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NaKu produziert naturfreundlichen Kunststoff

NaKu ist ein österreichisches Unternehmen, das natürliche Kunststoffe herstellt. Kunststoffe ohne Giftstoffe (Weichmacher) die freundlich zu Mensch und Natur sind.

NaKu produziert aus Natürlichem Kunststoff atmungsaktive Frischhaltebeutel, Flaschen und viele andere Produkte. 100% biologisch abbaubar. Preisträger des Genius Innovationswettbewerbs 2008.


Videolink: https://youtu.be/VP_w7vnUif0

Die PET-Flaschen könnten also ganz wunderbar durch diese natürlichen Kunststoff-Flaschen ersetzt werden. Die Getränkehersteller müssten nur wollen…

Durch Photosynthese wachsen weltweit jährlich 100 Milliarden Tonnen an pflanzlichen Stoffen. Der Photosyntheseprozess von Pflanzen absobiert CO2 aus der Luft, vermindert den Treibhauseffekt und produziert lebensnotwendigen Sauerstoff.

Stirbt eine Pflanze ab, verrottet sie in ihre natürlichen Bestandteile Wasser und CO2. Dieser Stoffkreislauf aus immer wieder nachwachsenden Ressourcen ist das Vorbild für Natürliche Kunststoffe.

Moderne Technologie ermöglicht die Produktion von Kunststoffen aus Pflanzen der heimischen Landwirtschaft, wie Kartoffeln, Mais oder Getreide. Die auf diese Weise gewonnenen Werkstoffe sind herkömmlichen Kunststoffen sehr ähnlich und lassen sich mit den selben Technologien und Maschinen verarbeiten. Ist NaKu, Natürlicher Kunststoff über längere Zeit (mehrere Wochen bis Monate) Wind und Wetter oder Bakterien ausgesetzt, so verrottet er. Auf diese Weise können Produkte aus natürlichem Kunststoff nach Gebrauch mit dem Hausmüll entsorgt oder auch kompostiert werden.

NaKu hat es sich zum Ziel gesetzt, diese umweltfreundliche und ressourcenschonende Technologie zu nutzen.

Anwendungsbereiche
Natürliche Kunststoffe finden aufgrund ihrer guten Abbaubarkeit und hoher Bioverträglichkeit mannigfaltige An- wendungen in der Industrie. Gerade Produkte des täglichen Lebens mit kürzerer Nutzungsdauer eignen sich hervorragend. Der Einsatz von Natürlichen Kunststoffen reicht von Einkaufstragetaschen, Folien, Bechern, Partygeschirr, Einwegprodukten, Hygieneartikeln, Obst, Gemüse- und Brotverpackungen bis hin zum selbst-auflösenden Wundnahtfaden.

Welches Ziel verfolgt NaKu? Wie ist die Unternehmensphilosophie?
In unserer Firmenphilosophie spielen Kreisläufe eine zentrale Rolle z.B. ein Gut aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen, das nach dem Gebrauch auch wieder der Natur zurückgeführt werden kann. Oder: Transportwege so kurz wie möglich zu gestalten. Wir sind bemüht Rohstoffe aus europäischen Anbaugebieten zu verwenden, lassen möglichst vor Ort produzieren und auch die Vertriebswege werden so kurz wie möglich gehalten. Damit sind auch die Ökobilanzen verbessert.

Weitere Infos unter www.naku.at

4 Kommentare zum Beitrag

  1. Tolle Sache, aber schade, dass es nur mit Lebensmitteln, wie Kartoffeln, Mais oder Getreide funktioniert. Wäre doch toll, wenn es einfach auch mit Unkraut oder eben mit Pflanzen, die man nicht für die Ernährung benötigt, zu bewerkstelligen wäre. Das ist für mich echt ein Wermutstropfen bei der Geschichte, angesichts der vielen Menschen, die nichts zu essen haben… Da versuche ich eigentlich lieber weitesgehend weiterhin auf Plastik zu verzichten.

  2. Die Sackerln sind schon eine sehr schöne Idee.
    Gibt es eigentlich nicht schon lange kompostierbare Kunststoff-Sackerln?

    Es kommt darauf an, wie viel Biomaterial zur Produktion dieser NaturKunststoffe verbraucht werden. Die Gefahr bei diesen Technologien haben wir ja beim Biosprit erlebt. Monokulturen von Raps, Mais oder Zuckerrohr sind entstanden um genügend Treibstoff zu gewinnen. Und oft auch noch mit Gentechnik ‚optimiert‘.

    Unabhängig vom Herstellungsprozess der Güter sollten wir immer sparsam mit den Sachen umgehen. Plastiktüten oder Stoffsackerln verwende ich meistens viele Jahre lang bevor sie entsorgt werden.

    Ob ich eine NaKu-Flasche haben möchte, die nach ca. 20 Monaten spröde wird?

  3. Das ist doch mal ne sehr gute Idee! Bin gespannt ob sich dieses Produkt irgendwann einmal durchsetzt!

    Danke schön

  4. Ja so seins, die Vermarktungsstrategen, Spezialexperten wo man hinschaut.
    Grundlage dieser Kunstsstofform ist PLA, welches nichts anderes als polymerisierte Milchsäure ist, entwickelt 1932 bei DuPont. Dies lässt sich auf alle Kohlenwasserstoffketten mit entsprechenden Bindungsmöglichkeiten anwenden. Bisher war es allerdings kaum erwünscht, daß Kunststoffe altern oder zersetzt werden, deswegen werden stabile Verbindungen bevorzugt und Alterungsschutzmittel verwendet. Es gab und gibt noch so Stofftaschen und Netze, die man zum einkaufen mitnehmen kann, wie wärs damit ? Das ist bisher die einzige nachhaltige und sinnvolle Verpackung für den Transport und quasi schon über 2000 Jahre alt.

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