Immer Ärger mit dem Pharmageschäft
8. Januar 2010 von Gesundheitsapostel | 1 Kommentar | 22 mal gelesen
Wir brauchen ein neues Patentrecht für die Pharmaindustrie
Natursubstanzen sind nicht patentierbar. Daher lehnt die Pharmaindustrie sie ab. Sie bearbeitet vielmehr Natursubstanzen wie die Sexualhormone solange in der Retorte, bis ein patentfähiges neues Molekül vorliegt, das jedoch zu schweren Gesundheitsschäden bis hin zum Krebs führt. Das ist bei den Sexualhormonen ein halbes Jahrhundert verschleiert worden durch den gekauften medizinischen Wissenschaftsbetrieb. Dann fand ein internationaler Gynäkologenkongreß statt, der das Verbrechen zweifelsfrei feststellte. In Deutschland gebührt der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen das Verdienst, eine öffentliche Warnung vor künstlichen Sexualhormonen herausgegeben zu haben. Inzwischen ist sie wieder weitgehend in Vergessenheit geraten.
Viele bunte Pillen
Psychopharmaka: Kinder sind eine wahre Goldmine für die amerikanische Pharmaindustrie
Amerikanische Kinder, deren Eltern auf die Unterstützung durch das staatliche Krankenversicherungssystem Medicaid angewiesen sind, werden vier Mal so häufig “starke neuroleptische Medikamente” verschrieben wie Kindern aus Elternhäusern, die sich eine private Krankenversicherung leisten können, so ein Bericht der New York Times. Hinzu komme, dass Kinder, die von Medicaid unterstützt werden, die Medikamente mit “größerer Wahrscheinlichkeit” unter weniger akuten Bedingungen bekommen als ihre Altersgenossen aus der gutsituierten Mittelklasse.
Pharmakonzerne halten Daten zurück
Pharmahersteller lassen sich bei Arzneimittelstudien nur ungern in die Karten schauen. Dass sie negative Ergebnisse unter Verschluss halten, kritisieren Experten schon lange. Sie fordern jetzt eine Veröffentlichungspflicht für alle Studien.
Das Medikament war nicht lange auf dem Markt, aber es avancierte rasch zum Verkaufsschlager. Das 1999 eingeführte Schmerzmittel Vioxx bescherte dem Hersteller Merck Umsätze in Milliardenhöhe. Im Jahr 2004 nahm der Konzern das Präparat vom Markt, weil es die Herzinfarktgefahr steigerte. Allein in Deutschland, so schätzt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), sind rund 7000 Menschen durch Einnahme von Vioxx erkrankt oder verstorben.
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