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Missbildungen durch Monsantos hochgiftigem “Roundup”

Neue Studie belegt: »Roundup« von Monsanto steht in Verbindung mit Missbildungen

Von F. William Engdahl, auf info.kopp-verlag.de

Eine neue wissenschaftliche Studie bestätigt, wovon viele seit Langem überzeugt sind: das weltweit meistverbreitete chemische Herbizid »Roundup« der Firma Monsanto ist giftig und bedeutet eine Gefahr für den menschlichen und tierischen Organismus.

Die jüngste wissenschaftliche Untersuchung wurde von Wissenschaftlern aus mehreren Ländern unter der Leitung von Professor Andrés Carrasco erstellt. Carrasco leitet das Labor für Molekulare Embryologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Buenos Aires und ist Mitglied des Argentinischen Rates für Wissenschaftliche und Technische Forschung. Die Ergebnisse belegen in alarmierender Weise, dass Monsanto und die GVO-Agrobusiness-Industrie systematisch die Unwahrheit über die Sicherheit von Roundup gesagt haben. Bereits in weit geringeren Konzentrationen als denjenigen, die üblicherweise in der Landwirtschaft zur Anwendung kommen, steht Roundup in Verbindung mit Missbildungen. Die gesundheitlichen Folgen sind unabsehbar. Alle auf dem Markt befindlichen führenden GVO-Feldfrüchte sind heute gentechnisch so verändert, dass sie das Herbizid Roundup »tolerieren«.

Glyphosat wurde von Monsanto in den 1970er-Jahren als sogenanntes Breitband-Unkrautvernichtungsmittel zum Patent angemeldet, lange bevor GVO auf den Markt kamen. Es wird normalerweise versprüht und über die Blätter aufgenommen, oder es wird als Herbizid in der Forstwirtschaft verwendet. Es wurde patentiert und wird von Monsanto unter dem Handelsnamen Roundup vertrieben. Roundup enthält weitere, nicht deklarierte Inhaltsstoffe, die das Unternehmen als »Branchengeheimnis« hütet. 2005 wurden auf 87 Prozent aller Sojabohnen-Anbauflächen in den USA Glyphosat-resistente, gentechnisch veränderte Sojabohnen-Sorten angebaut. Die Felder wurden regelmäßig mit Roundup besprüht.

Das Saatgut von Monsantos Roundup-Ready-GVO-Sojabohnen und von anderen Feldfrüchten ist gentechnisch so manipuliert, dass es gegen das Herbizid Roundup »resistent« ist, während alle anderen Pflanzen von Roundup zerstört werden. Also sind Landwirte, die Roundup-Ready-Saatgut verwenden, gezwungen, auch das Herbizid Roundup zu kaufen. Das heißt, der Markt ist vollkommen abhängig von Saatgut und Unkrautvernichtungsmittel.

Abgesehen davon, dass sich mit dem Auftreten von Roundup-resistenten »Super-Unkräutern« eine neue biologische Katastrophe anbahnt (siehe den Beitrag »Katastrophale Folgen von GVO-Pflanzen in den USA – eine Lektion für die EU«), besteht das Problem bei diesem für das Unternehmen so vorteilhaften Arrangement darin, dass sich jetzt gezeigt hat, dass Glyphosat als eine der am stärksten toxischen Substanzen in der Landwirtschaft mit Geburtsfehlern in Verbindung steht.

Die US-Umweltbehörde Environment Protection Agency (EPA) betrachtet Roundup dennoch weiterhin als von »relativ geringer Toxizität und frei von karzinogener oder teratogener [d.h. Missbildungen hervorrufender] Wirkung«. Die US-Regierung verlässt sich beim Erlass von Sicherheitsbestimmungen stur allein auf die Testergebnisse, die von Monsanto und der Agrobusiness-Industrie selbst herausgegeben werden. Gemäß der Doktrin der Substanziellen Äquivalenz aus dem Jahr 1992 gilt GVO-Saatgut als »substanziell äquivalent« mit unbearbeitetem Saatgut. Unabhängige Gesundheits- oder Sicherheitstests sind daher nicht erforderlich. Zwar gelten für Herbizide abweichende Bestimmungen, doch angesichts des enormen Einflusses der Agrobusiness-Industrie auf die Politik der Regierung wird Roundup mit Nachsicht behandelt.

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1 Kommentar zum Artikel

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  1. J.J.
    J.J. 9 November, 2010, 02:41

    ..das stimmt wahrscheinlich nicht, dieses Mittel dürfte deutlich harmloser sein als andere Mittel die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, deshalb hatte ich es garnicht auf meinen Server gesetzt..

    ftp://www.dreiaffenimrheinlahnkreis.de/Regierungsschnupfen

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