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Pharmakonzerne manipulieren Ärztefortbildungen

Kassenärzte MÜSSEN sich regelmäßig fortbilden, ansonsten verlieren sie ihre Zulassung. Diese Fortbildungen werden oft von Pharmaunternehmen angeboten. Fortbildung = Werbung, Minipulation???


Videolink: https://youtu.be/LxcXDJ_bt5s

Es ist doch kein Wunder wenn Ärzte nichts über Gesundheit wissen, wenn Sie ihr Wissen hauptsächlich von den Pharmakonzernen beziehen, die nur über ihre neuesten und tollsten Medikamente sprechen.
Und jetzt stelle sich zusätzlich noch einer vor, die Medizinuniversitäten bekämen großzügige Geldgeschenke von der Pharmaindustrie. Wie mag hier die Bildung eines angehenden Arztes wohl aussehen?

2 Kommentare zum Beitrag

  1. In dem Zusammenhang ist vielleicht neben der „nicht ganz neutralen“ Gestaltung der Fortbildungen auch die Qualität der selbigen zu erwähnen. Hans Weiss beschreibt in seinem Buch „Korrupte Medizin“ sehr schön, wie so eine „Fortbildung“ in der Praxis funktioniert. Es handelt sich um einen Multiple Choice Test:
    „Außerdem entdeckte ich, dass es gar nicht notwendig gewesen wäre, [die] Vorlesung zu studieren. Es wäre noch nicht einmal notwendig gewesen, die Testfragen zu lesen, gewschweige denn, sie zu verstehen. Wurde eine Frage falsch beantwortet, erschien in roter Schrift: ‚Diese Frage wurde nicht korrekt beantworet‘. Man konnte also nach dem Prinzip von ‚Versuch und Irrtum‘ eine Antwort nach der anderen ankreuzen, bis in grüner Schrift die Meldung erschien: ‚Diese Frage wurde korrekt beantwortet'“
    Sein zehnjähriger Sohn hat den Fortbildungstest zum Thema „HIV-assozierte Malignome“ in einer Minute und 25 Sekunden absolviert und dafür zwei Fortbildungs-Punkte bekommen.
    Die 250 Punkte, die ein Arzt jährlich benötigt, schaffe man so – ohne jedes medizinische Wissen – in 2-3 Stunden.

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