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Krankenpfleger töten gezielt Patienten?!

Es gibt Krankenpfleger die gezielt Patienten töten. Dabei handelt es sich nicht um gewünschte Sterbehilfe. Sie werden als „Todesengel“ oder als „Vollstrecker“ bezeichnet. Klingt nach einem spannenden Thriller. Aber leider keine Fiktion, sondern Realität.

Laut Psychiater Karl Beine wurden seit 1970 gezielt 326 Patienten in Deutschland durch 35 Kranken- und Altenpfleger getötet. Das sind zumindest die aufgedeckten Fälle. Diese Zahl ist vermutlich nur die Spitze des Eisberges.

Darüber hat Psychiater Karl Beine auch ein Buch geschrieben: „Krankentötungen in Kliniken und Heimen – Aufdecken und Verhindern“. Ob mit diesem Buch diese Morde verhindert werden können? Der Autor meint, die Tötungen wären fast immer zu verhindern gewesen.

bibliomed.de:
In fast jedem der von Beine untersuchten Fälle hätten die Taten nach Ansicht des Wissenschaftlers aber von der Umgebung verhindert werden können. So hätten die Täter häufig bereits Spitznamen wie Todesengel oder Vollstrecker getragen, eine rohe Sprache gegenüber den Patienten an den Tag gelegt oder unverhohlen gedroht. So würden Patienten entwertet, aber auch die als sinnlos empfundene eigene Arbeit.

Aus den Frühwarnzeichen hat Beine in seinem Buch 13 Prüffragen entwickelt. „Wenn sich ein Team diese Fragen in Ruhe regelmäßig stellt, können vielleicht in Zukunft einige dieser dramatischen Taten verhindert werden“, glaubt Beine.

Wenn Krankenpfleger Patienten töten

Videolink: https://youtu.be/jZqCCsDRYYo

Hilflos und überfordert: Wenn Krankenpfleger töten

Videolink: https://youtu.be/7SH_KXNCXKY

Prozess gegen Krankenpfleger

Videolink: https://youtu.be/ZthAMI7DGJU

Weiterführende Links:
Gewalt in Pflegebeziehungen
„Todesengel“ – Wenn Pflegekräfte morden
„Hinschauen oder Wegsehen? Der Fall Irene B. und die Verantwortung in der Führung“ (PDF)

2 Kommentare zum Beitrag

  1. Ich fand das Buch sehr interessant, auch wenn mein persönlicher Eindruck aus der täglichen Arbeit bzw. die letzten Fälle in den Medien eher darauf hingedeutet haben, dass es sich bei den „typischen“ Tätern eher um Täterinnen gehandelt hat. Es ist übrigens im Lambertus-Verlag erschienen, wo auch schon Beines erstes Buch „Sehen – Hören – Schweigen
    Patiententötungen und aktive Sterbehilfe“ erschienen ist.

  2. Als Arzt glaube ich dem Kollegen Karl Beine schon.
    Mich ärgert jedoch die Gleichgültigkeit der medizinischen Veratwortlichen und sogar Aufsichtsbehörden. Die finde ich anklagenswert: Wenn 326 getöteter Patienten seit 1970, entdeckt von Kollegen Beine, solche Schlagzeile machen, so wundert es mich, dass die Zahl von 20.000 (zwanzig Tausend) postoperativer, meist tödlicher Lungenembolien in diesem Zeitraum(Ofizielle Statistik spricht über 500 Fälle jährlich)keine Interesse weckt.
    Vergleichen Sie es bitte mit meinem Artikel hier:
    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/?s=Thromboembolien

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