Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen
17. January 2010 von Gesundheitsapostel | 4 Kommentare
Jeder dritte Schüler in Deutschland im Alter zwischen zehn und 21 Jahren leidet regelmäßig unter Stress-Symptomen.
„Die Gesundheit vieler Jungen und Mädchen leidet unter schulischen Belastungen“.
Schüler nannten als häufigste Beschwerden Einschlafprobleme (22 Prozent), Gereiztheit (21 Prozent) sowie Kopf- und Rückenschmerzen (jeweils 16 Prozent). Über Niedergeschlagenheit klagten 14 Prozent der Befragten. Es folgten Nervosität (11 Prozent), Schwindelgefühle (9 Prozent) und Bauchschmerzen (8 Prozent).
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1. Tweets die Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen | Gesundheitliche Aufklärung erwähnt -- Topsy.com
Pingback vom 17. January 2010 um 20:06
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Healthman, CONTRACOMA erwähnt. CONTRACOMA sagte: Gesundheitl.Aufkl.: Jeder dritte Schüler leidet unter Stress-Symptomen: Jeder dritte Schüler in Deutschland im A… http://bit.ly/4x8QK0 [...]
2. Bernd1964
Kommentar vom 20. January 2010 um 20:10
Eine Zunahme an Stress bei Kindern und Jugendlichen ist kein Wunder wenn man bedenkt, wie intensiv diese Altersspate von der Handyindustrie beworben wird.
Millionen von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden verstrahlen sich Tag für Tag ihre Hirne mit digitalisierten Mikrowellen. Diese enorme elektromagnetische Belastung stellt eine kaum beachtete physiologische Belastung dar, die als Stress wahrgenommen wird.
Beendet endlich wenigstens die Mikrowellenbelastung im Kindesalter! Es ist wirklich absolut UNVERANTWORTLICH Kinder und Jugendliche mehrere Stunden am Tag mobil telefonieren zu lassen!!!
3. Franz Josef Neffe
Kommentar vom 9. May 2010 um 15:44
Man MUSS in unsere “Schulen” gehen und man KANN sie schwänzen. Allein schon diese Vorgabe ist stressauslösend. Woanders ZIEHT es Kinder (noch) in Schulen; wir DRÜCKEN sie in Unterrichtsvollzugsanstalten. Wir haben gar nicht bemerkt, wie wir Schule in ihr Gegenteil pervertiert haben. Mit Erfolg. Wir erreichen dort auch immer mehr das Gegenteil.
Wir erZIEHen mit Druck und merken nicht, dass es ErDRÜCKung ist. Wir versuchen die Kinder kleinzukriegen, um sie besser groß zu bekommen. Die getesteten Schwächen umtanzen wir wie das berüchtigte Goldene Kalb, die Stärken misshandeln wir und lassen sie verhungern. Für die Rechtschreibschwäche arbeitet sich die gesamte Praxis, Theorie, Verwaltung, Wissenschaft und ganze Industriezweige auf. Wenn ich als Ich-kann-Schule-Lehrer an die Rechtschreibstärke glaube, streiten sie GEGEN DIE STÄRKE. Sie merken gar nicht, wie pervers sie handeln. Wenn ich mit den angeblich nicht vorhandenen TALENTEN rede, sie achte und mich für sie interessiere, dann kommen sie und tun all das, was sie angeblich nicht können. Sie waren nur a) geschwächt, weil man sie verhungern ließ, und sie hatten b) die Flucht ergriffen vor einer bornierten, aufgeblasenen Pädagogik.
In der neuen Ich-kann-Schule ist es ganz selbstverständlich, dass die Talente die Hauptrolle spielen: ALLE Talente. Ganz besonders die, die noch wachsen müssen.
Niemand käme in der Ich-kann-Schule auf die verrückte Idee, dass man sich zum Lernen quälen muss. Das Gedächtnis würde dann immer die QUAL mit speichern. Deshalb lernt man in der IKS mit FREUDE, dann trifft man in der Erinnerung FREUDE und nicht Qual.
Während die Du-musst-Schule davon ausgeht, dass alle Kinder dumm sind und erst lehrplangemäß gescheit gemacht werden müssen, hat die IKS Hochachtung vor den kindlichen Begabungen und bietet diesen Stärkungwie Anreiz zur Entwicklung. So werden die Wahrnehmung und alle anderen Fähigkeiten ständig herausgefordert und sie wachsen. Das ist was anderes als der tägliche Kampf ums Einfügen in die Schablone.
Bei genauer Betrachtung scheinen allergische Reaktionen gegen Schule ein einfacher natürlicher Selbstschutzmechanismus zu sein, an dem die Schule gut ablesen kann, was sie dringend lernen sollte.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
4. Burn Out Syndrom
Kommentar vom 18. June 2011 um 18:14
Hallo!
Mir sind ähnliche Studien bekannt und ich bin der festen Überzeugung, dass diese Stress-Symptome davon kommen, dass sich die Kinder und Jugendlichen nicht mehr bewegen. Früher ist man mal mit dem Rad zu einem weit entfernten Freund gefahren oder man hat im Wald gespielt und ist rumgerannt. Die körperliche Aktivität gleicht den Stress aus. Heute gibt es ja nur noch Fernsehen und Computer. Früher war es schon viel, wenn man eine Stunde vor dem Bildschirm saß. Der Mensch ist nicht dafür gemacht, regungslos herumzusitzen und nur die Finger zu bewegen. Mein Fazit: Man sollte Bewegung belohnen bzw. noch mehr belohnen, manche Krankenkassen bieten ja Bonusprogramme an. Bewegt euch!!!