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Propagandaoffensive für die Kopfpauschale

Wie aus einem Köderangebot von 140 Euro schnell 570 und mehr werden können

Man kann die Kopfpauschale als eine Art gesundheitspolitischen Irakkrieg sehen: Auch bei Letzterem ließen sich diejenigen, die ein ideologisches oder wirtschaftliches Interesse daran hatten, nicht gleich dadurch entmutigen, dass es keine Mehrheiten für ihr Vorhaben gab. Stattdessen warteten sie ab und holten ihre lange vorher bereitstehenden Pläne im Zuge der Anschläge vom 11. September 2001 aus der Schublade. Trotzdem bedurfte es noch einer eineinhalbjährigen Propagandakampagne, bis die amerikanische Öffentlichkeit schließlich sturmreif für einen Einmarsch im Irak geschossen war.

Ähnlich verhält es sich mit der Kopfpauschale: Sie [extern] verschwand in der Schublade, nachdem die CDU 2005 mit ihr die Bundestagswahl verlor, und wurde bei den Koalitionsverhandlungen 2009 erst dann wieder aus dem Hut gezaubert, als kaum einer der Unionswähler noch mit ihr gerechnet hatte. Nun läuft die Überzeugungsphase, mit der sichergestellt werden soll, dass eine Umsetzung nicht in allzu herbe Verluste für CDU und CSU mündet.

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