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Meldungen zur Ölkatastrophe 28.06.2010

Paul Noel: “Wenn der Tiefseeboden kollabiert, haben wir ein Problem”

Überlebende Mitglieder der Mannschaft der Deepwater Horizon erklärten, dass eine große Methangasblase durch das Bohrrohr aufgestiegen sei, bevor die Ölbohrplattform explodierte. Diese Methangasblase soll die Explosion der Plattform ausgelöst haben. Ist der Bohrer am Tiefseeboden auf eine Schicht an Methanhydraten getroffen? Und verursachte dies den Untergang der Plattform?
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Öldesaster am Strand von Pensacola

Kevin Reed, 36, aus Pensacola bricht zusammen und weint, nach dem er die mit Öl verseuchte Küste von Pensacola Beach am 23. Juni 2010 betrachtete. Sein Vater lehrte ihm das Schwimmen hier, genau wie er es seinem fünfjährigen Sohn hier beigebracht hat. “Das wird niemehr so wie früher sein,” sagt er. “Am liebsten würde ich das Gesicht des BP-Chefs in diesen Dreck reindrücken.”
Aus dem benachbarten Panama City wird berichtet, dass die Menschen dort erbrechen, Magenkrämpfe und Atembeschwerden haben. Die Luft stinkt nach Öl. Die Pflanzen sterben und die Samen gehen nicht auf.
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Jenseits von Deepwater Horizon

Über die Katastrophe der Ölplattform “Deepwater Horizon” haben in den vergangenen Wochen viele Zeitgenossen den Kopf geschüttelt. Solch eine Mischung aus Hybris, verkörpert durch den Ölkonzern BP, und gleichzeitiger technischer Unbedarftheit hatte dann doch kaum jemand erwartet. Dass damit das Rennen um die Bodenschätze der Tiefsee bis auf Weiteres gestoppt ist, dürfte aber ein frommer Wunsch bleiben.
Einiges spricht dafür, dass die Industrialisierung des Meeresgrundes demnächst erst richtig losgeht. Mehrere westliche Industrieländer sowie Indien und China, aber auch Öl- und Bergbaukonzerne intensivieren seit einiger Zeit ihre Forschung, um Rohstoffe jenseits der Kontinentalränder abzubauen.
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Golf von Mexiko: Hurrikane für die Region vorhergesagt

In mehreren Artikeln wurde hier schon die große Gefahr aufgezeigt, die Hurrikans im Golf von Mexiko mit sich bringen würden. Bei unseren Artikeln ging es allerdings nicht um die Gefahr wegen der Rettungsarbeiten, als viel Mehr um die Gefahr einer Ökologischen Katastrophe für die Südstaaten.
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Delta-Blues: Öl im Mississippi

Die Ölpest im Golf von Mexiko hat am Sonntag das Mississippi-Delta erreicht – Arbeiter der Säuberungsteams dürfen nicht mit örtlichen staatlichen Umweltschutzbehörden und Amt für Maritime Ressourcen sprechen
Zum ersten Mal wurden dicke Ölklumpen und klebrige Substanzen festgestellt, die aus der Ölkatastrophe der Deepwater Horizon stammen.
Das Öl verunreinigte zwei touristische Strände bei Ocean Springs, etwa 10 Meilen (16 Kilometer) östlich von Biloxi sowie einen Strand, der von der Fischereiwirtschaft genutzt wird, in dessen Nähe sich ein Binnensee anschliesst. Wildhüter fanden dort schon einen mit Öl verschmutzten Pelikan. Staatsbeamte und die Küstenwache befürchten, dass das erst der Anfang ist und erwarten, dass noch mehr Öl angespült wird und dass die BP-Vertragspartner, die mit der Reinigung der Küstengewässer beauftragt sind, ihre Arbeit beginnen.
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Golf-von-Mexiko-Öl-Desaster: Kommt die Atombombe, um das Leck zu schließen?

Wie sich die Bilder gleichen – oder auch nicht: Vor über 30 Jahren kam es im Golf von Mexiko schon einmal zu einer Blowout-Katastrophe. Die damalige Explorationsplattform wurde sogar von derselben Firma betrieben (unter anderem Namen allerdings), und selbst die “Rettungsmaßnahmen” gleichen denen von heute, auch in ihrer Erfolgslosigkeit. Den Ölaustritt zum Stoppen brachten 1979 – nach über neun Monaten – zwei Entlastungsbohrungen, wie die Sendung “Nano” berichtete. Diesmal allerdings könnten ganz andere Kaliber zum Einsatz kommen, konkret: Nuklearsprengungen, wie Aussagen mancher Experten vermuten lassen. Die Folgen würden, aufgrund der tektonischen Besonderheit der Region, mit hoher Wahrscheinlichkeit verheerend sein – nicht nur für die Anrainerstaaten.
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