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„Lebenserwartung in Glasgow für Männer 54 Jahre“ – Panikmache der WHO

Von Holger Roehlig via Analyse + Aktion:

Ich war zunächst geschockt als ich in aktueller Le Monde Diplomatique auf Seite 4 las, dass in gewissen Stadtvierteln von Glasgow, Schottland, die Lebenserwartung von Männern nur 54 Jahre beträgt.

Im Artikel ist verwiesen auf eine Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation), die das verkündet. Bekanntlich verkündete die WHO auch die angebliche tödliche Gefahr „Schweinegrippe.“

Schon im Artikel von Le Monde Diplomatique ist das Rätsel gelöst, warum in gewissen Stadtvierteln Glasgows Männer eine Lebenserwartung von 54 Jahren haben. Der Autor des Artikels traf sich mit Jugendlichen, 18 Jahre alt, Bandenmitglieder. Die beiden Jugendlichen, schreibt er, brechen das Gespräch bald ab, weil sie ihrer üblichen Nachmittagsbeschäftigung nachgehen „müssen“ : zwei Whisky-Cola plus 4 Pints Bier, wonach die Kellnerin sich weigert ihnen noch mehr Alkohol auszuschenken, darauf werfen sie Valium ein, in Apotheke gekauft, das sie mit Apfelwein mischen. Schon jetzt ist alles klar. Oder? Obendrein tragen sie Narben und feststehende Messer und sagen dass die Banden in Glasgow sich Krieg liefern. Alles klar?

Aus Gründen der PISSI (political correct, politisch korrekt) nehme ich Abstand das zu kommentieren und frage nur wie die WHO (Weltgesundheitsorganisation) auf die kranke Idee kommt dieses selbstverantwortete, selbstverursachte und selbstgewollte frühe Sterben unter den Begriff „Medizin“ zu subsumieren.

Ach ja: Die PDF der WHO (Weltgesundheitsorganisation) über die kurze Lebenserwartung von Männern in gewissen Vierteln in Glasgow kann man sich hier herunterladen:

who.int:
Commission on Social Determinants of Health – final report

2 Kommentare zum Beitrag

  1. Die neue Le Monde diplomatique habe ich hier auch liegen.
    Wieso die WHO meint es als durch „Medizin“ verursachte geringe Lebenserwartung einzuschätzen, versteh ich nicht. Wundert einen einerseits schon und andererseits schon lange nicht mehr..

    Doch kritisierst du damit auch das gute Blatt in dem es steht? Immerhin drucken sie es, nehmen es so an bzw. hin. Ich bin dem Blatt für seine gute Arbeit und die immer wieder überraschend guten und „verborgenen“ Themen dankbar.
    Grüße,
    A

  2. Hallo Amadeumodi,

    diese Zeitung habe ich hier nicht kritisiert. Nur das „wissenschaftliche“ Ergebnis der WHO. 😉
    Ich bin ja ganz dankbar dafür, dass Le Monde diplomatique auf die WHO verwiesen hat.

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