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Pharmaindustrie: Marketing anstatt Wissenschaft

Pharmakonzerne manipulieren Ärztefortbildungen

Ärztefortbildungen müssen frei von wirtschaftlichen Interesse sein. So hat es die Bundesregierung beschlossen. Damit das auch wirklich gelingt, müssen die Landesärztekammern Fortbildungen seit 2004 zertifizieren. Der Einfluss der Pharmaindustrie auf die Weiterbildung sollte mit dieser Regelung beendet werden. Doch gelungen ist dies offenbar nicht.

Pharmaunternehmen machen weiterhin auf Lehr-Veranstaltungen unverblümt Werbung für ihre Produkte und laden die Ärzteschaft zum gemütlichen Abendessen ein. Zudem unterhält fast jeder Konzern inzwischen ein eigenes Fortbildungsportal im Internet, wo er in kostenlosen Schulungen fleißig die Wirkstoffe der eigenen Medikamente anpreist.

Videolink: https://youtu.be/LxcXDJ_bt5s

 

Beeinflusste Ärzte

Ärzte müssen sich regelmäßig fortbilden. Doch die notwendigen Veranstaltungen und Seminare sind meistens von der Pharmaindustrie finanziert, Redner und Fachleute von Pharmakonzernen bezahlt. „Plusminus“ war in zahlreichen Ärztefortbildungen und zeigt wie subtil die Beeinflussung der Ärzte funktioniert.

Videolink: https://youtu.be/knsksVirO0c

 

Forschung ist die beste Medizin? – Pharma Marketing

Neue Spitzenmedikamente? High-Tech aus den modernsten Forschungslabors der Welt zum Nutzen der Menschheit? Das mag es ja irgendwo geben, aber wenn man es bei unseren „forschenden Pharmaunternehmen“ findet, dann ist das wohl eher Zufall…


Videolink: https://youtu.be/1jZPr6Gjre4

 

Pharmakonzerne „kaufen“ Selbsthilfegruppen

Über gezielte Geldvergabepolitik sichern sich Pharmakonzerne Einfluss auch auf Selbsthilfegruppen. Sie glauben, Sie werden unvoreingenommen von Betroffenen informiert? Vielleicht, aber nur über das, was börsennotierte Unternehmen wollen, dass Sie es „wissen“.

Videolink: https://youtu.be/TmJBIteHcGg

 

Marketing statt Ratgebung | Organisation der Verbrauchertäuschung?

Guter Rat ist teuer. Hier wird nachgewiesen wie die Industrie finanziert die Fach- und Presseinformationen rund um die Gesundheit und Ernährung durch das Deutsche Grüne Kreuz – DGK – organisiert. Ein Familenbetrieb im Dienste, nicht nur der Pharmaindustrie.

Die “Fachempfehlungen” fließen in die Ratgeberseiten vieler Magazine ein. Wieder eine Institution, die dazu geschaffen wurde medizinisch-wissenschaftliche Fachinformationen darzustellen, um als Grundlage für Werbebotschaften zu dienen. Derartige Geschäftsmodelle erweisen sich als kriminell gegenüber den Verbrauchern – uns allen.


Videolink: https://youtu.be/usT4MsRGuuE

4 Kommentare zum Beitrag

  1. Man darf aber nicht vergessen, daß kein Arzt ein (für ihn) neues Medikament verschreiben wird, ohne sich vorher über Neben- und Wechselwirkungen informiert zu haben. Schon letztere kann man ja wegen ihrer schieren Komplexität nicht mal eben so beiseite wischen.

    Sicherlich ist wahr, daß die PI jede Gelegenheit nutzt, die Grenzen des Erlaubten auszuloten und ggfs. auch zu überschreiten, was Ethik in der Werbung für Pharmaprodukte angeht.

    Aber man darf deswegen auch nicht den Eindruck bekommen, Ärzte nähmen diese Werbung als „objektive Produktinformation“ wahr und verschrieben gedankenlos gefährliche Medikamente.

    Vermutlich wird auch kaum ein Leser hier ernsthaft den meisten Werbeaussagen glauben (etwa dem Autolack, der angeblich Laserbestrahlung verkraftet, in Wahrheit natürlich nur die eines extrem schwachen Lasers) – warum unterstellt man den Ärzten, sie wären diesbezüglich unmündiger?

  2. Der wahre M beschreibt das Idealbild des Mediziners. Einen, der sich die Zeit nehmen kann, sich über die Broschüren der Hersteller hinaus zu informieren. Und auch da geht sein Suchen häufig ins Leere bzw. er landet wieder bei websites, die im Auftrag der Hersteller gefärbte Scheininformationen verbreiten.

    Eine Untersuchung bei Hausärzten hat vor einigen Jahren ergeben, dass das Informationsmaterial, das den Ärzten zur Verfügung steht zu über achtzig Prozent direkt oder indirekt von den Herstellern beeinflusst ist.

    Und ja, ich habe aus eigener Anschauung erlebt, dass Ärzte lebensgefährliche Therapien verschreiben wollten und verschrieben haben. Wenn man keinen Zugang zu den entsprechenden Datenbanken der Apotheker hat, muss man als Laie schon sehr gut finden können, um die cross-reference nach lebensgefährlichen Wirkstoffkombinationen für sich selbst und die eigenen Angehörigen durchführen zu können. Auf einer amerikanischen website geht das. Optisch schön aufbereitet mit den Ampelfarben. Nur was nützt es, wenn der Angehörige den „Halbgott in weiss“ vor sich wähnt?

    Zum letzten Absatz des obigen Beitrags der radikale Ansatz aus dem Buch „Was Ärzte Ihnen nicht erzählen“ von Lynne McTaggart:

    sie bittet die Leser, dass diese sie, wenn sie ein Arzneimittel finden, das _heilt_, sofort kontaktieren mögen.

    Hundertausendfach werden jeden Tag in Deutschland Rezepte unter dem Konzept ausgestellt, dass Medikamente „wirken“. Der Arzt ist durch die lange Schulung der Pharmakologie gegangen und befindet sich durch die Schulungsprogramme der Hersteller weiter unter dem Eindruck, er heile Krankheiten. Wenn er weiss, dass er nur wirksame aber nicht heilsame Medikamente verschreibt, dann ist er oft einem ungeheuren Druck vom Patienten ausgesetzt, der nichts von Eigenverantwortung hören will. Denn dem Patienten wird jeden Tag dutzendfach durch Funk, Fernsehen und Publikumszeitschriften eingehämmert die Verantwortung für seine Gesundheit auf den Arzt oder Apothker übertragen zu können: und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Der Patient begreift nicht oder will nicht begreifen, dass Medikamente ihn nicht heilen werden.

    Um bei der Analogie der Autowerkstatt zu bleiben: der Patient geht mit seinem Körper in die Praxis, weil die rote Lampe der Missempfindung leuchtet. Und er gibt sich damit zufrieden, dass der Werkstattmeister die rote Lampe mit einem Stück Isolierband überklebt.

    Das Gefährliche an der Verschreibung der hochwirksamen aber nicht notwenigerweise heilenden Medikamente ist, dass der Patient sich auf der sicheren Seite fühlt, nicht dazu motiviert wird, seinen Lebensstil zu durchleuchten und die Mangelsituation, an der er leidet, nicht behoben, sondern eher verschlimmert wird.

  3. Hallöchen @ Allerseits,

    Das Schweigen der Medien – Hintergründe zur Schweinegrippe
    http://mindrouting.de/forum/international-f73/das-schweigen-der-medien-hintergruende-zur-schweinegrippe-t908.html

    Nur so viel – sogar IBM wußte schon im Jahre 2006, daß eine „Pandemie“ kommen wird …

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