OrganicAlpha
Startseite > Gesundheit & Umwelt > Giftstoffe > Giftiges Kinderspielzeug – Umweltgifte belasten die Gesundheit unserer Kinder

Giftiges Kinderspielzeug – Umweltgifte belasten die Gesundheit unserer Kinder

Ein Gast-Artikel von Maria Herzger, www.maria-herzger.eu

Kinder sollten ihre Kindheit unbekümmert genießen und nach Lust und Laune Spaß haben können. Leider wird bereits ihr junges Leben durch unzählige negative Umweltfaktoren belastet, die möglicherweise mit schwerwiegenden Gesundheitsschäden einhergehen. Giftiges Kinderspielzeug, schadstoffbelastete Wohnräume, giftige Kleidung, Duftstoffe, Asbestalarm in Schulen, die Liste möglicher Gefahrenquellen für die Gesundheit ist lang. Statt unbeschwertem Kind sein, plagen sich unsere Liebsten heutzutage vielfach mit Allergien, Infektanfälligkeit, Neurodermitis, ADHS, chron. Atemwegserkrankungen herum, Tendenz steigend. Vieles wäre vermeidbar, doch bestehende Gesetze greifen oftmals nicht.

Kinder sind unsere Zukunft, sie sind sozusagen das Kapital jeder Gesellschaft und somit das Wichtigste überhaupt. In Deutschland nimmt der demografische Wandel unaufhaltsam seinen Lauf, die Geburtenrate sinkt kontinuierlich – Deutschland bildet das Schlusslicht in der EU-Statistik. Fortwährende negative Meldungen über Schadstoffbelastungen in Kinderspielsachen und zahlreichen Bedarfsgegenständen sind in unserem konsum- und profitorientierten Wirtschaftssystem praktisch an der Tagesordnung. Außer Warnungen in den Medien und vereinzelten Rückrufen belasteter Produkte, lassen wirklich greifende Maßnahmen nach wie vor auf sich warten. Diese alarmierende und nicht hinnehmbare Entwicklung lässt die berechtigte Frage aufkommen:

Welchen Stellenwert hat die Gesundheit der Kinder?

Bekanntlich ist jedem Bundesbürger per Grundgesetz die eigene körperliche Unversehrtheit rechtlich zugestanden. Die Praxis lehrt uns leider etwas anderes, denn die Zahl der durch Umwelteinflüsse erkrankter Menschen liegt auf steigendem Niveau. Kaum ein Kind, das heutzutage nicht an Allergien, chronischen Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit oder Neurodermitis leidet. Bei ADHS ist eine drastische Zunahme zu verzeichnen und scheint sich zu einer Massenerkrankung zu entwickeln.

Lässt man die Pressemeldungen der Vergangenheit Revue passieren ist die besorgniserregende gesundheitliche Entwicklung unserer Kinder nicht verwunderlich. Unliebsame Ergebnisse brachten gerade die aktuellen Untersuchungen der Stiftung Warentest zutage. Von insgesamt 50 getesteten Kinderspielwaren, wurden 42 schadstoffbelastete, darunter viele Markenprodukte dingfest gemacht. Besonders bemängelt wurden Holzspielsachen aber auch Plüschtiere namhafter Hersteller, bei denen eine ganze Palette toxischer Chemikalien nachgewiesen wurden, u. a. Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel, Nickel, PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und zinnorganische Verbindungen. Das Fatale ist, dass der kindliche Organismus höchst sensibel auf Schadstoffe reagiert. Demnach sind die Kleinen durch derart belastetes Kinderspielzeug erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Einige der festgestellten Schadstoffe stehen in Verdacht, Krebs zu erregen, die Zeugungsfähigkeit und das Erbgut zu schädigen. Sieben der untersuchten Spielsachen waren so schadstoffbelastet, dass sie hätten gar nicht verkauft werden dürfen.

Weiterlesen unter Bürger-Blog-Blankenheim

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. ..aufgrund der Bestandteile der Landwirtschaftsgifte sind diese Krankheitsbilder zu erwarten, das steht im übrigen auch eindeutig in den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller(!) genau so drin.., die Anwender haben Verwehungen und Wechselwirkungen selbst zu verhindern, was außerhalb von Gewächshäusern mit untergezogenen Teichfolien aber praktisch kaum möglich sein dürfte..

    ..was mich stört ist, das die Betroffenen von niemandem vor diesen Verwehungen gewarnt werden, um der Gefahr durch Saubermachen, Duschen, Luftfilter usw. auszuweichen und die wenn es nicht getan wird unverhinderbaren Erkrankungen zu verhindern..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.