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Gesundheitssystem: jeder zweite Versicherte muss fürchten, dass seine Krankenkasse pleite geht

Alle kranken und widernatürlichen Systeme neigen dazu, sich irgendwann selbst gegen die Wand zu fahren.

Wirtschaftswoche:

Dass das System der gesetzlichen Krankenversicherung chronisch krank ist, ist keine überraschende Nachricht. Neu ist aber, dass nach dem Schicksal der City BKK nun eine Kettenreaktion droht, die Krankenkassen zu Dutzenden in die Pleite oder in die Zwangsfusion treibt.

Die drohenden chaotischen Verhältnisse in einem der zentralen Bereiche der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge sind Folge der Gesundheitsreform der großen Koalition und von ihren Schöpfern nicht ganz ungewollt: Seit 2009 erhält jede Krankenkasse eine pauschale Zuweisung von durchschnittlich 170 Euro im Monat je Versicherten.

Reicht das Geld nicht, müssen Zusatzbeiträge erhoben werden. War ursprünglich nur von acht Euro monatlich die Rede, geht es jetzt um bis zu 74 Euro. Dieser Vorgang legt offen, wie unterschiedlich stark die Kassen sind. Jeder Kassenmanager weiß: Erhöht er den Zusatzbetrag, fliehen die Versicherten zu preiswerteren Kassen. Wer also als Erster erhöht, wird vom Markt gefegt.

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