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Pestizide machen Zappelphilipps

Pestizide begünstigen bei Kindern die Symptome für ADHS.

Bei einer Studie von Maryse F. Bouchard (University of Montreal) und Kollegen von der Harvard University wurden bei über 1100 Kindern aus verschiedenen Regionen und Gesellschaftsschichten der USA der Pestizid-Level im Urin untersucht.

Ergebnis aus dieser Studie ist, dass bereits der „normale“ Pestizidspiegel das Risiko steigert, dass Kinder an den Symptomen für ADHS erkranken. Normal bedeutet hierbei die verbreitete Pestizidbelastung der Lebensmittel und der Umwelt.

Die meisten eingesetzten Pestizide bestehen aus Phosphorsäureester, welche schon im Krieg als chemische Kampfstoffe eingesetzt wurden. In hoher Dosis sind diese für Menschen tödlich. In geringen Konzentrationen verursachen sie Schädigungen am neuronalen System, was bedeutet, sie führen zu den Symptomen wie Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Unaufmerksamkeit, Lernschwäche und Impulsivität. Gerade Kinder sind hierbei sehr anfällig.

Als Lösung empfiehlt die Pharmaindustrie gerne ihre Psychopharmaka, wie z.B. Ritalin. Als, meiner Meinung nach, bessere Alternative in diesem Fall, würde ich erstmal mehr auf die (pestizid-freie) Ernährung des Kindes achten und gegebenenfalls eine Entgiftung durchführen.

Weiterführender Link:
CSN Blog: Studie findet Zusammenhang zwischen Pestiziden und Hyperaktivität

4 Kommentare zum Beitrag

  1. Hallo!
    Das ist in meinen Augen Unsinn.
    Man wirft mal wieder Symptome wie Zappeligkeit mit ADHS in einen Topf.
    Es ist ein Unterschied, ob man AD(H)S hat, oder „nur“ aufgekratzt ist.
    AD(H)S ist ein Botenstoffmangel im Gehirn, den man mittels bildgebender Mittel verifizieren kann.
    Zudem gibt es nicht nur den Hyperaktiven, sondern auch den Hypoaktiven ADS-ler, und die eigentlich problematischen Dinge daran sind nicht „nur“ der Konzentrationsmangel, sondern die ganzen Komorbiditäten (=>Begleiterkrankungen)
    Gewiss sind Pestizide alles andere als gesund, aber mit AD(H)S haben sie nichts zu tun.
    AD(H)S hat es schon zu Zeiten gegeben, als die Menschheit Kartoffelkäfer abgesammelt und die Felder mit Mist gedüngt hat!
    z.B. mal den „Struwwelpeter“ angucken.

    Also: es ist nicht alles so einfach mit Pestiziden zu erklären!

  2. AD(H)S hat es noch nie gegeben.
    Diese „Krankheit“ ist um 1987 von Psychiatern „gemacht“ worden. Es wurden einfach verschiedene Symptome zusammengefasst (wie zB. der hyperaktive Sruwwelpeter) die dem Begriff von ADHS entsprechen sollen.

    Dass Psychiater einfach irgendwelche Verhaltensweisen, die nicht der „norm“ entsprechen als Krankheit deklarieren, passiert nun schon seit einigen Jahren. Und die Pharmaindustrie macht dafür auch ihre Psychopharmaka.

    So, und die oben in der Studie aufgezählten Merkmale wie Konzentrationsstörungen, Unaufmerksamkeit, usw. gelten laut psychiatrischer Definition als Symptome von ADHS. Wird dann auch schließlich so behandelt, z.B. mit Ritalin und anderem Mist.

    Die Sache ist die, dass diese ganzen Symptome, die für ADHS gelten, von verschiedenen Dingen verursacht werden können. Darunter zählen wie oben erwähnt Pestizide. Auch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und zu viel Fernsehen, Vergiftung von Schwermetallen, was vielen Kindern durch Impfung schon angetan wird, usw…

    Fazit: diese einzelnen AD(H)S-Symptome haben alle irgendwo ihre Ursachen. Und diese können gelöst werden. Aber nicht mit Psychopharmaka und auch nicht mit einem Psychiater, dessen Beruf so gut wie überflüssig ist.

    Natürlich gibt es auch Menschen, die von Natur aus einfach viel „aufgeweckter“ sind, als ihre Mitmenschen. Aber deshalb ist dies noch lange keine Krankheit. Müssen wir Menschen heute alle der Norm entsprechen? Alles was ab-norm ist, ist krank und muss vergiftet werden?

    Wenn wir uns die Definition von AD(H)S anschauen, müsste heute schon fast jedes zweite Kind unter Psychopharmaka gesetzt werden. Genau so will es die Pharmaindustrie. Wir haben eine kinderfeindliche Welt.

  3. Hallo!

    AD(H)S ist sicher keine Diagnose, die man anhand eines Blutbildes stellen kann, sondern sie erfolgt als Ausschluss-Diagnose.
    Das heißt, wenn alle anderen Ursachen (z.B. Schilddrüsenfehlfunktionen, bestimmte Formen von Epilepsie und Gehirntumoren uvm.) ausgeschlossen sind, besteht der dringende Verdacht auf AD(H)S.
    Nicht zwingend muss man mit Medikamenten behandeln, doch oft haben ADS-ler so massive Probleme, dass sie dankbar für Methyplphenidat-Präparate sind.
    Ich bin selbst ADS-Betroffene und weiß, wovon ich spreche.
    Die Begleiterkrankungen bei AD(H)S sind eigentlich das, was das Leben so ungemein schwer macht.
    Die permanente Konzentrationsstörung, die innere (!!) Unruhe, massive Schlafstörungen, etc. etc.
    So kann durch eine Medikation erst die mulitmodale Therapie sinnvoll eingesetzt werden, während sie ohne Medikation ins Leere läuft.
    Dazu gibt es übrigens Doppel-Blind-Studien.

    Und wie ich bereits sagte, man kann anhand von PET-Untersuchungen ganz klar verifizieren, dass das Frontalhirn eines ADS-lers anders funktioniert.

    Zu behaupten, das alles sei eine Erfindung der Pharma-Industrie ist Quatsch.
    Es gibt noch diverse Erkrankungen aus dem psychiatrischen Formenkreis, die man nicht anhand von Laborwerten diagnostizieren kann.
    Aber es wird wohl niemand so vermessen sein und behaupten, dass Schizophrenie, Manisch-Depressive-Erkrankung usw. „einfach“ erfunden wurden.

    Mich ärgert es kolossal, wenn Menschen, die mal irgendwann irgendwo irgendwas gelesen haben, meinen, sie könnten sich zum Thema AD(H)S und Methyplphenidat eine Meinung bilden!

    Ich nehme dieses Medikament, und dadurch bin ich arbeitsfähig. Ohne wäre ich auf Sozialhilfe angewiesen.

    Was also ist die bessere Lösung?

    Angie

  4. Genau Angie! Kann man andere „Ursachen“ ausschließen und der Arzt weiß nicht weiter, muss es ADHS sein. So einfach ist das. Wobei die „Ursachen“, wie Du sie nennst, auch nur Symptome sind.

    Man muss hier ganz klar zu unterscheiden: Eine (als Beispiel) Schilddrüsenüber/unterfunktion ist ein Symptom. Keine Ursache. Auch wenn diese für andere Symptome verantwortlich gemacht wird, ist sie dennoch keine Ursache – sie bleibt ein Symptom.
    Löst man die eigentliche Ursache, fallen alle weiteren Symptome weg.

    Es tut mir ja sehr Leid, dass Du „ADHS-Betroffene“ bist. Ich glaube Dir, dass bei Dir im Gehirn etwas nicht stimmt. Und ich glaube Dir auch gerne, dass Du ausführlichst von gewissen Fachkreisen „aufgeklärt“ wurdest. Aber muss es deshalb die Wahrheit sein? Klar, es ist DEINE Wahrheit und auch die Wahrheit entsprechender Ärzte, die die Diagnosen stellen.

    Somit weißt Du ganz sicher, wovon Du sprichst und Du hast auch immer Recht…

    Nur, WARUM funktioniert denn bei einem AD(H)Sler das Gehirn anders? Bitte, WAS IST DIE URSACHE? Wie kam es dazu?

    Warum bist Du unruhig?
    Warum hast du massive Schlafstörungen?
    Warum hast du Konzentrationsschwierigkeiten?

    Natürlich sind diese Symptome keine Erfindung. Aber die Krankheit ADHS ist eine Erfindung.

    Die Anzahl „AD(H)S“-Kranker nimmt immer mehr – und immer stärker zu. Die Diagnose wird immer häufiger gestellt. Also bitte, WARUM ist das so?

    Weil es jetzt trendy und IN ist?!?!?
    Na zum Glück gibt es die Psychopharmaka, sonst könnten wir diesen Trend vielleicht nicht halten…

    Und Psychopharmaka verändern übrigens das Gehirn. Das witzige ist ja: nimmt man eine Zeit lang diese Gifte zu sich und setzt sie dann wieder ab, bekommt man Entzugserscheinungen mit genau den Symptomen, wogegen diese Medikamente helfen sollen…

    OK, was wäre die Lösung?
    Vielleicht wenn Du Dich nicht damit zufrieden geben würdest, ein Leben lang diese Medikamente zu schlucken?

    Vielleicht wenn Du nach einer Heilungsmöglichkeit suchen würdest? Vielleicht bei jemandem, der sich der Heilung widmet und nicht der Krankheit? Der nicht nur gelernt hat, Medikamente zu verschreiben?

    Aber wer krank sein will, der bleibt krank. Manchmal ist es schön, wenn man so mehr Aufmerksamkeit und Mitleid bekommt. Womit ich nicht sagen will, dass Du so ein Fall bist, aber bei vielen ist es so – unterbewusst.

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