Mit dem Ergebnis, dass heute 70 Prozent aller verarbeiteten Produkte in einem amerikanischen Supermarkt gentechnisch veränderte Zutaten enthalten.

„Es geht nicht nur darum, was wir essen oder um unsere Gesundheit, sondern darum, was wir wissen dürfen.“ Dieses Zitat stellen die Filmemacher an den Anfang des Filmes. Und ziehen am Ende den Schluss: „Einer der wichtigsten Kämpfe der Verbraucher ist der Kampf um das Wissen, was in unserem Essen ist und wie es hergestellt wurde.“ Mit aller Macht verhindern große Konzerne in Amerika, dass Verbraucher erfahren, wie ihr Essen hergestellt wird. Kritiker werden mit Prozessen überzogen und so mundtot gemacht. Auch wenn manche der geschilderten Zustände zunächst „typisch amerikanisch“ scheinen, gibt es doch viele der gezeigten Entwicklungen auch in Europa. Auch hier erfahren Verbraucher oft nicht, was hinter dem schönen Schein der bunten Etiketten steckt.

Quelle und weitere Informationen: Quantologe.de – Volker Zorn


Videolink: https://youtu.be/w_crJuCI8xo

!!! AUFWACHEN !!!

Sie können über Veränderungen dieses Systems bestimmen. Dreimal am Tag.
Kaufen Sie bei Firmen, die ihre Arbeiter, die Tiere und die Umwelt respektvoll behandeln. Im Supermarkt wählen Sie Lebensmittel aus, die Saison haben. Kaufen Sie BIO-Produkte. Finden Sie heraus, was in Ihrem Essen ist. Lesen Sie die Beschriftung. Informieren Sie sich im Internet.
Unser Durchschnittsessen reist hunderte von Kilometern von der Farm in den Supermarkt. Kaufen Sie regionale Produkte. Besuchen Sie Wochenmärkte. Legen Sie einen Garten an – auch wenn er noch so klein ist.
Kochen Sie mit Ihrer Familie und essen Sie gemeinsam. Jeder hat ein Recht auf gesunde Nahrung. Fordern Sie die Schule auf, Ihre Kinder mit gesundem Mittagessen zu versorgen.
Unsere Lebensmittel-Kontrollbehörden sollen Sie und Ihre Familie beschützen. Teilen Sie Ihrem Parlament mit, dass die Nahrungsmittelstandards, verbessert werden müssen.
Wenn Sie das Tischgebet sprechen, bitte Sie um Nahrung, die uns und unseren Planeten gesund erhalten. Mit jedem Bissen, den Sie tun, können Sie die Welt verändern.
(Quelle: aus dem Film)

3 Kommentare zum Beitrag

  1. Den kann ich mich nur anschließen!

  2. Das Video gibt es nicht mehr.

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