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Konzerne verursachen jährlich Umweltschäden in Höhe von mehr als 1,7 Billionen Euro

Weltweit bedienen sich Konzerne an der Natur, ohne dafür zu bezahlen. Allein die größten 3.000 Konzerne verursachen jährlich Umweltschäden in einer Höhe von 1,7 Billionen Euro. Übermäßiger Raubbau an der Natur.

Die Erde als Rohstofflager für die Industrie.

Scheinbar braucht die Wirtschaft jetzt solche Story´s um weiter Raubbau an der Natur leisten zu können. Wie? Das Volk wird nach solchen Berichten zunehmend verlangen, dass Firmen nun in endlich mal in den Artenschutz zu investieren haben aber sehen nicht, dass sie damit der Wirtschaft den Weg erst richtig frei machen.

Der Trick ist das kleingedruckte “an anderer Stelle”! So können Sie “vom Volk legalisiert” dort weiter machen wo sie es wollen, müssen im Gegenzug dafür nur an anderen Orten in Projekten investieren und können so zusätzlich ihren Gewinn schmälern, um so wahrscheinlich auch am Ende weniger Steuern zu zahlen. Ist das dann nicht Arten & Naturschutz auf Kosten der Natur und des Volkes?

Richtig wäre wenn Firmen in “keinem Fall” dort weiter machen dürfen, wo Arten und Natur in Gefahr sind, aber unabhängig davon anhand ihres Gewinnes eine Umweltsteuer zu zahlen haben, sollten sie diese belasten. Belastet ein Unternehmen die Umwelt nicht, so zahlt es auch nichts. Firmen die nicht nur aus PR Gründen an Arten und Naturschutz denken, müssten sogar vom Gewinn der Firmen welche keine Wert darauf legen Geld bekommen!

Wenn Konzerne in Sachen Naturschutz „umdenken“, hat das immer etwas mit Public Relation zu tun.

ORF.at:

„Konzerne betreiben Raubbau an Natur“
Die Vereinten Nationen werfen den großen Konzernen der Welt beim Umweltschutz schwere Versäumnisse vor: Das natürliche Kapital der Welt werde im großen Stil vernichtet.
Weiterlesen: http://science.orf.at/stories/1653730/

 

 

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Georges Pfeiffenschneider

    Die Schuld liegt in erster Linie beim Konsumenten, der alles schnell, in großen Mengen und billig haben will und die Folgen dieser Einstellung ignoriert. Sie liegt aber auch am Wirtschaftssystem, das dringend einer kompletten Überholung bedarf, wobei Konzepte wie Christian Felbers Gemeinwohlökonomie wertvolle Dienste leisten können.

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