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Hanf-Arzneimittel Zulassung nun frei. Anmeldungen bleiben aus!

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Cannabis-Arzneimittel in Deutschland zugelassen und von Ärzten verschrieben werden können. Franjo Grotenhermen von der Arbeitsgemeinschaft “Cannabis als Medizin” hält die Neuregelung aber für unzureichend.


Die Koalition habe lediglich beschlossen, dass die Medikamente zugelassen werden dürfen, wenn ein Pharmaunternehmen einen entsprechenden Antrag stellt. Bislang gebe es aber nur einen derartigen Antrag für ein Präparat gegen Multiple Sklerose. “Patienten mit anderen Erkrankungen haben auch dann keinen Zugang zu entsprechenden Medikamenten.” (Anmerkung: Vieleicht wollten manche Unternehmen garkeine weiteren Zulassungen, um nicht eventuell eigene Produkte vom Markt zu drängen die dann auch wahrscheinlich noch billiger sind und weniger Umsatz bringen?)

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), bezeichnete das Vorhaben jedoch als wichtigen Schritt für schwerstkranke Menschen. Cannabishaltige Arzneimittel hätten einen nachgewiesenen Nutzen für bestimmte Schmerzpatienten.

Auch Eugen Brych von der Deutschen Hospiz Stiftung unterstützte das Vorhaben grundsätzlich: “Weil es unverhältnismäßig schwierig ist, Cannabis als Medikament zu erhalten, werden derzeit viele Schmerzpatienten in die Illegalität gedrängt.”

Bislang gibt es bundesweit lediglich 40 Patienten, die derartige Präparate aus der Apotheke bekommen. Der Cannabis-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol ist eigentlich ein Rauschgift, das vor allem aus den Blüten der Hanfpflanze gewonnen und meist als Haschisch oder Marihuana konsumiert wird.

Anmerkung der Redaktion: Man kann es nicht lassen es wieder aufs Neue zu dämonisieren: “Tetrahydrocannabinol ist “””eigentlich””” ein Rauschgift das als Haschisch oder Marihuana konsumiert wird.” Ganz klar… 3Sat ist auch eigentlich… nicht ganz unbefangen ;)

Quelle: 3sat.de
videogold.de


Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=u2AoGHVqv24

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3 Kommentare

  1. 1. Volker Krug

    Kommentar vom 20. October 2010 um 12:36

    Hallo mein Name ist Volker Krug,

    habe einen Morbus Crohn, Morbus Bechterew und ein künstliches Kniegelenk. Würde gern die Hanfblüte als Medikament haben.

    Bitte um Antwort.

    Mit freundlichen Grüssen

    Volker Krug

  2. 2. Essigke

    Kommentar vom 2. October 2011 um 14:04

    Hallo,

    eine Verwandte von uns befindet sich im Endstadium von Krebs. Sie hatte bereits vor einigen Jahren das Pankreaskarzinom erfolgreich besiegt. Dieses ist jedoch nun wieder zu ihr zurückgekehrt und auch die Leber scheint sehr angegriffen zu sein.
    Wären Sie bitte so nett und würden mir eine Bezugsquelle nennen, die es ermöglicht, Tetrahydrocannabinol weitestgehend unproblematisch zu erhalten.
    Vielen Dank dafür bereits im Voraus.

    Herzliche Grüße

    Essigke

  3. 3. Gesundheitsapostel

    Kommentar vom 2. October 2011 um 15:07

    Hallo,

    “unproblematisch”, bzw. legal kann man THC nur dann in der Apotheke bekommen, wenn man von einem behandelnden Arzt ein Rezept erhält.
    Dabei handelt es sich dann meist um ein halb-synthetisches Präparat bei dem es keine Rauschwirkung gibt.

    Da Ihre Verwandte scheinbar schwer Krank ist, sollte sie deshalb keine größeren Schwierigkeiten haben, ein Rezept zu bekommen. Andere -legale- Bezugsquellen sind mir leider nicht bekannt…

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