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Gerichtsurteil zur Schulmedizin: Ursachen sind unbekannt, Therapien experimentell

Das hier zitierte Gerichtsurteil ist zwar aus dem Jahre 1993, doch hat sich in der Schulmedizin bislang nichts geändert: Es gibt keine Ursachen-Forschung. Es gibt keine Ursachen-Behandlung.

Urteil vom 23. Juni 1993 des Bundesgerichtshofs – IV ZR 135/92:

Für einen solchen [...] Fall (es handelte sich um Multiple Sklerose) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, auch die von der überwiegenden Zahl der Ärzte und Krankenanstalten geübte Behandlung könne nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht als wissenschaftlich allgemein anerkannt bezeichnet werden, weil die Ursache dieser Krankheit noch immer nicht erforscht sei und die Art der Behandlung deshalb zwangsläufig experimentellen Charakter habe, ohne dass der Nachweis medizinischer Richtigkeit geführt werden könnte (Urteil vom 2. Dezember 1981 – IVa ZR 206/80 – VersR 1982, 285 unter III 4).

Trotz gigantischer Summen an Forschungsgeldern ist es der Schulmedizin bislang nicht einmal im Ansatz gelungen, im Bereich der Ursachenforschung von Krankheiten voranzukommen.

In einem Urteil des Bundesgerichtshofs wird dies explizit bestätigt. Es ist außerdem die Rede davon, dass Behandlungen “experimentellen Charakter” besitzen.

Besteht seitens der Gesundheitsindustrie grundsätzlich das Interesse an der Genesung von Patienten oder ist das Ziel eine Welt voller chronisch kranker Menschen, die mittels Gift zwischen Tod und Gesundheit gehalten werden?

Eine weitere Frage ist, ob seitens der Pharmabranche überhaupt ein Bedarf an Erkenntnisgewinn über die Ursachen von Krankheiten existiert oder ob es sich nicht viel mehr und leichter Geld damit verdienen lässt, indem sich die Behandlung von Patienten einzig und allein auf die Symptomlinderung oder -unterdrückung beschränkt? Ein Patient, dessen Leiden auf Dauer nicht verschwindet, ist sicherlich ein gern gesehener Gast bei Arzt und Apotheke.

Betrachten Sie zum Vergleich einmal ein Szenario in Ihrer Auto-Werkstatt. Wären Sie damit einverstanden, wenn der KFZ-Meister Ihnen bei Ölverlust lediglich empfehlen würde, regelmäßig das teure 5W-40 Hightech-Synthetik-Öl aus seinem Angebot nachzufüllen, anstatt die Dichtung der Ölwanne zu wechseln?

In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass der Meister sehr wohl Bescheid weiß, was die Ursache des Ölverlustes ist. Er handelt also in betrügerischer Absicht. Bei Ärzten hingegen ist es äußerst fraglich, ob diese überhaupt konkretere Kenntnisse über die von ihnen diagnostizierten Krankheiten besitzen, als sie den Patienten erzählen.

Ebenfalls stellt sich diese Frage in der medizinischen Forschung. Doch es ist auch hier davon auszugehen, dass weitgehend echte Unwissenheit über Ursachen von Erkrankungen herrscht, wenngleich weltweit Scharen von Forschern mit immer aufwendigeren Verfahren auf der Suche sind nach… genau, nach was suchen diese eigentlich? Nach den Ursachen? Oder vielmehr nach neuen “Behandlungsmöglichkeiten”? Wer entscheidet denn, nach was geforscht wird?

Wenn beispielsweise die Rede davon ist, dass die Lebenserwartung von Krebspatienten innerhalb zwanzig Jahren von 12 auf 18 Monate gesteigert werden konnte, dann bedeutet das im Grunde nur einen höchst bescheidenen Erfolg für die sterbenden Patienten, während es der Pharmabranche Potenzial für 50% mehr Umsatz verschafft. Die Chemotherapien werden also nicht “heilender”, sondern nur “retardierender”.

Um es auf den Punkt zu bringen: Heilung schadet ganz klar dem Geschäft der Pharmas. Es kann daher niemals im Interesse dieser Konzernriesen liegen, echte Ursachenforschung zu betreiben, geschweige denn dahingehende Ergebnisse zu präsentieren.

Weiterlesen auf wahrheiten.org

Weiterführender Artikel:
Das fehlende Fundament der Medizin von Dr. Harald Zycha


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3 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. [...] Gerichtsurteil zur Schulmedizin: Ursachen sind unbekannt, Therapien experimentell | Gesundheitliche …. [...]

  2. 2. Dieter Reiber

    Kommentar vom 1. July 2010 um 20:16

    Gerichtsurteil zur Schulmedizin: Zusatzbeiträge; Ursachenforschung ist sicher geschäftsschädigend:

    Vermutlich ist Ethik, Moral, Hippokrates obsolet bei Medizinern, Kassenärztlichen Verbänden, Pharma, Apotheken – und Kassen: “wir verstehen nichts von Medizin” – “tut uns leid, uns sind die Hände gebunden”.

    Und was macht die Politik? Politiker haben Nebenjobs, Beraterverträge und bekommen Parteispenden von der Pharma. Alles gekauft – und die Beitragszahler verkauft und im Stich gelassen.

    Alle Profiteure halten nichts von Krankheits-Ursachenforschung, Aufklärung und Sanierung.
    Alle Übernehmen für Beitragszahler keine Verantwortung.

    Weil auch bisher Hinweise zur Abrechnungs-kontrolle nicht umgesetzt werden, wird Abrechnungs-Betrug noch Vorschub geleistet.

    Wenn Kassen die teuersten Zytostatika (ohne Überprüfung (nicht zu rechtfertigen bei bis zu 140.000 Jahres-Therapiekosten – zusätzlich 19%Mehrwertsteuer auf welchen Mehrwert?) durchwinken, dann sind Untreue und Veruntreuung von Kassen-Beiträgen sowie Korruption Tatbestände die, die Kassenvorstände verantworten müssen und keine Kavalliersdelikte sind.

    Würden alle Effizienzpotentiale umgesetzt, so könnte mit 2/3 der Beiträge eine nachhaltige Gesundheit erzielt werden; so wie es die EU-Kommission mit der in-vitro-Geräte-Verordnung und der Sozial-Agenda mit Ökonomie, Ökologie, und Nachhaltigkeit will.

    Also bei weitem kein Anlass Zusatzbeiträge zu erheben, solange obige Großzügkeit vorherrscht.

    Eine Sammelklage und Normenkontrollklage der Beitragszahler gegen Kassenvorstände ist angebracht und sicher erfolgreich.

    Dieter Reiber, IbF-Institut

  3. 3. Dieter Reiber

    Kommentar vom 22. October 2010 um 10:58

    Ursachenforschung und -Bezug sowie Heilung durch Ursachen-Sanierung – wie und warum notwendig!

    Antwort auf Odysso-Sendung: Nocebo wirkt besser als Placebo–: Können wir nach dieser Sendung (Irritation) nur Heilung vom Heiler erwarten?

    Ergebnis der Sendung für Logiker ist: Das Nocebo (vermittelte und eingebildete Krankheit) der Schulmedizin(er) wirkt besser als das (vermittelte) Placebo der Homöopathie – der Homöopathen. Warum ist Homöopathie nur so (un)beliebt?

    Logiker und Analytiker der Europäischen Kommission ermittelten folgende zwingende Folgerungen aus der Statistik der praktischen GKV-Medizin der BRD:
    Das Ergebnis derzeit: Durch Allopathie samt Nebenwirkungen, statt Naturmedizin (samt Homöopathie) und die Vermittlung eines Nocebos (durch Ärzte: SIE sind schwer krank) ist 20 Arzt- und Klinikbesuche im Schnitt über alle GKV-Mitglieder, bzw. bei den seltenen Krankheiten: 5,10,15, ja sogar maximal 39 Jahre.

    Da ist ja von der vielbeschworenen Evidence-based-Medicine – Selbstdarstellung – nichts mehr da, bzw., das passt ja beim obigen „Odysso-Tenor“ doch nicht zusammen.

    So bekommt man beim GKV-Ergebnis den Eindruck: Die Ärzte „vermitteln“ (verschreiben) leider mehr Nocebo als Placebo.

    Was wollte die Odysso-Sendung aber den Bürgern vermitteln, für WEN nur?

    Passt auf, das Placebo (der Homöopathie) hat immer zu tun mit der (eingebildeten) Krankheit und wird ausschließlich und mehr durch die Homöopathie vermittel; und wenn Schulmediziner oft (Arzneilose Medizin benutzen), das Placebo „nutzen“, verulken sie zwar die Patienten, dennoch sie tun ihnen einen guten Gefallen, weil sie die bekannten prekären Nebenwirkungen der Allopathie (laut Beipackzettel dokumentiert) den armen eingebildeten Kranken ersparen wollen.

    Wie verantwortlich und EDEL, die Ärzte!

    Tenor der Sendung: Homöopathiewirkung ist lt. Charite immer noch nicht erwiesen. Öffentliche Meinung im Fernsehen der politikdiktierten Öffentlich-Rechtlichen Fernsehan-stalten habe ich noch nie erlebt.

    Nach dieser „Aufklärung“ (Irritation und Verunglimpfung der Ärzte, Patienten und Homöopathen) können wir nur noch Heilung vom Heiler(TÜV) erwarten! Weiß, will das die Merkel – wollen das die Politiker in Vertretung der Profiteure?

    Wissenschaft?: Was muss nach obiger Erkenntnis von der Politik und den Kassen getan werden, wenn die Nation nicht als Kranke und Arbeitslose und durch Fehlzeiten der Mitarbeiter weiter unnötig zur Ader gelassen werden soll?: Ja richtig, Ethik und Moral in Medizin für Bürger und Arbeitgeber wieder einführen und eine tatsächlich evidence-basierte Medicine in sogenannten Diagnose-Kompetenz-Zentrum (für Präventiv-Medizin) einführen. Placebo-/Nocebo-Effekt hin oder her – das wissen wir, hat nur eine ethisch-moralische Dimension. Wie müssen wissenschaftliche Studien Homöopathie definiert werden? Empfehlung: Jetzt nur noch in Tiermedizin (wegen des Placebos) forschen und mit Allopathie vergleichen. In der Humanmedizin vergleichende Studien nur noch mit in-vitro-Messtechnik begleiten.

    Somit ließen sich beim halben Beitrag die Patienten gesund erhalten und Arbeitgebern kreative Mitarbeiter vermitteln. Es gibt dann viele Gewinner – und nur noch zwei Verlierer, die Großpharma und die Klinik-Medizin. In der BRD möglich?

    In-vitro-Biotest (laut EU-Geräte-Verordnung und in Umsetzung einer Sozialen-Agenda fähigen Medizin) ermöglicht im Zusamenhang mit dem IbF-Überkreuztest, BFD / EAV / Biotonometrie und SCAN-Verfahren die Beweisführung einer Ursache-Wirkungs-Beziehung und einer kausal-ursächlichen Medizin (Therapie).

  4. 4. Elektroauto

    Kommentar vom 7. February 2011 um 11:47

    Alle Profiteure halten nichts von Ursachenforschung und Aufklärung – das zieht sich schon seit Jahren so durch das Gesundheitssystem. Lieber Tabletten verschreiben, als die Ursache behandeln.

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