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Meldungen zur Ölkatastrophe 01.07.2010

BP, Exxon und Corexit, so funktioniert Vetternwirtschaft

Ein New York Times Artikel vom 13. Mai sollte eigentlich jedem die Schuhe ausziehen, wenn er ihn liest. Die Verquickungen sind wirklich erstaunlich und ebenso befremdlich. Wer meinen Artikel “Deepwater Horizon: Corexit 9500 ,das Gift auf leisen Sohlen” gelesen hat, wird sich Fragen um Fragen stellen.
Mit der Überschrift “Less Toxic Dispersants Lose Out in BP Oil Spill Cleanup” beginnt der Artikel, der tief blicken lässt in die Seele der Beteiligten. Übersetzt bedeutet es soviel wie: Weniger toxische(giftige) Dispersonsmittel(Bindemittel) verlieren bei Beseitigung des von BP ausgelaufenem Öls.
Es gibt wesentlich bessere Mittel, mit wesentlich geringerer Toxizität, diese werden aber nicht benutzt und ein weiterer Absatz in diesem Artikel, macht auch schnell klar warum…
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Erschütterndes Video: Im Flugzeug über dem Golf von Mexiko

Das folgende Video, was ich gerade im Netz fand, ist die schrecklichste Dokumentation der Ölkatastrophe, die ich bisher sah:

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=pxDf-KkMCKQ
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BP im Golf – im Persischen Golf

An die frustrierten Amerikaner, die begonnen haben, BP zu boykottieren: Willkommen im Club! Endlich sind wir nicht mehr das einzige Mitglied!
Macht es wirklich Sinn, BP zu boykottieren? Vielleicht nicht. Immerhin gehören viele BP Tankstellen Leuten vor Ort, nicht der Gesellschaft. Außerdem ist es schwer, ein Gefühl der moralischen Überlegenheit zu entwickeln, wenn man bei Shell oder Exxon tankt. Dennoch behalte ich mir das Recht vor, an BP Tankstellen vorbeizufahren. Damit begann ich schon lange vor der Ölverseuchung im Golf von Mexiko in diesem Jahr.
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“Oil Spill Syndrome”: Wortgift Marke BP

In den USA hat man, sprachlich also kreativ und elegant wie immer, für die Schafsmedien und deren Konsumenten ein neues Krankheitsbild erfunden: das “Oil Spill Syndrome”.
Auf Deutsch also etwa “Ölverschüttsyndrom”.
Das ist natürlich ebenso lächerlich wie die Sache ansonsten traurig ist, denn dass das Einatmen von Benzol und anderen im Rohöl enthaltenen Stoffen, ebenso dem hochtoxischen Corexit, ebenso deren Aufnahme über die Haut oder Nahrung, extrem gesundheitsschädlich wirkt, akut wie chronisch schädigend bis hin zum Erbgut, ist der Wissenschaft seit Jahrzehnten bekannt.
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G20: Reiche Säcke werden reicher, Golf in Mexiko bleibt schwarz

Die folgenden Aufnahmen vom 13.Juni 2010 dokumentieren die völlige Zerstörung eines Ökosystems, die immer noch anhält. und Auswirkungen auf den gesamten Planeten haben wird.
Seit den Aufnahmen sind zwei Wochen vergangen, die Hurrikansaison hat begonnen und noch immer ist keine Lösung in Sicht.
Die Regierungen der westlichen Welt haben versagt. Auf den G8-Gipfel und auf dem G-20-Gipfel in Toronto vom vergangenen Wochenende hätten alle Themen zur Finanzpolitik abgesagt und Lösungen mit der Fachwelt gesucht werden müssen, um das weitere Austreten von Öl aus dem Bohrloch der Deepwater Horizon zu verhindern und ökologische Reinigungsmassnahmen ohne toxische Substanzen für das Meer und die Strände zu suchen.
Stattdessen werden die Ölansammlungen an den Auffangnetzen an der Küste oder das aufgesammelte Öl auf den beiden Schiffen abgefackelt, riesige giftige Rauchschwaden steigen in die Atmosphäre.
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ÖLPEST IM GOLF VON MEXIKO, BEGINN DES POST-FOSSILEN ZEITALTERS

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu aufgerufen, nach der weltweit bisher größten Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko mit der Transformation in das post-fossile Zeitalter zu beginnen. Nach Ansicht des Verbandes müssten die unverantwortlichen Bohrungen der Ölkonzerne in immer größeren Tiefen der Meere und in anderen ökologisch empfindlichen Regionen sofort unterbunden werden. “Das Zeitalter des billigen und reichlich zur Verfügung stehenden Öls und damit auch unsere Verschwendungswirtschaft ist nach Erreichen der maximalen Förderungskapazitäten vorbei”, betonte DNR-Präsidialmitglied Michael Müller.
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BP-Chef verdient trotz Öldesaster prächtig

Verdienen Europas Topmanager, was sie verdienen? manager magazin hat die Leistungs- und Gehaltsdaten der Unternehmenslenker untersucht. Das Ergebnis: BP-Chef Tony Hayward hat seit 2007 prächtig verdient, ebenso wie Shell-Lenker Peter Voser. Auch die Chefs von UBS und Credit Suisse freuten sich trotz mäßiger Leistung über Topgehälter.
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Hopi-Prophezeiung über das Öl-Desaster im Golf von Mexiko?

“Die Erde gibt ihr Blut und ihr Wasser freiwillig. Alles, was sie noch tief unten verborgen hält, ist nicht gut für den Menschen, bringt Unheil”, sagt er noch.
Gab es da nicht eine indianische Vorhersehung?
Dann fällt mir ein, dass die Hopi eine Prophezeiung gemacht hatten:
Das “siebte Zeichen” sah, wie sich “das Meer schwarz färbt und viele Wesen deswegen sterben …”
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BP – die Reinheit in Person?

Googelt man z. B. “Oil spill”, erscheint ganz oben die Werbung von BP. BP hat angeblich bei Google Suchanfragen gekauft.
Ich wage mich auf deren Seite: Weißer Hintergrund, grüngelbes Logo und grüne Schrift. Gleich fühle ich mich wohl, bei soviel Reinheit. Die Fotos suggerieren mir saubere Strände, blauen Himmel, gesunde Tiere und soooo viel Menschennähe. So schön ist unsere Welt also, dank BP. Wow, die haben es voll im Griff, wie man hier nachlesen kann. Dank auch an die PR-Firma. Alles also doch nicht so schlimm. Auch Tony Hayward (BP-Chef) kann sich erholen und segeln gehen …
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Abgeordnete halten Katastrophe im Golf von Mexiko für Gottes Wille


Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=u7hGo__GLN8

“Alex” verschlimmert Öl-Katastrophe am Golf von Mexiko

Dem Kampf gegen die Ölpest am Golf von Mexiko droht ein heftiger Rückschlag. Aufgrund des Hurrikans “Alex” müssen etliche Säuberungsaktionen unterbrochen werden. So können etliche Schiffe bei rauer See nicht weiter den Ölteppich abschöpfen und an den Küsten werden die Fortschritte der letzten Wochen wieder zunichte gemacht. In Louisiana wurden erneut riesige Teerlumpen an die Strände gespült, in Alabama verdeckt das braune Öl den sonst weißen Sand an den Küsten. Erwartungen zufolge werden durch den Beginn der Hurrikan-Saison erneut viele Tage im Kampf gegen die Ölpest verloren gehen. Die Helfer werden in dieser Zeit unfreiwillig zu Beobachtern. [Quelle: breakfastpaper]

Andreas Popp: BP-ÖlKatastrophe ist eine von Menschen geleitete Katastrophe


Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=CmT_mpZa0_8


Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=pW76821a-Zs

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