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Lebensmittelindustrie gewinnt gegen die Verbraucher

Verbraucherschützer forderten eine deutliche Kennzeichnung auf den Produkten, um den Verbrauchern eine Hilfe für die Entscheidung zu geben, was für sie schädlich sein kann und was nicht. Dass die Verbraucher mehr Informationen über die Inhaltsstoffe erhalten ist absolut notwendig und schon lange überfällig.

Doch daraus wird erstmal nichts. Die Lobby der Lebensmittelindustrie hat sich in Brüssel erfolgreich behauptet. Weiterhin dürfen Produkte als gesund angepriesen werden, obwohl sie eigentlich das genaue Gegenteil davon sind. Was als gesund beworben wird, kann auch teurer verkauft werden. Es wird viel Gewinn gemacht, da die Herstellung mit den billigen und schlechten Inhaltsstoffen quasi nichts kostet.

Vor allem Danone, Coca Cola und Mars haben sich extrem bemüht, diese Initiative der Verbraucherschützer zu verhindern. (Mich wundert das nicht…)

Es dürfen nun also weiterhin schlechte Lebensmittel an den Mann gebracht werden. Lebensmittelhersteller die ganz bewusst gute Produkte herstellen, d.h. eher an der Gesundheit des Menschen orientiert sind, dürfen damit nicht einmal freiwillig ihre Produkte kennzeichnen lassen, um sie von den anderen (minderwertigen) Produkten abzuheben.

Gelobt sei die Lebensmitteldiktatur.

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