Gentechnik: Wann sind wir ALLE verseucht?
30. June 2010 von Gesundheitsapostel | 3 Kommentare
Mal wieder ein paar ernüchternde Meldungen zur Gentechnik-Verunreinigung unserer Natur:
E.U. erlaubt Gentechnik sogar in Babynahrung
Die Genkartoffel von BASF wird durch die Lebensmittelbehörde Efsa welche im direkten Interessenkonflikt steht bewilligt. Ebenso Produkte von Mosanto. Von Verbraucherschutz keine Spur!
Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=ijkFGuDdr0c
Genmanipulierte Pflanzen erobern die Felder
Drei Viertel aller Sojapflanzen und jede zweite Baumwollstaude auf der Welt sind mittlerweile gentechnisch verändert, zahlreiche neue GVO-Sorten warten auf die Aussaat.
Die Grüne Gentechnik expandiert – nun schon seit 14 Jahren. Weltweit wurden im Vorjahr 134 Millionen Hektar in 25 Staaten mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) bebaut, um sieben Prozent mehr als im Jahr 2008. Das größte Anbauland sind die USA, Nummer zwei ist Brasilien, das Argentinien überholt hat. In Europa war der Anbau dagegen um zwölf Prozent rückläufig, nachdem Frankreich und Deutschland einen Politschwenk vollzogen hatten: In sechs Staaten wurden 95.000 Hektar mit GVO bepflanzt – am meisten in Spanien.
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BT-Mais 1507 kommt – Ein weiterer Erfolg der Biotech-Seilschaften
Eines der Hauptargumente für gentechnisch veränderte Pflanzen ist, das diese höhere Erträge ermöglichen und in der Folge den Hunger in der Welt beseitigen werden. Ein Trugschluß.
Diese Behauptung der Gentechnikfans wurde schon mehrfach in der Praxis widerlegt. Die heutige herkömmliche Lebensmittelproduktion würde ausreichen um ca. 12 Milliarden Menschen zu ernähren.
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Greenpeace: Gentechnik kommt Bauern teuer zu stehen
Die Gentechnik hat nach Ansicht von Greenpeace ökonomische Auswirkungen, unter denen vor allem die Landwirte zu leiden haben. Auf diesen Umstand weist die neue Greenpeace-Studie „Counting the Costs of Genetic Engineering“ hin. Die Umweltschutzorganisation fordert daher finanzielle Hilfen für die Bauern zur Unterstützung einer Landwirtschaft ohne Gentechnik.
Die Situation sei dramatisch, sagte Maurice Losch von Greenpeace am Dienstag: „Große Unternehmen wie Monsanto oder BASF bringen aus reiner Profitgier genmanipulierte Organismen auf den Markt. Dabei haben sich Konsumenten aus aller Welt in Umfragen mehrheitlich stets gegen Gentechnik ausgesprochen.“
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Gentechnik: Auftrieb für Frankensteins umkämpftes Korn
Die EU dürfte den Anbau von Genpflanzen erleichtern und damit Konzernen wie Monsanto die Tür öffnen, für seine Kritiker ist Monsanto ein moderner Frankenstein, der die Wissenschaft missbraucht.
Kommt die Bastion der Gentechnikgegner in der EU zu Fall? Brüssel plant, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) zu erleichtern und der jahrelangen Blockade ein Ende zu setzen. Während im Vorjahr weltweit 134 Mio. Hektar Land für den Anbau von Genmais und -soja genutzt wurden, waren es in Europa gerade einmal 100.000 Hektar.
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Genmais illegal in Brandenburg ausgesät
Trotz Verbots ist in Brandenburg gentechnisch verunreinigter Mais ausgesät worden.
Insgesamt handelt es sich um eine Menge von 95 Einheiten. Eine Einheit reicht für ein Hektar Land.
Nach Angaben der Umweltschutz-Organisation Greenpeace sind neben Brandenburg auch sechs weitere Bundesländer betroffen.
Ministerium: Bereits ausgebrachte Saat wird nicht zerstört
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Gen-Mais in Hessen ausgesät – Staatliche Kontrolle unzureichend
Pro Jahr werde in Hessen nur ungefähr 10 Prozent des gesamten Maissaatgutes beprobt. Die restlichen 90 Prozent würden nicht untersucht. Deshalb sei unbekannt, was tatsächlich an verunreinigtem Saatgut auf hessischen Feldern ausgebracht wird. Dadurch verbreite sich gentechnisch veränderter Mais schleichend in die gesamte Futter- und Lebensmittelkette. Das müsse dringend verhindert werden.
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Herrin Gentechnik
Zwar vermarkten erst drei afrikanische Länder Ernten aus gentechnisch verändertem Saatgut, aber die grüne Gentechnik soll auf diesem Kontinent in Zukunft stärker zum Tragen kommen. Ungewollte Nebenwirkungen lassen sich nach wie vor nicht ausschließen.
In zwölf Ländern auf dem schwarzen Kontinent werden solche neuen Sorten angebaut, erst drei allerdings vermarkten ihre transgenen Ernten. Das ist, verglichen mit Asien oder Südamerika, mehr als mager. Die Gates-Stiftung und die Gründer der Gentechnikschule in Burkina Faso wollen das ändern und das Ernährungsversprechen der grünen Gentechnik mit Hilfe amerikanischer Lehrkräfte auf dem Kontinent verbreiten.
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BAYER: Millionenstrafe wegen Gen-Reis
Der BAYER-Konzern muss amerikanischen Bauern wegen der Verunreinigung von Feldern mit Gen-Reis rund 50 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen.
Dies ist bereits die vierte und mit Abstand höchste Strafzahlung, zu der die Firma BAYER CropScience wegen der von ihr entwickelten Reissorte Liberty Link gerichtlich verpflichtet wurde. Die gegen das von BAYER produzierte Herbizid Glufosinat resistente Reis-Sorte LL 601 war im Jahr 2006 weltweit in den Handel geraten, obwohl hierfür keine Zulassung vorlag. BAYER und die Louisiana State University hatten einige Jahre zuvor Freilandversuche mit der genmanipulierten Sorte durchgeführt, bei der es wahrscheinlich zu den Auskreuzungen kam. Der genaue Hergang konnte trotz einer mehrjährigen Untersuchung nicht geklärt werden. Insgesamt fordern bis zu 3000 Landwirte in den USA Entschädigung. Der Schaden wird auf bis zu 1,3 Milliarden Dollar geschätzt.
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Monsanto: Schlacht um GMO-Saatgut vor Supreme Court
Der Kampf um genetisch modifiziertes Saatgut wird vor dem Obersten Gericht ausgetragen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes, wird sich das höchste Gericht der Vereinigten Staaten mit spezifischen Fragen um genetisch modifizierte Organismen und dem nationalen Antragsprozess beschäftigen, der letztendlich die Genehmigung dazu erteilt, die im Labor kreierten Organismen an die Bauern zu vertreiben. Der Kampf spielt sich ab zwischen dem Saatgutriesen Monsanto und dem kleineren Rivalen Geertson aus Idaho.
Im vorliegenden Fall geht es darum, ob es Monsanto verboten werden solle, sein genetisch hergestelltes Saatgut namens “Roundup Ready” Blaue Luzerne auch zukünftig verkaufen zu dürfen. Die genetische Veränderung des Saatguts wurde durch die zuständige US-Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration einer Prüfung unterzogen und nach Erhalt der finalen Ergebnisse durch das US-Landwirtschaftsministerium genehmigt, bevor Monsanto im Jahr 2005 damit begann, das Produkt auf den Markt zu bringen. Geertsons Argumente basieren darauf, dass die Produktion eines derartigen Saatguts nicht die staatliche Erlaubnis dazu erhalten sollte, überhaupt vertrieben und verkauft zu werden, da große Bedenken bestünden, dass die genetisch modifizierten Organismen benachbarte oder in der Umgebung gelegene Felder kontaminieren könnten, deren Bauern sich weiterhin des Anbaus von organisch produzierten Luzernen bedienen.
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Verfassungsklage zur Gentechnik: Kein schnelles Urteil
Das Gesetz zur Regelung der Gentechnik (GenTG) wird am Mittwoch vom Bundesverfassungsgericht geprüft. Es soll die unkontrollierbare Ausbreitung von gentechnisch veränderten Komponenten in der Tier und Pflanzenwelt verhindern. Kläger ist das Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch eine Anwaltskanzlei, die häufiger für den Gentechnik-Konzern Montsanto tätig ist.
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Fortsetzung folgt… Es gibt schon fast täglich neue Nachrichten darüber dass irgendwo legal und illegal Gen-Saat ausgebracht wird für offizielle und nicht offizielle “Testfelder” und für ganz “normale” Felder. Aus IRGENDWO wird dann bald ÜBERALL. Das passiert schneller als man denkt.
Die Bevölkerung ist GEGEN Gentechnik. Aber das interessiert die Pharma- und Agrar-Konzerne und die Politik auf deren Gehaltsliste nicht. Die bringen Gentechnik in unsere Lebensmittel, komme was da wolle.
Was tun?
Einfach nur BIO-Produkte kaufen wird uns nicht weiter helfen. Selbst anbauen? Geht nicht für jeden und auch dies wird auf lange Sicht nichts nützen. Die Gen-Pollen fliegen auch in den eigenen Garten. Die Konzerne finden Wege um den Eigen-Anbau strafrechtlich verfolgen zu lassen.
Die Konzerne zerschlagen, einstampfen, niederbrennen und die verantwortlichen Politiker ins Gefängnis schicken oder an die Wand stellen? Vielleicht Ja! Wahrscheinlich wird uns nur dies letztlich unsere Lebensmittel-Freiheit bringen. Wenn wir uns erheben und aufhören uns tagtäglich unterhalten (unten halten), informieren (in Formation bringen) und manipulieren zu lassen. Wenn wir aufhören uns in unserer eigenen kleinen Welt begrenzt zu halten und Begrenzungen niederreißen. Dann können wir deutlich machen, dass alle Macht allein vom Volke ausgeht.
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2. lowe
Kommentar vom 22. February 2011 um 16:09
Sehr interessant!!!
Hat diesen Artikel bis heute, 22.02.2011 niemand gelesen, bzw. gibt es keinerlei Kommentar dazu?
Taumeln wir alle schon so sehr im Fantasia-Illusuionsland, daß wir nicht mehr die Gesundheitskatastrophe erkennen, die immer näher kommt? Wenn stehen endlich die Menschen direkt gegen diesen Dreckskonzern auf und erheben die Stimme, damit diese gekauften Schlaftypen von Politiker wieder Achtung vorm Volke bekommen?
WIR sind das Volk! WIR wollen diesen teuflischen
Gen-Mist nirgendwo, weder als Futter, noch auf unseren Tellern. Ich finde, daß es wirklich reicht! Diese Teufelsbrut versündigt sich laufend gegen die Menschheit und die Natur, woher
nehmen die das Recht? Ich werde handeln u. jedem diese Informationen zukommen lassen, die auch bereit sind nicht mehr länger stillzuhalten. Im arabischen Raum sieht man doch, was gegen Diktaturen möglich ist. MONSANTO und Gehilfen sind teuflische Diktaturen! NIEMALS dürfen unsere Kinder eines Tages fragen: “Warum habt IHR nicht gehandelt? So viele wußten es doch!
3. manni
Kommentar vom 9. June 2011 um 00:54
Oh Mann ja, du hast ja so recht! Aber wo anfangen, all diese bürgerpolitischen engagements kommen doch im endeffekt nicht dort an, wo´s was nützen würde. Ich glaube, das bräuchte es irgendwann waffengewalt, um die profitgeier von ihren zielen abzubringen.
Oder einen kollektiven boykott, aber jedes biosiegel bis zur produktion zu verfolgen, ist auch ne menge arbeit und sleber recherchieren kostet viiiel zeit, aber die sollte man sich nehmen, haste recht!
Den medien trau ich auch ALLEN nicht mehr, sebst der zeit nicht, ok die taz ist auch noch da..Also wie genau fängst du denn jetzt an damit??
Liebe Grüße von Manfred