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Nein zur Mutterliebe, Ja zu Psychopharmaka!

Von Jérôme Gehricke

Nachtrag und gute Nachricht vom 19.02.10:
JENNY IST WIEDER FREI!!! Und Zuhause bei Ihrer Familie.“

Die Gerichtsverhandlung dauerte gestern über Sieben Stunden und kam noch zu keinem Urteil. Heute, 19.2.10 um 13:00 wurde Jenny entlassen, der Richter entschied zu Gunsten der Familie. Wir sind alle sehr froh über dieses Ergebnis und bedanken uns bei allen die sich daran beteiligt haben dies zu bewerkstelligen. Eure Solidarität druch Anrufe, Briefe, Facebook und direkte Anwesenheit haben öffentlichen Druck bewirkt und somit Ihren Beitrag zu Jennys Freiheit geleistet. Es ist ein grosser Sieg für alle Opfer der Psychiatrie, besonders die dieser Insituation. Ein besonderer Dank gilt den Aktivisten die gestern während der gesamten Verhandlung vor der Klinik ausharrten, trotz des Arealverbots, dem Polizeiaufgebot und der Kälte. Ein besonderer Dank auch den Journalisten von TeleTop die die Geschichte aufgegriffen haben. Sie können den Bericht heute auf TeleTop stündlich ab 6Uhr ansehen, wir werden ihn auch auf unserer Homepage posten sobald er online ist.

Die Geschichte über den Skandal der Zwangspsychiatrisierung von Jenny O.

Über den folgenden Bericht bin ich auf facebook gestoßen und wollte gar nicht glauben, was hier geschildert wurde. Doch auf Nachfrage erhielt ich sehr schnell eine authentische Antwort:

„Der Bericht stammt aus erster Hand. Ich kenne beide persönlich. Der Bericht wurde von Adrew von WeAreChange Switzerland verfasst. Und es sind 3 bis 4 Leute, die ich kenne mitdabei gewesen, um der Mutter die nötige Unterstütung zu geben. Die Videos werden in kürze folgen.“

Da es hier wirklich dem Fass den Boden ausschlägt, möchte ich gerne meinen bescheidenen Beitrag zur Unterstützung dieses seriös, engagierten Bürgerjournalismus geben. Ich möchte mir nicht ausmalen, welche Ängste ein Kind von 10 Jahren ausstehen muss, welches gewaltvoll der Mutter entzogen und unter Drogen gesetzt wird. Bitte leiten sie diesen Artikel weiter, damit diese Machenschaften an die Öffentlichkeit dringen.


Glücklich vereint, Jenny und Ihre Mutter vor dem „Fürsorglichen“ Freiheitsentzug

Die Geschichte über den Skandal der Zwangspsychiatrisierung von Jenny O.

Die kleine Jenny ist Zehn Jahre alt und kann nicht schlafen, denn sie leidet an ADHS. Ihre Mutter, die den Doktortitel in Medizin und Zahnmedizin hat, befürwortet jedoch nicht den Einsatz von ADHS-Präparaten. In Absprache mit einem weiteren Arzt, haben Sie entschieden der kleinen Jenny lieber Sport und frische Luft zu verschreiben, statt die umstrittenen Pharmazeutika zu verabreichen. Im Winter ist es verständlicherweise etwas schwieriger für ein Kind in diesem Alter ausreichend Bewegung und frische Luft zu bekommen, da man häufiger drinnen ist. Dies führte dazu, dass die Symptome der Hyperaktivität sich wieder bemerkbar machten. Deshalb kam Jenny auf die Idee die Pillen Ihrer Großmutter zu nehmen, von denen Sie weiß das Sie zur Beruhigung dienen. Wie sich herausstellte sollte dies, ein verhängnisvoller Fehler für Sie sein.

Jennys Mutter die darauf feststellte, dass die Tochter von den Beruhigungstabletten genommen hat, fuhr sofort mit Ihr ins Krankenhaus in der Hoffnung, dass man Ihr ein Gegenmittel geben würde. Die Ärzte im Spital stuften die Situation anscheinend nicht so dramatisch ein, denn Sie behielten Sie lediglich über Nacht unter Beobachtung und teilten mit, dass man Sie am nächsten Morgen entlassen werde. Sie fragen sich nun was das verhängnisvolle an der ganzen Geschichte ist? Warten Sie ab, Sie werden es nicht glauben.

Am Morgen danach hieß es, sie müssten zuerst auf den Oberarzt warten. Als dieser nach 3 Stunden immer noch nicht aufgetaucht war und das Pflegepersonal auch nicht sagen konnte, wann er denn endlich kommen würde, wollte Jenny gemeinsam mit Ihrer Mutter, Ihrem Onkel und Ihrer Großmutter das Krankenhaus verlassen. Da stürzten sich plötzlich mehrere Pfleger und Krankenschwestern ohne Vorwarnung auf die Familie, schlugen und zerrten an Ihnen rum und entrissen Jenny schließlich gewaltsam ihrer Familie. Die Mutter und die 86-jährige Großmutter erlitten bei diesem Überfall Prellungen und blaue Flecken. Sie können sich das nicht vorstellen? Sie fragen Sich warum? Es gibt auf diese Frage eine von Behörden gerne gegebene Antwort mit drei Buchstaben: FFE, der „FÜRSORGERISCHER“ FREIHEITSENTZUG. Das ein solcher willkürlich und ungerechtfertigt ausgestellt wird, ist hierzulande kein Einzelfall, WeAreChange Schweiz hat bereits darüber berichtet. Es gibt auch Organisationen in der Schweiz, die solchen Opfern von Zwangspsychiatrisierung Hilfe leisten, wie die Psychex oder die über den Bluewinprovider zensierte Seite appel-au-peuple.org, die solche Missstände aufdeckt.

Dieses FFE-Gesetz ermöglicht einem Arzt ein Gutachten über Sie auszustellen, dass Sie geistesschwach, suizidgefährdet oder drogensüchtig sind, mit dem Ziel die entsprechende Person zu zwangspsychiatrisieren. Dies bedeutet, dass man Sie weg sperrt, Ihnen Ihre Rechte weg nimmt und das Ihnen gegen Ihren Willen Psychopharmaka verabreicht werden können. Das wollen Sie nicht? Sie haben aber nicht mehr alle Tassen im Schrank und nach der Ausstellung des FFEs ist es so, dass die Männer in den weißen Kitteln sagen, was gut für Sie ist und was nicht, beziehungsweise bei Kindern, die Psychiater und Behörden entscheiden für die Eltern.

Man hat Ihnen aus lauter Fürsorge die Freiheit auf unbestimmte Zeit entzogen. Jährlich gehen durchschnittlich 4000 Anrufe beim toxikologischen Zentrum in der Schweiz ein, wegen der Vergiftung mit Medikamenten und haushaltsüblichen Chemikalien. Es klingt vielleicht absurd und übertrieben, aber scheinbar gibt es Behörden oder Ärzte, die solche Unfälle bei Kindern als Suizidversuch werten, einen FFE ausstellen und das Kind damit der elterlichen Obhut entziehen, um es in eine psychiatrische Klinik einzuweisen, auch wenn vom Betroffenen eindeutig geschildert wird, dass es sich um einen Unfall handle.

Genau dies ist mit der zehnjährigen Jenny passiert, die seit dem Wochenende gegen Ihren Willen in der „Klinik Sonnenhof“ eingeschlossen ist. Man hat Sie von Ihrer Mutter getrennt, Sie in Isolationshaft gesteckt und scheinbar auch mit Psychopharmaka behandelt, gegen den ausdrücklichen Willen der Mutter. An diesem Beispiel wird das enorme Missbrauchspotenzial eines solchen FFEs deutlich, denn es ist für die Mutter trotz Beschreitung des Rechtsweges und dem Einschalten der Anwälte nicht möglich, das Kind freizubekommen oder auch nur zu verhindern, dass es weiterhin mit Psychopharmaka behandelt wird. Auf die Bitte der Mutter dies zu unterlassen, erklärte Ihr ein Pfleger das ein FFE bedeute das Sie machen können was Sie wollen. Auch der Besuch der Mutter wurde trotz Termingebung wiederholt verwehrt. Erst durch die Begleitung eines Kamerateams der Presse und dem Druck der deutschen Botschaft, konnte das Besuchsrecht am Sonntag erzwungen werden.

Im Beisein des Kamerateams wurde dann gefilmt, wie Jenny mehrere Blätter mit Hilferufen der Bitte Sie raus zu holen und der Durchsage, dass es Ihr schlecht dort gehe, von Ihr aus dem Fenster geworfen. Die Botschaften lassen an ein entführtes Kind denken, was von Ihrer Mutter verständlicherweise auch so empfunden wird. Das Kind darf nicht an die frische Luft, welche Ihr so wichtig ist, ist den ganzen Tag isoliert von den anderen Kindern, die gemeinsame Aktivitäten haben und darf nicht mal ans Fenster gehen, wenn Ihre Mutter vorbei kommt.

Auch das Besuchsrecht der Mutter ist bis zur Verhandlung wieder gestrichen, seit die Klinik mitbekommen hat, welche Nachrichten Jenny Ihrer Mutter zukommen ließ. Als Jenny bei dem Besuch der Mutter sagte, dass Sie nachhause möchte, wird der Mutter gesagt, dass Sie das Kind unruhig mache und deshalb der Besuch abgebrochen werden müsse. Auch die Bedenken der Mutter werden duch die Klinik als Paranoia und Narzissmus dargestellt, was wiederum gegen Sie verwendet wird. Man muss deshalb sehr vorsichtig sein, wenn man mit solchen Leuten zu tun hat, denn wenn man Ihnen einen Grund dazu gibt, werden Sie sofort eine psychische Störung bei Ihnen kritisch gesinnten feststellen, deshalb ist es das wichtigste, ganz ruhig zu bleiben und sich nicht aufzuregen oder laut zu werden.

Die Mitarbeiter und Pfleger der Sonnenhofklinik verweisen bei allen Anfragen auf Dr. Robert Fisch, den Chefarzt und Klinikleiter. Dieser könnte das Mädchen durch Unterzeichnung des sogannten „Revers“ sofort freilassen und die Verantwortung wieder der Mutter übergeben, was er sich jedoch weigert zu tun. Es wurde versucht Ihm zu schildern, wie unglücklich die Situation für alle Beteiligten ist und das Mutter und Kind eindeutig sehr darunter leiden. Er erwiderte darauf, dass die Situation nicht für alle unangenehm sei und das sich am Donnerstag bei der Gerichtsverhandlung zeigen werde, für wen Sie vorteilhaft ist.

Möglicherweise meint Herr Fisch damit sein Unternehmen, welches als einziges wirklich Gewinn aus dieser Situation zieht, auf Kosten der Krankenkassenprämienzahler. Im Bericht des Stiftungsrates von 2002, welcher wie ein Geschäftsbericht die Aktiva, Passiva und Gewinne enthält, steht auf Seite 10: „Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist «leider» ungebrochen vorhanden.“ Die Anführungsstriche um das „leider“ zeugen von dem Interessenskonflikt durch die damit verbundene Geschäftsstruktur, welche sich durch den Besitz einer Geschäftsleitung, welche die Behörden als Ihre Kunden bezeichnet, bemerkbar macht.

Herr Fisch möchte jedoch keinen weiteren Kommentar dazu abgeben und verweist auf den Rechtsweg, der den Anwälten der Mutter zu folge wenig Erfolg verspricht und lange Zeit in Anspruch nimmt. Bis dahin entscheidet Dr.Fisch alleine, was mit Jenny passiert. Die Verhandlung ist auf diesen Donnerstag angesetzt. Wir wünschen uns, dass Dr.Fisch zur Vernunft kommt und das Mädchen endlich gehen lässt. Wir hoffen alle, dass Jenny bald wieder frei ist, zu Ihrer Mutter zurück darf und alles doch noch ein Happy-End nehmen wird. Dazu ist es wichtig die Öffentlichkeit zu informieren, damit Herr Fisch weiß, dass Jenny und Ihre Familie nicht alleine sind und das Ihre Mitmenschen Herrn Fisch und seiner Klinik auf die Finger schauen.

Sie können Sich mit Jenny solidarisch zeigen, indem Sie der Psychiatrie Ihre Meinung zu dem Fall telefonisch oder per E-Mail schildern.

Hier die Adresse dazu:
Klinik Sonnenhof, Kinder- und Jugendpsychiatrisches Zentrum, Sonnenhofstrasse 15, 9608 Ganterschwil

Andrew

Im folg. Bilder der 10-jährigen Jenny, die sie in Verzweiflung aus dem Fenster, der geschlossenen Abteilung der Klinik Sonnenhof in Ganterschwil SG, geworfen hatte:

Im folg. Bilder die die gewaltsame Handlung gegen die Mutter aufzeigen, welche ihr Kind vom Pflegepersonal entrissen wurde. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie ihr Kind in solche Hände übergeben müssten?

Weitere Informationen:
http://www.appel-au-peuple.org/
wearechange switzerland

3 Kommentare zum Beitrag

  1. Das erinnert erschreckend an den Sorgerechtsentzug der Eltern im Falle von Olivia Pilhar (http://www.pilhar.com/) in Österreich und Dominik Feld (http://www.verein-dominik.org/) in Deutschland,nachdem die Eltern schulmedizinische Zwangstherapie für ihre Kinder verweigert hatten!

  2. Kommentar Text:
    Da es keinerlei Beweise gibt für die Existenz psychiatrischer Krankheiten oder Störungen wohl aber Erfahrungen über die Wirkungen der legalen Psycho-Drogen sind Psychiater nichts anderes als Serien-Mörder.
    Psychiatrie und Psychologie sind keine Wissenschaft, sondern eine Glaubensfrage und stellt die Fortsetzung der katholischen Hexen-Verfolgung und Vorgehensweisen der Inquisition im Mittelalter dar. Ich verweise auch auf das Lehrbuch von Kraepelin, das heute noch Anleitung für die psychiatrische Ausbildung ist. Der Inhalt beschreibt die unbewiesene These der Stoffwechselstörung aufgrund entarteter Gene – diese Krankheiten oder Störungen beschreibt Kreapelin wären unheilbar und deshalb wäre die Vernichtung dieser gestörten zur Reinhaltung der arischen Rasse gerechtfertigt. Da es keinen Nachweis gibt für die Existenz dieser Psychiatrischen Störungen – gibt es auch keinerlei Untersuchungsmethoden – es bleibt nur die Behauptung von Psychiatern und ihr Team im eigenen finanziellen Interesse . wohl aber gibt es Folter und Misshandlung und Zerstörung der Gehirnzellen was eindeutig Menschenrechtsverletzungen sind. Siehe auch http://www.blog.de Kabale-und-Psychiatrie, und die Doktorarbeit von Charlotte Jurk „Der niedergeschlagene Mensch Depression – Geschichte und gesellschaftliche Bedeutung einer Diagnose“.

    Den Artikel über Jenny habe ich an die Groups des Psychiatrie-Erfahrenen-Verbandes Deutschland weitergeleitet

  3. Zu diesen Bericht fällt mir nichts mehr zu ein,es berührt mich sehr.Aber all das scheint unseren Politikern nicht zu interessieren,im gegenteil die lassen das auch noch zu.

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