Meldungen zur Ölkatastrophe 24.07.2010
24. July 2010 von Gesundheitsapostel | Noch keine Kommentare
Kleines Horrorkabinett zur Ölkatastrophe
Wer Nerven hat wie Schienenstränge und ein wenig Ausdauer dazu, der findet ein kleines Kompendium zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hier.
Wie können die Hauptmedien BPs vorgebliche Reaktionen weiterhin eine Anstrengung zur “Reinigung” nennen, während unser Golf durch Corexit gerade ungefähr elf Mal giftiger gemacht wird? Reinigung? Nein, vorsätzlicher Mord in einer beispiellosen Größenordnung.
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Greenpeace ist irgendwie nicht in Katastrophenstimmung
Drei Monate nach dem Untergang der BP-Plattform im Golf von Mexiko, die zur bisher groessten Umweltverseuchung in der Geschichte der Oelfoerderung geworden ist, kommt Greenpeace mit einem Schiff vor Ort – und fotographiert. Greenpeace haelt das Thema klein, die oeffentlichen Aktionen wirken eher wie Pflichtuebungen. Irgendwie muss man ja was tun, um die Fans nicht zu vergraulen. Es waere peinlich, wenn die Greenpeace-Anhaenger anfangen wuerden, dumme – oder vielmehr kluge – Fragen zu stellen. Aber wahrend so manche Greenpeace-Kampagne zu weit weniger verheerenden Skandalen mit mutigen und spektakulaeren Aktionen betrieben wurde und diese mit aller Publicity-Professionalitaet in Oeffentlichwirksamkeit umgemuenzt wurden, ist die Organisation im Fall der BP-Katastrophe eigenartig routinemaessig zu Gange. Daei wuerde sich doch nichts besser fuer einen Grossangriff auf die Oelindustrie eignen als das Leck im Golf von Mexiko.
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Vergiften von Millionen spart Milliarden
Abgesehen davon, dass da Millionen Menschen noch mehr vergiftet werden als bereits durch das Öl, nur um BP Geld zu sparen (was durch Corexit unter Wasser bleibt, kann schwerer nachgewiesen werden, so dass BP entsprechend weniger Schadenersatz zahlen muss, indem die tatsächliche Ölmenge kaschiert wird, wie hier schon vor Wochen zu lesen), wird auch das Öl viel schwerer einzufangen sein, da tief unter Wasser und in feinen Tröpfchen dispergiert.
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BP-Ölleckkosten: Teils Bezahlung aus Wiederaufbaufonds für Katrina-Opfer
Im Süden der Vereinigten Staaten machen neue Schlagzeilen die Runde, nach denen die durch den Ölkonzern BP verursachten Kosten zur Säuberung der Region teilweise aus ehemals eingerichteten Wiederaufbaufonds für die Opfer des Hurrikans Katrina bezahlt werden sollen. In Louisiana ist die Empörung riesig, denn Präsident Barack Obama höchst selbst war es doch gewesen, der den Amerikanern feierlich versprochen hatte, dass BP jeden Cent aus eigener Tasche bezahlen werde. Doch nicht nur das: Die Ölsteuer soll bald angehoben werden, damit jeder Amerikaner seinen Beitrag leisten kann, um BP finanziell zu entlasten.
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Das Bohrloch: Neues Leck – Methan und Öl vom Meeresgrund
Seit dem 20. April 2010 strömt Öl in den Golf von Mexiko, nach dem die Ölbohrplattform “Deep Water Horzion” explodierte. Schon damals vermutete man ausströmendes Methan als Ursache für diesen Unfall. Seit dem sind an manchen Tagen an die 16 Millionen Liter Öl ins Meer und Tausende Liter Corexit 9500 – als Zerstäubungsmittel für das Öl am Bohrloch direkt in das ausströmende Öl eingeleitet worden.
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Sturm stoppt Kampf gegen Ölpest: Evakuierung ist im Gang
Ernüchterung am Golf von Mexiko: Ein Unwetter zieht auf, die Arbeiten zur Eindämmung der Ölpest wurden gestoppt. Alle Schiffe über dem lecken Bohrloch müssen abziehen – eine Evakuierung wurde angeordnet.
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BP: Wer gut schmiert, der gut fährt
Aktuell schafft BP es nicht aus den Schlagzeilen. Nach den Manipulationen an Bildmaterial, ist jetzt auch noch Bestechung von Wissenschaftlern auf der Liste gelandet. Als wäre die Branche Programm, bohrt sich BP immer tiefer in den Sumpf aus Lügen, Manipulation und Korruption. Bp baut sich sein eigenes Watergate und wird nicht müde sich immer tiefer in den Schlamassel hinein zu bugsieren.
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Deepwater Horizon: Alarmanlage war vor Explosion absichtlich deaktiviert
Mike Williams, Leitender Elektrotechniker auf der verunglückten Bohrinsel „Deepwater Horizon“ sagte auf einer staatlichen Anhörung des Innenministeriums und der Küstenwache in einem Vorort von New Orleans zur Ursache der Explosion aus, dass es auf Anordnung der Manager der Ölstation die Weisung gegeben hätten, die Alarmanlage zu deaktivieren.
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Ölwahnsinn: Russland im Komplott gegen Iran?
Der in dieser Russia Today-Sendung befragte Experte hält alles, was BP derzeit gegen die Ölpest unternimmt, für kontraproduktiv
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BP veröffentlicht manipuliertes Material
Erst kürzlich, hatte ich wieder eine Diskussion mit meinem treuesten Leser, Norbertderhaug um genau dieses Thema. Er wollte nicht glauben, dass BP tatsächlich Material manipulieren oder fälschen würde, nun ist es offiziell. Das Desaster um die Deepwater wird immer verrückter. Ein Blogger deckte den Betrug durch BP auf. Vielen Dank an Daniel (Leser) für den Hinweis.
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BP: Auch das Originalbild etwas frisiert?
Nachdem BP massiv in die Schlagzeilen geraten ist, wegen der Manipulation an dem veröffentlichtem Bild der Einsatzzentrale, veröffentlichte BP das “Originalbild”. Die für mich wenig glaubhafte Erklärung, dass ein Fotograf versucht habe mit seinen Photoshopkenntnissen zu glänzen,wurde alleine durch die miserable Arbeit an dem Bild entkräftet. Was das neue Bild angeht, so bekam ich eine Email von Daniel, nach eigener Aussage professioneller Bildbearbeiter, in der er mir mitteilte, dass auch das “originale Bild” einige Punkte der Bildmanipulation aufweist.
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Nächster Ölunfall: 100km chinesischer Nordostküste bereits kontaminiert
Die chinesischen Behörden sind momentan damit beschäftigt, einen 100 Kilometer breiten Ölteppich einzudämmen, nachdem zwei Rohölleitungen in dem im Nordosten des Landes gelegenen Hafen von Dalian explodierten. Hunderte von Feuerwehrleuten kämpften mehr als 15 Stunden, um das Feuerinferno zu löschen, das bereits am Freitag begann, nachdem eine Öl transportierende Leitung von einem entladenden Tanker zu einem Ölauffanglager explodierte, was dazu führte, dass eine zweite in der Umgebung befindliche Pipeline in die Luft ging. Das Staatsfernsehen teilte mit, dass das auslaufende Rohöl die Meeresküste vor der Hafenstadt in der Provinz Liaoning bereits kontaminiert habe.
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Deep Horizon: Leck am Meeresboden
Kürzlich sprach mich Norbertderhaug an, ich möchte doch schreiben, das Leck ist dicht. Meine Antwort war, “es ist nicht dicht, und sie bekommen es auch nicht dicht”. Mit dem neuen Versuch, haben die Ingenieure das Ganze vermutlich abermals verschlimmert.
Der im Rohr verursachte Defekt, welcher durch die Aktion “Top Kill” hervorgerufen wurde, hat das Potential der Dose der Pandora. Das Sedimentgestein um die Schadstelle wurde beschädigt und das Öl trat kurz danach bereits berichten zu Folge aus dem Meeresboden aus. Durch das warme Öl, welches durch die Sedimente sickert, wird außerdem noch das Methanhydrat destabilisiert. Die Gefahr am Golf, wächst von Tag zu Tag. Der blinde Aktivismus, kann schlussendlich in die Katastrophe führen.
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Weiteres Verwirrspiel um Ölpest
Das Verwirrspiel rund um die Ölpest geht weiter. Alles widerspricht sich selbst, wie als ob es einem diesbezüglichen Spezialhandbuch entnommen wäre, besonders was Zweit- und Drittlecks sowie Methan betrifft. Jetzt zitiert sogar AP einen “Offiziellen” (der seine Anonymität gewahrt haben will…) dahingehend, dass alles nicht so sei, wie es ist
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Obamas wundersamer Öladmiral
In diesem Video kann man den Wunderadmiral Allen, den von Regierungsseite Zuständigen, dabei bestaunen, wie er das Chaos im Golf von Mexiko vereiert
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Ölpest: Riesenloch in Wirklichkeit ganz woanders?
Matt Simmons, ein renommierter Ölexperte, geht inzwischen so weit, zu behaupten, dass das, was BP uns zeigt, gar nicht das Riesenloch bzw. der Riss im Meeresboden sei, aus dem diese gewaltige Menge Öl in Wirklichkeit ausströme
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Durchlöcherter Golf
Rund um das Leck der “Deepwater Horizon” sickert aus fünf weiteren Stellen Öl ins Meer. Die Menge sei gering, beruhigt die Regierung – und übersieht, dass allein im Golf von Mexiko 27.000 verlassene Ölquellen liegen, die niemand kontrolliert.
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